Aktuelle Ausgabe 02/2018

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Ölfrüchte

  • Ausgabe 02/2018

    Die Kohlhernie, auch Klumpfußkrankheit genannt, ist älter als der Rapsanbau selbst und wird durch den bodenbürtigen, pilzähnlichen Protisten Plasmodiophora brassicae ausgelöst. Mit steigendem Winterrapsanbau konnte sich dieser Fruchtfolgeerreger auf mehr und mehr Rapsflächen ausbreiten. Bekämpfungs- bzw. Vermeidungsstrategien erläutert Dania Bornhöft vom RAPOOL-RING.
  • Ausgabe 03/2017

    Das Wasserrübenvergilbungsvirus (Turnip yellows virus, TuYV) wird seit Neustem von vielen als neue „Gefahr“ im Rapsanbau deklariert. Dabei ist TuYV kein neues Phänomen – die blattlausübertragene Virus­infektion ist ein altbekanntes Thema. Nadine Wellmann beschreibt das Phänomen und die Lösungsansätze.
  • Ausgabe 02/2016

    Bei Raps ist der optimale Erntezeitpunkt schwer zu bestimmen: Zu späteren Ernteterminen ver­bessern sich zwar die Erträge und die Druschfähigkeit, aber die Vorernteverluste steigen an. Feldversuche des RAPOOL-RINGs sollen wertvolle Hilfestellung für die Praxis geben.
  • Ausgabe 03/2015

    Raps ist eine Kulturart mit einem hohen Ertragspotenzial. Verschiedene Umwelteinflüsse bewirken jedoch Ertragsverluste. Speziell die Verluste im Vorernteverlauf bieten immer wieder Grund zur Diskussion, wenn es beispielsweise um den optimalen Erntezeitpunkt geht. Im Produktionsjahr 2013/14 wurde bei der Norddeutschen Pflanzenzucht am Standort Hohenlieth im Rahmen einer Masterabschlussarbeit ein Feldversuch mit Winterraps angelegt, in dem die Verluste vor und während der Ernte ermittelt werden sollten.
  • Ausgabe 02/2015

    Smartphones haben die Internetanwendungen in der Landwirtschaft revolutioniert. Sie bieten umfangreiche Informationsmöglichkeiten durch Apps und speziell für die mobile Anwendung optimierte Webseiten – direkt auf dem Feld. Gerrit Döpke stellt interessante Anwendungen im Rapsbereich vor.
  • Ausgabe 01/2015

    Auf den DLGFeldtagen startete der RAPOOL-RING das Kohlhernie-Monitoring, an dem sich bis Mitte November bereits 150 Landwirte beteiligt haben. Auch bei den Umfragen zu Kohlfliege und Rapserdfloh gab es eine rege Beteiligung, deren Auswertung interessante Ergebnisse lieferte.
  • Ausgabe 03/2014

    Die Premium-Beizung schützte vor Rapserdfloh und Kohlfliege, ohne Nützlinge durch Flächenspritzungen unnötig zu belasten. Mit dem Verbot der neonikotinoiden Rapsbeizung müssen Rapsproduzenten ohne dieses wirkungsvolle Präparat auskommen. Dass dies möglich ist, erläutert Rainer Kahl, Rapool-Ring.
  • Ausgabe 03/2014

    Bei der Ernte sollte nach Möglichkeit der richtige Zeitpunkt abgewartet werden, um die Drusch- und Ertragseigenschaften der Rapssorten voll auszuschöpfen. Häufig erfolgt die Ernte aufgrund betrieblicher Engpässe oder des fehlenden „Nervenkostüms“ zu früh. Eigentlich unnötig, denn …
  • Ausgabe 03/2012

    Pflanzenzüchter Dr. Martin Frauen hat in der Rapszucht Herausragendes geleistet: Unter anderem gehen die Ertragsstabilität und die Ölqualität der modernen Sorten maßgeblich auf seine Arbeit zurück. Die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) honorierte dies am 24. Mai 2012 mit der Verleihung der Johann-Heinrich-von-Thünen-Medaille in Gold.
  • Ausgabe 03/2012

    Dr. Martin Frauen, Saatzuchtleiter der Norddeutschen Pflanzenzucht seit 1982, sieht bis heute die Aufgabe des Züchters in einer strengen Selektion. Sie ist gewissermaßen „die Kunst, das Richtige wegzuwerfen“. Aus dieser Selektionskunst sind große Sorten entstanden, die als Meilensteine des Rapsanbaus bezeichnet werden können.
  • Ausgabe 04/2011

    Wo witterungsbedingt 2011 viele Kulturen die Ertragserwartungen nicht erfüllt haben, sind die Nährstoffentzüge geringer. Hier ist grundsätzlich mit höheren Reserven im Boden zu rechnen. Unter guten Bedingungen werden sich früh und normal gesäte Rapsbestände bis zum Vegetationsende üppig entwickeln und bereits verfügbare Stickstoffreserven aufnehmen. Ein Teil des aufgenommen Stickstoffs kann bei der Frühjahrsdüngung eingespart werden. Die RAPOOL-N-Waage bietet eine einfache Möglichkeit, die mögliche Reduzierung in den Beständen zu ermitteln.
  • Ausgabe 03/2011

    Beim Rapsdrusch sind eine Vielzahl von Faktoren für die Mähdruschleistung mit verantwortlich. Die Dreschertechnik und das Know-how des Fahrers auf der einen Seite, das Abreifeverhalten der Sorte auf der anderen. Dabei wird der Einfluss der Sorte immer wichtiger. Klaus Semmler, AgrarTraining, erläutert, wie sich die Mähdruschleistung optimieren lässt.
  • Ausgabe 02/2011

    Enge Biogasfruchtfolgen können schon kurzfristig zu acker- und pflanzenbaulichen Problemen führen, die dann bei Mais massive Ertragsreduktionen zur Folge haben werden. Gefordert wird von der Politik jedoch, die Energiegewinnung über den Acker auszuweiten – also die Erträge der Biogaskulturen zu steigern. Mit der Integration von Winterraps in Biogasfruchtfolgen können Ertragsminderungen vermieden und die Leistungsfähigkeit der Fruchtfolge insgesamt gesteigert werden.
  • Ausgabe 01/2011

    Seit einigen Jahren dominiert der Anbau von Hybriden den deutschen Rapsanbau. Zur Ernte 2010 ist ihr Anteil auf 65 % gestiegen,auf nunmehr fast 950.000 ha .Eine Umfrage des marktforschungsinstituts Kleffmann klärt, welche Rolle dabei Praxiserfahrungen der Landwirte spielen.
  • Ausgabe 01/2011

    Die Aussaat der Winterkulturen im Herbst 2010 war in den meisten Regionen sehr schwierig. Die vielerorts verzögerte Ernte führte dazu, dass Vorfrüchte die Flächen nicht geräumt haben und eine angemessene Bodenbearbeitung und Aussaat erschwert wurden. Zwei Drittel der Winterrapsaussaat konnte daher erst nach dem 1. September erfolgen oder war gar nicht mehr möglich. Viele schwach entwickelte Rapsbeständewerden den Winter nicht überstehen.Daher gewinnt im Frühjahr 2011der Sommerraps an Bedeutung und stellt eine gute Alternative zum Winterraps dar.
  • Ausgabe 04/2010

    Mit einer auf die Sorte zugeschnittenen Bestandesführung lässt sich an vielen großen und kleinen Stellschrauben drehen, wie z.B. Saatstärke, Wachstumsregler- und Fungizideinsatz oder Düngung. Aufwandmengen zu optimieren bedeutet Kosten zu sparen! Hier sind praktische Hilfsmittel für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Rapsanbau gefordert.
  • Ausgabe 04/2009

    Die frühe Getreideernte ermöglichte in diesem Jahr auf fast allen Standorten eine zeitlich optimale Aussaat des Rapses. „Normale“ Witterungsbedingungen vorausgesetzt, wird sich der Raps im Herbst gut entwickeln und damit vor dem Winter vergleichsweise viel Stickstoff aufnehmen. Kann also die N-Düngung zu gut entwickelten Rapsbeständen im nächsten Frühjahr reduziert werden?
  • Ausgabe 03/2009

    Der Raps ist auch zur Aussaat 2009 ein unverzichtbares Glied in der Fruchtfolge. Um das Ertragspotenzial voll ausschöpfen zu können, sollte ein besonderes Augenmerk auf die Parameter Saatstärke, Saatzeit und Sortenwahl gelegt werden. Zusätzlich ist bei behandeltem Saatgut auf eine umweltfreundliche Ausbringung zu achten, um unerwünschte Auswirkungen auf die Natur, insbesondere auf die Bienen zu verhindern.
  • Ausgabe 02/2009

    Wechselnde Marktbedingungen aufgrund starker Schwankungen bei Erzeuger- und Betriebsmittelpreisen können die Wahl des optimalen Anbauplans beeinflussen. So muss für jede Marktlage geprüft werden, welche Kulturen in welchem Umfang in die Fruchtfolge aufgenommen werden sollten.
  • Ausgabe 01/2009

    Die milde Herbstwitterung der letzten Jahre hat bei einigen Winterrapsbeständen zu einer hohen Blattmassebildung im Herbst geführt. Wie viel Stickstoff haben solche Bestände bereits in der Frischmasse gespeichert und inwieweit kann dieser bei der Frühjahrsdüngung berücksichtigt werden? Eine neu entwickelte Methode soll hier Klarheit bringen.
  • Ausgabe 03/2008

    Die optimalen Aussaattermine für Winterraps liegen je nach Region und Standort zwischen dem 15. und 30. August. Jedoch ist es nicht immer leicht, den optimalen Termin einzuhalten. Sei es, um Arbeitsspitzen zu entzerren oder weil die Witterung eine zeitgerechte Aussaat unmöglich macht.
  • Ausgabe 01/2008

    Die guten Preisperspektiven bei Getreide und Raps beflügeln die Diskussion nach der optimalen Bestandesführung im Frühjahr. Das Spektrum der Strategien reicht von einem deutlich höheren Aufwand bei Düngung und Pflanzenschutz bis zu einer unveränderten Anbautechnik. Eine Kompromissformel der DLG lautet: Mehr Sorgfalt im Acker- und Pflanzenbau.
  • Ausgabe 03/2007

    Pflanzen versorgen sich durch das Wurzelsystem mit Nährstoffen und Wasser. Die Bodenbearbeitung muss dementsprechend eine maximale Durchwurzelungsfähigkeit der jungen Rapspflanzen gewährleisten. Nur so können die Voraussetzungen für optimale Erträge geschaffen werden. Wichtig ist, dass die Bodenbearbeitung zu Raps sich an den Gegebenheiten des Bodens orientiert.
  • Ausgabe 01/2007

    Die Ölsaatenmärkte boomen weltweit, die Preise sind attraktiv, die Aussichten zur Ernte 2007 und auch darüber hinaus positiv. Die Verarbeitungskapazitäten für Rapsöl und Biodiesel werden europaweit kontinuierlich ausgebaut, so dass im technischen Bereich mittlerweile deutlich mehr Rapsöl verwendet wird als im Nahrungsmittelsektor. Diese Signale zeigen, dass der Landwirt mit der Kulturart Raps Geld verdienen kann. Ziel der Produktionstechnik ist daher, das im Herbst angelegte Ertragspotenzial der Rapsbestände möglichst optimal auszunutzen und so den Gewinn/ha zu steigern.
  • Ausgabe 03/2006

    Die Preise für Rapssaaten konnten sich auch Mitte Juli 2006 erhöhen. In den ersten Frühdruschgebieten in Frankreich liegen die Ergebnisse der Ernte um fast 15 % bis 17 % unter denen des Vorjahres. Niedrigere Erntemengen werden jetzt allgemein erwartet. Die Kurse für Rapssaaten haben sich daraufhin für den Liefertermin ex Ernte 2006 auf 253,- €/t franko Hamburg erhöht. Ob die Preise weiter nach oben gehen, darüber wird immer noch gesprochen.
  • Ausgabe 03/2006

    Hybridsorten haben mit ca. 60 % Anbaufläche einen festen Platz in der Praxis. Dieser Erfolg ist langsam und schrittweise aus guter Erfahrung in den Betrieben gewachsen. Etwa ein Drittel der Rapsbetriebe setzt inzwischen zu 100 % auf diesen Sortentyp, ein weiteres Drittel setzt je nach Boden- und Standortbedingungen sowohl Liniensorten als auch Hybridsorten ein. Ein weiteres Drittel ist mit Liniensorten sehr zufrieden. Dies sind im Vergleich zu den ersten beiden Betriebsgruppen eher kleinere Betriebe, die ihre Rapsfläche offensichtlich mit einer guten Maschinenausstattung in kurzer Zeit unter weitgehend idealen Bedingungen bestellen können. Für diese Betriebe empfiehlt die Rapool-Ring GmbH, Isernhagen, die Sorten Oase, Lorenz, Billy und Viking.
  • Ausgabe 01/2006

    Die Rapsdüngung ist ein sensibles und vor allem komplexes Thema, das sehr schwer in allgemeinen Empfehlungen zu fassen ist. Neben den Düngungsgrundsätzen sollten aber unbedingt weitere Aspekte in die Düngebedarfsermittlung eingehen.
  • Ausgabe 04/2005

    Nicht nur als Lückenbüßer im Winterraps, sondern auch als interessante Frühjahrskultur kann sich Sommerraps sehen lassen. Denn weltweit sorgt die große Nachfrage nach pflanzlichen Ölen seit Monaten für feste Ölsaatenpreise.
  • Ausgabe 04/2005

    Nach dem Rekordjahr 2004 haben die deutschen Rapsanbauer 2005 erneut hervorragende Erträge einfahren können. So liegt der diesjährige vorläufige Durchschnittsertrag mit knapp 38 dt/ha um 9,5% über dem 5-jährigen Mittel. Das herausragende Ergebnis 2004 wurde zwar nicht ganz erreicht, dennoch beläuft sich die deutsche Erntemenge – auch wegen der gestiegenen Anbaufläche – erneut auf über 5 Millionen Tonnen Raps. Damit liefert Deutschland allein ca. 1/3 der europäischen Rapsproduktion.
  • Ausgabe 03/2005

    Hohe Ansprüche an die Aussaat Die Ansprüche der „Feinsämerei“ Raps an eine gute Bodenvorbereitung und Ablagequalität bei der Aussaat ist deutlich höher als bei Getreide. Die Empfindlichkeit gegenüber ungenügendem Bodenschluss, Kontakt mit „frischem“ Stroh oder Nässe ist bei Raps ebenfalls größer. Bei der Rapsaussaat im August muss die Bodenbearbeitung in einer kurzen Zeitspanne in wenigen Arbeitsgängen gelingen. Erschwerend ist, dass die Böden in dieser Zeit eher austrocknen können. Bei Starkniederschlägen nach der Saat hat es ein 10 fach größeres Weizenkorn ebenfalls leichter aufzulaufen als ein kleines Rapskorn. Die Qualität der Krümel- und Porenstabilität der jeweiligen Bodenbearbeitung entscheiden dann oft über einen guten Feldaufgang und die Ertragsfähigkeit.
  • Ausgabe 01/2005

    In züchtereigenen Saatzeiten- und Intensitätsversuchen in Norddeutschland (Hohenlieth bei Eckernförde, S-H) werden seit vielen Jahren Linien- und Hybridsorten auf ihr Ertragsverhalten untersucht. Ebenso in Süddeutschland am Standort Grünseiboldsdorf bei Freising. Das Ziel dieser Versuche ist eine in den jeweiligen Saatzeiten „früh“, „mittel“ und „spät“ optimale Bestandesentwicklung, wie sie jeder Praktiker auch anstrebt.