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Aktuelle Ausgabe 02/2018

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04/2014
  • Die Ausgestaltung der EU-Verordnung zum Greening befindet sich auf nationaler Ebene in der finalen Phase. Jetzt stellen sich viele Landwirte die Frage, welcher Einkommensverlust mit dem Greening verbunden sein wird. Dr. Norbert Schulz erläutert die – je nach Betriebsform sehr unterschiedlichen – Optionen und Einkommenskonsequenzen.
  • Ab 2015 muss ein Betrieb 5 % der Ackerfläche als Ökologische Vorrangfläche ausweisen oder auf 16,67 % der Fläche Zwischenfrucht-Mischungen anbauen. Letzteres ist vor allem für Betriebe mit Mais oder anderen Hackfrüchten interessant. Diese gesetzliche Vorgabe ermöglicht eine Maismulchsaat und bringt für den Maisanbau weitere Vorteile. Der Bewuchs schützt die Böden vor Erosion, fördert das Bodenleben und dadurch wird die Bodenstruktur für den Mais verbessert. Eine gute Durchwurzelung stabilisiert die Böden weiter und verbessert deren Tragfähigkeit.
  • In den letzten Jahren wagten sich einige „Pioniere“ an den Anbau von Körnermais in rauen Lagen, denn moderne Sorten werden dort immer ertragsstärker. Damit könnte Körnermais hier eine Alternative zu Raps und Wintergetreide sein. Doch beim Anbau auf ungünstigeren Standorten ist einiges zu beachten, wie Dr. Marco Schneider ausführt.
  • Zum Thema Körnermais in Höhenlagen unterhielt sich Achim Schneider, SAATEN-UNION, mit Daniel Euler, Schweinehalter aus Lauterbach, Hessen.
  • Die aktuellen Greening-Diskussionen bringen Kulturarten ins Gespräch, die jahrelang schon fast als „Exoten“ galten. Leguminosen werden jetzt auch für die Betriebe interessant, die die Förderprogramme der Länder nicht motivieren konnten.
  • Trotz der unbefriedigenden Braugerstenpreise ist und bleibt für viele Praktiker/innen die Sommerbraugerste ein unverzichtbarer Bestandteil der Fruchtfolge. praxisnah sprach in Thüringen und im Rheinland mit „Überzeugungstätern“ über ihre Beweggründe.
  • Futterrüben finden wieder den Weg in den Trog! Ende Juli folgten etwa 60 Landwirtinnen und Landwirte der Einladung der Agrarberatung-Mitte e.V. in Schleswig-Holstein zu einem Informationstag rund um die Futterrübe. Gerade vor dem aktuellen agrarpolitischen Hintergrund (Greening) werden Futterrüben hochinteressant – und sind für viele ein oft noch unbekanntes Terrain.
  • 68 Haltestellen in ganz Deutschland, 15 Maisbus-Linien, über 15.000 zurückgelegte Kilometer und unzählige begeisterte Maisgewinner, die mit 62.000 weiteren Besuchern den bislang größten Fendt SAATEN-UNION Feldtag in Wadenbrunn erleben durften.