Aktuelle Ausgabe 04/2018

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Hybridweizen

  • Ausgabe 04/2018

    Klar, der Weizen soll einen hohen Ertrag erbringen. Aber wie wichtig ist die Ertragsstabilität? Was ist mit Gesundheit? Soll die Sorte spätsaatverträglich sein? Da es die eierlegende Wollmilchsau auch beim Weizen nicht gibt, müssen Landwirte und Züchter Kompromisse eingehen. Aber was macht für den Landwirt einen guten Kompromiss – also eine gute Sorte – am Ende aus? Wie soll das Gesamtpaket aussehen?
  • Ausgabe 03/2018

    Im 10. Jahr wird bei der Havelland-agrar eG Weseram Hybridweizen angebaut – auf 30–50 % der Weizenfläche. Wann bzw. wo macht dort Hybridweizen Sinn, in welchen Fruchtfolgen und wann ist Hybridweizen wirtschaftlich dem Roggen überlegen? praxisnah sprach mit dem Betriebsleiter Marten Woellner.
  • Ausgabe 04/2017

    Das hohe Ertragsniveau in der heutigen Getreideproduktion lässt zunächst keine großen Sprünge mehr erwarten. Auch werden die chemischen Möglichkeiten immer begrenzter. Aber in der Verbesserung der Produktionstechnik stecken noch Reserven! Anna Schwinger berichtet von dem Gemeinschaftsversuch der Firmen Horsch Maschinen, HYBRO Saatzucht/SAATEN-UNION und Hanse Agro Beratung.
  • Ausgabe 03/2017

    Hybriden sind in vielen Kulturen bereits Standard, weil die Vorteile in der Praxis überzeugen. Bisher besetzte der Hybridweizen in Deutschland jedoch nur eine Nische. Dr. Mario Gils, Hybridweizenzüchter der Nordsaat Saatzucht GmbH, ist überzeugt, dass neue Sorten dies ändern werden.
  • Ausgabe 03/2017

    Ist auf Standorten mit weniger als 30 Bodenpunkten und kleinräumig extrem wechselnden Bodenqualitäten noch eine wirtschaftliche Weizenproduktion möglich? Alles eine Frage der richtigen Anbaustrategie, meint Matthias Hecker, Betriebsleiter und Besitzer von Gut Pätschow.
  • Ausgabe 02/2017

    Wie weit kann man die Saatstärke bei Hybridweizen reduzieren und wie sieht die dazu ökonomisch optimierte Bestandesführung aus? Felicien Bullot, internationaler Produktmanager Hybridweizen, kann zur Beantwortung dieser Fragen auf eine Vielzahl internationaler Versuche zurückgreifen.
  • Ausgabe 03/2016

    Wer auf einem Trockenstandort mit 30 – 40 Bodenpunkten mit Weizen Geld verdienen will, muss scharf rechnen. Umso faszinierender ist die Strategie von Felix Hanssen aus Wischer bei Stendal: Seit 10 Jahren setzt er auf seinem Betrieb auf Hybridweizen, auf mittlerweile knapp 90 % seiner Winterweizenfläche!
  • Ausgabe 03/2013

    Hybridweizen hält in immer mehr europäischen Ländern Einzug. Leistungsfähige Sorten können das bisherige Nischendasein dieser Kultur beenden. Was genau ist Hybridweizen, welche Vorteile hat er und wie wird er gezüchtet? Dr. Vanessa S. Windhausen, SAATEN-UNION Recherche, beantwortet die häufigsten Fragen.
  • Ausgabe 04/2012

    Die Entscheidung „Teller oder Tank“ steht bei Stroh zwar nicht an, aber auf vielen Standorten würde durch häufige Strohabfuhr die Humusbilanz negativ. Dr. Joachim Moeser gibt eine Übersicht über aktuelle Forschungen und Prognosen für diesen viel diskutierten Rohstoff.
  • Ausgabe 03/2011

    Die höhere Leistungsfähigkeit von Hybriden ist seit langem bekannt, auch wenn der physiologische Hintergrund der Heterosis1 bis heute nicht restlos geklärt ist. Spezielle Anbauversuche der SAATEN-UNION belegen eine deutlich bessere Stressstabilität von Weizenhybriden auch nach Frühjahrstrockenheit.
  • Ausgabe 02/2010

    Geplant war eigentlich alles ganz anders: Nach der Wende sollte der Betrieb auf guten Standorten in den neuen Bundesländern wachsen. Warum Friedrich Schulze sich für die trockenen Böden der Altmark entschieden hat und wie er trotz widriger klimatischer Verhältnisse akzeptable Erträge erzielt, erläutert der Betriebsleiter in einem Gespräch mit praxisnah.
  • Ausgabe 02/2010

    Zwar sind die klimatischen Voraussetzungen in Frankreich und die damit verbundenen Produktionsbedingungen mit denen in Deutschland nicht 1:1 vergleichbar. Doch auch hierzulande steigt das Interesse an frühreifen, leistungsfähigen Weizensorten aus Frankreich.
  • Ausgabe 02/2009

    Die Vermehrungsstatistik von Winterweizen in Deutschland zeigt, dass der Anteil früher Sorten steigt. Während die Gesamtvermehrungsfläche von 2007 zu 2008 nahezu unverändert blieb, stieg der Anteil frühschiebender Sorten um rund 1500 ha. Knapp 20 % entfallen 2008 auf frühe Sorten. In Frankreich solche frühreifen Typen im Hybridprogramm gezüchtet. Neue leistungsfähige Hybridweizen haben beachtliche Erfolge aufzuweisen.
  • Ausgabe 03/2008

    In Mecklenburg-Vorpommerns Küstennähe sind Winterweizenerträge von 90-100 dt/ha mittlerweile eher die Regel denn die Ausnahme. Der maritime Einfluss der Ostsee, verstärkte Taubildung im Frühjahr und oft gute Böden rechtfertigen hier höhere Intensitäten.
  • Ausgabe 02/2008

    Das landwirtschaftliche Unternehmen von Carsten und Willi Beneke im niedersächsischen Winkelsett war von der ersten Stunde an dabei: Seit Hybridweizen in Deutschland vertrieben wird, steht diese Kultur auf Benekes Feldern und wird innerbetrieblich als hochwertiges Mastschweinefutter verwertet.
  • Ausgabe 02/2007

    Für Regionen mit hohen Temperaturen bei häufiger Trockenheit im Sommer haben frühreife Weizensorten einen enormen Vorteil: Sie sind reif, bevor sich Hitze und Trockenheit negativ auf den Ertrag auswirken („Escape*“-Effekt). In Frankreich wird züchterisch schon länger auf Frühreife selektiert, weshalb das Interesse an französischen Weizensorten hierzulande wächst. Sind französische Sorten überhaupt für den Anbau in Deutschland geeignet? Fachberater Martin Munz berichtet über süddeutsche Ergebnisse mit frühen Weizensorten.
  • Ausgabe 02/2007

    Auf milden, typischen Triticalestandorten etablieren sich die Hybridweizen zunehmend als „Lebensversicherung“ für den Weizenanbau. Die Klimaveränderung ermöglicht oft schon Saattermine von Winterweizen ab Mitte September, wodurch Arbeitsspitzen entzerrt werden.
  • Ausgabe 02/2007

    Interessante Weizenpreise und die Züchtung neuer, leistungsfähiger Sorten haben zu einer Ausweitung des Hybridweizenanbaus weit über die Grenzen der Kernregion Mecklenburg-Vorpommern hinaus geführt. Hybridweizen mit seinen besonderen Eigenschaften und seiner guten Anpassungsfähigkeit eröffnet neue Wege für Marktfruchtbetriebe insbesondere auf schwächeren und klimatisch schwierigen Standorten. Praxisnah diskutierte mit Betriebsleitern aus ganz Deutschland über ihre Erfahrungen mit dem Multitalent Hybridweizen.
  • Ausgabe 02/2007

    Hybridweizen wird meist früh gesät, das wertvolle Saatgut lohnt deshalb einen möglichst umfassenden Infektionsschutz vor Krankheitserregern und Virusüberträgern:
  • Ausgabe 03/2006

    In den letzten Jahren hat der Winterweizen auch die Grenzstandorte „erobert“, nicht zuletzt aufgrund des beachtlichen Ertragsfortschritts von 1,5 – 2,0% pro Jahr. Die Praxis hat aber gerade in den nicht klassischen Weizenregionen gezeigt, dass längst nicht jede Sorte für jeden Standort geeignet ist: Einige Sorten rechnen sich auf guten Böden weniger, jedoch bringen sie auf den ärmeren Grenzstandorten bei bester Gesundheit Toperträge.
  • Ausgabe 02/2006

    „Züchterischer Fortschritt muss die Erfordernisse der pflanzenbaulichen Praxis erfüllen“, davon ist Weizenzüchter Dr. Ralf Schachschneider überzeugt. Hohe, sichere Ertragsleistungen einer Sorte sind als Zuchtziele schon lange nicht mehr ausreichend. Denn auch die anbautechnischen Ansprüche an das Betriebsmittel SORTE steigen aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen heraus stetig und stellen die Züchter vor immer neue Herausforderungen.
  • Ausgabe 03/2005

    „Bei Stress ist Hybridweizen einfach unschlagbar und deshalb brauchen wir diesen Weizen,” dieser festen Überzeugung ist Dr. Ralf Schachschneider, Saatzuchtleiter bei der Nordsaat in Langenstein. Dabei ist die Erzeugung von Hybridsaatgut diffizil und risikoreich, vielleicht ein Grund dafür, dass so viele „Große“ der Züchterbranche im Laufe der Jahrzehnte die Finger davon gelassen haben. „Die Biologie lässt sich eben nicht kaufen,“ so Schachschneider, „man muss sie erkennen, um sie wirklich nutzen zu können." Ralf Schachschneider ist ganz nah dran an dieser Biologie und hat dem engagierten Züchter über die Schulter geschaut.