Download PDF-Version

Aktuelle Ausgabe 04/2018

Ausgaben

Sonderausgaben

Themen

Impressum

Datenschutzerklärung

04/2011
  • In einem gemeinsamen Sortenversuch von SAATEN-UNION und CLAAS wurden sieben Weizen- und Triticalesorten in ihren Druscheigenschaften verglichen. Dabei zeigten sich erhebliche Sortenunterschiede beim Kraftstoffverbrauch. Doch was bedeutet das für die Sortenwahl? Thomas Gerling, Produktmanager Mähdrusch bei CLAAS Deutschland, hat nachgerechnet.
  • In diesem Jahr ist in der Nähe von Grevesmühlen (Testorf, Mecklenburg-Vorpommern) der neue Weltrekord im Mähdrusch auf einen 90-Hektar-Schlag mit der Sorte Kredo aufgestellt worden. Letztlich war das Wetter Schuld daran, dass er keinen Eingang ins Guinness-Buch finden wird. praxisnah berichtet von Sinn und Zweck eines solchen Rekordes und von dem eher unbekannten Berufsbildes des Mähdruschtrainers.
  • Der Proteingehalt galt lange als maßgeblicher Einflussfaktor für gute Backeigenschaften. Beim Ankauf einer Weizenpartie spielt er deshalb bei der Preisfindung eine wichtige Rolle. Mittlerweile ist diese Beziehung durch die neue Weizengenetik allerdings aufgeweicht. Andere Parameter wie die Proteinqualität scheinen jetzt einen deutlich höheren Einfluss zu haben. Dr. Christoph Persin, Leiter Forschung und Entwicklung der Kampffmeyer Mühlen GmbH in Hamburg, fordert eine Anpassung des üblichen Schnellverfahrens an die aktuellen Forschungsergebnisse.
  • Die Fallzahl dient der Beschreibung der Stärkebeschaffenheit von Brotweizen. Sobald die Fallzahl durch widrige Erntewitterung ein kritisches Niveau unterschreitet, gehen Preiswürdigkeit und Marktfähigkeit verloren. Sind davon große Erntemengen betroffen, so entsteht das „Fallzahlfieber“, das kostenträchtige Weizentransfers nach sich zieht. Die Ernteuntersuchungen des MRI in Detmold stellen solche kostspieligen Transaktionen infrage. Dr. Klaus Münzing vom Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide (MRI), beschreibt, warum die Bewertung der Fallzahl neu überdacht werden sollte.
  • Das Wetter stellte die diesjährige Braugerste vor besondere Herausforderungen. Zumindest in Nordeuropa war es die längste und schwierigste Ernte der letzten 10 Jahre. Die Situation in den wichtigsten Erzeugerländern könnte insgesamt aber kaum unterschiedlicher sein. Michael Fleischer, Braugerstenspezialist bei Grainexx Getreidehandels GmbH Hamburg, berichtet über Stand und Tendenzen auf dem europäischen Braugerstenmarkt sowie auf dem Weltmarkt.
  • Das Wissen um die Rationskomponenten ist Voraussetzung für eine effiziente und gesunde Ration. Das gilt besonders für Maissilagen, die in ihren Inhaltsstoffen erheblich schwanken. Eine Analyse der eingesetzten Silagen ist daher unerlässlich. Pius Zinner, Agrifirm Deutschland, erläutert die möglichen Folgen von Unterschieden und Fehleinschätzungen in den Silagekomponenten für die Tierleistung.
  • Maissorten unterscheiden sich erheblich in ihrem Abreifeverhalten. Mit Kenntnis dieser Eigenschaft lässt sich das Leistungspotenzial einer Sorte unter den betriebsbedingten Vorgaben erst richtig nutzen. Ziel ist es, witterungsbedingte Risiken durch die Sortenwahl zu minimieren und so sicher die optimale Reife der Maisbestände zu erreichen. Suboptimale Reifegrade zur Ernte bedeuten neben Ertragsverlusten bzw. weniger Ertrag Nachteile besonders in der Qualität!.
  • Karl Senne war einer der ersten in Deutschland, die Ganzpflanzensilage aus Getreide und Leguminosen in der Milchviehfütterung einsetzten. Vor 28 Jahren wurde auf dem Betrieb Senne, der seit einigen Jahren von der Tochter geführt wird, das erste Mal GPS verfüttert. In den Anfängen wurde viel probiert, schließlich hat sich die Mischung aus Hafer und Ackerbohnen als wertvoller und gern gefressener Rationsbestandteil seit 1985 fest etabliert. praxisnah sprach mit Karl und Silke Senne.
  • Wo witterungsbedingt 2011 viele Kulturen die Ertragserwartungen nicht erfüllt haben, sind die Nährstoffentzüge geringer. Hier ist grundsätzlich mit höheren Reserven im Boden zu rechnen. Unter guten Bedingungen werden sich früh und normal gesäte Rapsbestände bis zum Vegetationsende üppig entwickeln und bereits verfügbare Stickstoffreserven aufnehmen. Ein Teil des aufgenommen Stickstoffs kann bei der Frühjahrsdüngung eingespart werden. Die RAPOOL-N-Waage bietet eine einfache Möglichkeit, die mögliche Reduzierung in den Beständen zu ermitteln.
  • Die meisten haben sie noch nie wahrgenommen, die Wenigsten wissen, was sie bedeuten: QR-Codes („Quick Reponse“, deutsch: schnelle Antwort), diese kleinen schwarz-weißen Grafiken mit unidentifizierbaren Mustern. Dabei sind sie wirklich nicht neu. Sie wurden bereits in den 90er Jahren in Japan erfunden, um Autoteile zu verwalten. Immer häufiger tauchen die QR-Codes jetzt auch im Umfeld der Landwirtschaft auf. Thomas Stichnoth, Fachmann für Information und Kommunikation aus Hannover, erläutert die Vorteile und Grenzen dieser kleinen schwarzen Kästchen.