Download PDF-Version

Aktuelle Ausgabe 03/2018

Ausgaben

Sonderausgaben

Themen

Impressum

Datenschutzerklärung

04/2013
  • Die sozialen Wohlfahrtsgewinne durch Pflanzenzüchtung belaufen sich in Deutschland für die Jahre 1991 bis 2010 akkumuliert auf 8,7 bis 12,7 Milliarden Euro. Besonders groß waren die Ertragsfortschritte bei Körnermais, Raps und Zuckerrüben.
  • Reiche Länder wie Deutschland müssen ihre Agrarimporte reduzieren und mehr in den eigenen Produktivitätsfortschritt investieren. Die Züchtung leistungsfähigerer Sorten erfordert mehr Investitionen in die private und öffentliche Forschung und Entwicklung. Doch genau da hapert es in Deutschland, wie eine aktuelle Studie* belegt. praxisnah sprach mit einem der beiden Autoren, Prof. Dr. Harald von Witzke, Humboldt-Universität zu Berlin.
  • Die Verbesserung der Nährstoffeffizienz rückt immer stärker in den Fokus der Düngungsrichtlinien. Gerade bei Mais kann jedoch noch an vielen Schrauben gedreht werden, um die Ausnutzung der Düngernährstoffe noch weiter zu optimieren, wie Karl-Gerd Harms von der Landwirtschaftskammer Niedersachen darstellt.
  • Von einem der größten Agrarunternehmen Deutschlands wird allgemein erwartet, dass alle Maßnahmen der unbedingten Gewinnmaximierung untergeordnet sind. Bei der JLW Holding AG geht man andere Wege – mit Erfolg. Das Unternehmen betreibt in Ost- und Westdeutschland eine Biogassparte, jedoch auf unterschiedliche Art und Weise – auch aus der Unternehmenshistorie heraus.
  • Der Betrieb Meyer (bei Melle) nahm Energierüben in die Bioenergie-Fruchtfolge auf, um den Maisanteil zu reduzieren und erarbeitete sich eine neue Rationsmischung – mit Erfolg. Wie der Betrieb wird auch die Ration der Anlage stetig weiterentwickelt und optimiert.
  • Der landwirtschaftliche Boden muss einerseits ein leistungsfähiger Standort mit gutem Gefüge und andererseits Fahrbahn für schwere Maschinen sein. Dr. Markus Demmel, LfL Bayern, erläutert die Möglichkeiten, in der modernen Landwirtschaft Bodengefüge und -leistungsfähigkeit langfristig zu sichern.
  • Traditioneller Zwischenfruchtanbau fördert die Bodengesundheit und verbessert die Bodenstruktur. Neue Impulse werden durch politische und gesellschaftliche Wünsche und Forderungen gesetzt, die es gilt, sinnvoll aufzunehmen und umzusetzen. Ein Gespräch mit Franz Unterforsthuber (Bayern), Achim Schneider (Hessen) und Andreas Henze (Schleswig-Holstein).