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02/2026
  • Neuzulassungen Wintergetreide 2026
    Im März 2026 fanden beim Bundessortenamt die Sortenverhandlungen für Wintergetreide statt. Die Produktmanager Dr. Gunnar Kleuker und Dr. Aileen Hahlbohm geben einen kompakten Überblick über die wichtigsten Eigenschaften der neu zugelassenen Getreidesorten.
  • Mit vereinzelter Getreidesaat in Zukunft zum Erfolg?
    Die Einzelkornsaat ist in Kulturen wie Zuckerrüben und Mais längst etablierter Standard. Auch bei Raps und Leguminosen gewinnt das Verfahren zunehmend an Bedeutung. Seit einigen Jahren arbeiten Unternehmen daran, die Technik auch für Getreide weiterzuentwickeln und zur Praxisreife zu bringen. Doch wie weit ist die Technik heute? Wie stark lässt sich die Aussaatstärke tatsächlich reduzieren? Und welche Fallstricke gilt es zu beachten? Alexander Czech, Leonie Milz und...
  • Roggenzüchtung: Mehr Vielfalt in der Züchtung für mehr Ertrag und Stabilität
    Die vorrangigen Ziele in der Getreidezüchtung heißen immer noch Ertrag und Ertragssicherheit. Doch Ertrag entsteht aus dem komplexen Zusammenspiel vieler Eigenschaften. DAS eine Gen für Ertrag gibt es nicht, mehrere Gene und deren Interaktionen beeinflussen also den Ertrag. Das erfordert einen komplexen züchterischen Ansatz. Das Züchterteam der HYBRO Saatzucht, Dr. Magdalena Góralska und Marcel Michaelis, hat im Gespräch mit praxisnah den MultiTec-Ansatz der...
  • Welche Weizensorten rechnen sich?
    Im letzten Jahr wurde in allen Regionen Deutschlands über den Anbau und die Produktion von Qualitätsweizen diskutiert. Seit 2021 entwickelte sich ein kontinuierlicher Qualitätsaufschlag für Winterweizen, der vor der Ernte 2025 zwischen A-Weizen und Futterweizen bei rund 25 €/t lag. Durch die ertragsstarke und qualitativ gute Winterweizenernte 2025 schrumpfte dieser Aufschlag innerhalb kurzer Zeit deutlich zusammen (Abb. 1). Dr. Gunnar Kleuker erklärt, unter welchen ...
  • Im Schnitt über 15 t/ha: Wie schafft man das mit unserer Weizen-Genetik?
    In Chile erzielen Landwirte in der zentral-südlichen Region mit denselben Sorten, die derzeit in Europa angebaut werden, deutlich höhere Erträge. Liegt das nur am Klima oder auch an der Bewirtschaftung? Roberto Cornejo, Agronom und Produktmanager beim Saatgutunternehmen INGENTEC SpA, beschreibt, was in Chile anders läuft und wo das wahre genetische Potenzial deutscher Weizensorten liegt.
  • Die Zukunft von Biogasanlagen unter dem Maisdeckel
    Mit dem Auslaufen der ersten Förderperiode nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stehen viele Biogasanlagen an einem strukturellen Wendepunkt. Die Bedingungen der Anschlussförderung verändern die wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen grundlegend. Hohe Flexibilitätsanforderungen, zunehmender Kostendruck und besonders der sogenannte Maisdeckel erfordern ein Umdenken im bestehenden Anlagenbetrieb. Frank Laufer, BB Göttingen GmbH, berechnet die Wirtscha...
  • Frühe Wintergerstensorten: Bestandesführung anpassen, Vorteile nutzen
    In den letzten Jahren zeigt sich nicht nur im Winterweizen, sondern zunehmend auch in der Gerste ein Trend zu früheren Sorten – häufig mit französischer Genetik. Produktmanager Dr. Gunnar Kleuker erläutert die Vorteile dieser im Markt zunehmend bedeutender werdenden Sortentypen und was man bei deren Anbau beachten sollte.
  • Gelbsenf am Pranger: Zwischenfrucht-Klassiker oder Auslaufmodell?
    „Gelbsenf gehört auf die Wurst, nicht auf den Acker!“ – Solche Parolen geistern durch die Zwischenfrucht-Community. Kritiker werfen der traditionsreichen Zwischenfrucht vor, das Bodenleben zu schädigen und die Mykorrhizierung zu hemmen. Doch wie viel fachliche Substanz steckt in diesen Vorwürfen? Ein Faktencheck von Michaela Schlathölter, P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard.
  • Für den Erfolg muss die Mischungszusammensetzung stimmen
    Der Markt für Zwischenfruchtmischungen ist vielfältig und bietet zahlreiche Möglichkeiten. Entscheidend für die Effektivität der Fruchtfolge ist es, die Mischung zu finden, die optimal zum eigenen Betrieb passt. Fiene Kaufmann, Produktmanagerin für Zwischenfrüchte, beschreibt, worauf es ankommt.
  • Körnererbsen und Ackerbohnen: Optimale Ernte und Lagerung sichern Qualität
    Die Körner von Ackerbohnen und Körnererbsen weisen im Vergleich zu Weizen eine hohe mechanische Sensibilität auf und stellen damit besondere Anforderungen an Erntezeitpunkt, Drusch- und Lagertechnik. Die Absicherung einer guten Ernte beginnt jedoch bereits deutlich früher. Silke van het Loo, Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke, gibt einen Überblick über qualitäts- und ertragssichernde Maßnahmen.
  • Pflanzenschutz: Weniger Spritze, mehr Strategie
    Wir haben in der praxisnah schon zwei Mal über das spannende Praxisprojekt FINKA berichtet. Jetzt stellt Landwirtin und Teilnehmerin Charlotte Schumacher die finalen Ergebnisse vor, die zeigen: Entscheidend ist nicht der Verzicht – sondern das System dahinter.
  • Pflanzenzüchtung ist (immer noch) vor allem Handarbeit
    Wie viel Arbeit, Zeit, Manpower und Planung steckt in der heutigen Getreidezüchtung? Das war Thema einer Folge von praxiscast.agrar – dem Podcast der SAATEN-UNION und praxisnah. Das Podcast-Team Stephanie Makowski und Dr. Anke Boenisch war dabei zu Gast bei dem Weizenzüchter-Team von W. v. Borries-Eckendorf Ulrike Avenhaus und Dr. Matthias Rapp.
  • Winterraps: 5-Punkte-Plan gegen Rapserdfloh und Trockenheit
    Die gelungene Herbstaussaat ist die Basis des Rapsertrages. Wenn Trockenphasen die Aussaat und den Auflauf verzögern, können schwache Pflanzen oder Bestände in den Hauptzuflug von Rapserdflöhen fallen. Das gilt es unbedingt zu vermeiden. Andreas Baer, Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke, gibt Tipps, wie man das Risiko vermeiden kann.