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Aktuelle Ausgabe 02/2018

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02/2015
  • Es ist für den Praktiker kaum möglich, von seinen Erträgen direkt auf den Zuchtfortschritt zu schließen. Volker Michel von der Landesforschungsanstalt Mecklenburg-Vorpommern1 trennt die Ursachenkomplexe Genetik und Umwelt und analysiert so den Zuchtfortschritt bei Winterweizen.
  • Im März 2015 wurden vom Bundessortenamt eine Wintergersten-, eine Hybridroggen- und fünf Winterweizensorten für die Gesellschafter der SAATEN-UNION zugelassen.
  • Die Wirtschaftlichkeit von Winterweizen gilt meist als unschlagbar, vor allem in Marktfrucht-betrieben, die gute Preise für ihre Produktion erzielen können. Hinsichtlich des Kornertrages und der Produktionskosten erreicht Wintertriticale heute oft bessere Werte als Winterweizen. Damit ist Triticale eine hochwettbewerbsfähige Fruchtart für eine nachhaltige Produktion.
  • Der Saatgutmarkt  ist enorm in Bewegung und immer schneller werden Sorten durch neue abgelöst. Dabei sind die offizielle Wertprüfung und die Landessortenversuche Grundlage für eine objektive Sortenbewertung. SAATEN-UNION-Geschäftsführer Marcus Iken erläutert, wie wichtig ein unabhängiges Prüfsystem für die Praxis ist.
  • C-Weizen ist Hochertragsweizen – die tatsächlich erreichbaren Maximalerträge fallen jedoch regional unterschiedlich aus und werden produktionstechnisch auf verschiedenen Wegen realisiert. praxisnah sprach mit Betriebsleitern über ihre jeweilige Anbaustrategie für sichere Höchsterträge.
  • Wie groß wird die Dinkelernte 2015 ausfallen? Da Dinkel in der bundesweiten Agrarstatistik nicht gesondert erfasst wird, kann über die aktuelle Anbaufläche nur spekuliert werden. Doch die Menge wird darüber entscheiden, ob die attraktiven Erzeugerpreise der letzten beiden Ernten gehalten werden können.
  • Zwischenfrüchte haben diverse pflanzenbauliche Vorteile und gelten als Kulturen für die Ökologische Vorrangfläche (ÖVF). Ihr Einsatz in Bioenergiefruchtfolgen sollte primär jedoch nach pflanzenbaulichen und betrieblichen Gesichtspunkten erfolgen, wie Katharina Winter und Jens Eckner (TLL Thüringen) ausführen.
  • Sollen Zwischenfrüchte als Ökologische Vorrangfläche (ÖVF) anerkannt werden, ist es nicht damit getan, Zwischenfrucht-Mischungen einzusetzen. Vielmehr müssen auch einige Anpassungen zum bisherigen System des Zwischenfruchtanbaus erfolgen.
  • Smartphones haben die Internetanwendungen in der Landwirtschaft revolutioniert. Sie bieten umfangreiche Informationsmöglichkeiten durch Apps und speziell für die mobile Anwendung optimierte Webseiten – direkt auf dem Feld. Gerrit Döpke stellt interessante Anwendungen im Rapsbereich vor.
  • Fast bundesweit steigen die Pachtpreise für Acker- und Grünland. Umso wichtiger wird es, die Effizienz je Hektar zu verbessern – zum Beispiel mit einer besseren Ausnutzung der Nährstoffe durch die Pflanzen. Siegfried Mantel, Profiagrartechnik, berichtet über Möglichkeiten der Effizienzsteigerung bei Gärrestausbringung.