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Aktuelle Ausgabe 03/2021

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03/2021
  • Vielfältige Fruchtfolgen sind gesünder, nährstoffeffizienter und stress­toleranter – das gilt als Allgemeinwissen. Doch wie bewähren und rechnen sie sich im Klimawandel? Wie kamen sie mit Hitze und Dürre zurecht? Sven Böse hat sich das genauer angesehen.
  • Für den Ökologischen Landbau ist die Fruchtfolge der Dreh- und Angelpunkt: Sie ist Basis für Bodenfruchtbarkeit, Ökonomie, Pflanzenschutz und Pflanzenernährung. In dem Gespräch von Stefan Ruhnke mit Sven Heinrich, Gut Rosenkrantz, einem Handelsunternehmen für Natur- und Bioprodukte, wird auch deutlich: Vieles davon kann auch auf konventionell wirtschaftende Betriebe übertragen werden.
  • Die Wintergerste hat sich auch in den schwierigen Jahren 2017/2018 als sehr ertragsstabile und sehr leistungsfähige Kulturart erwiesen. In vielen Betrieben ist sie daher hochrentabel. Doch der Krankheitsdruck wächst: Gefährden bodenbürtige Mosaikviren mittelfristig die Rentabilität der Wintergerste? Die hier beschriebene Einschätzung der Situation von Ralph Behrens, Landberatung Harzvorland, basiert auf einem Gespräch, das er Ende Mai mit praxisnah führte.
  • Der Gesetzgeber will einige Grenzwerte für z. B. die von Fusariumpilzen gebildeten Mycotoxine T2/HAT.2-Toxin und Deoxynivalenol (DON) in Rohwaren und Lebensmitteln herabsetzen. Das hat Folgen für die landwirtschaftliche Produktion und die Verarbeitung von Getreide. praxisnah diskutierte mit Ulf Müller, dem Leiter für Qualitätsmanagement und Anwendungstechnik bei GoodMills Deutschland GmbH.
  • Nicht nur in Deutschland steigen die Anbauflächen für Winterroggen. Wir wollten von europäischen Landwirten wissen, worin sie die Vorteile speziell im Hybridroggen sehen. Im ersten Teil unserer neuen Serie geben wir Einblicke in verschiedenste Betriebe. Paul Schmieja, internationaler Produktmanager für Hybridroggen, berichtet aus Polen und Tschechien.
  • Immer mildere Winter verleiten dazu, Sommerbraugerste schon im Herbst zu säen, um die Erträge zu erhöhen. Aber das birgt Risiken. Sébastien Frère stellt Vor- und Nachteile dieses Verfahrens aus seiner Sicht als internationaler Produktmanager für Braugerste dar.
  • Historische Beobachtungen und Wetterdaten dienen Klimamodellen zur weiteren Projektion zukünftiger Entwicklungen. Verschiedene Klimamodelle zeigen Trends, welche die landwirtschaftliche Produktion nachhaltig prägen werden. CO2-Konzentration, Sonneneinstrahlung, Temperatur, Niederschlag und Niederschlagsverteilung werden sich nachhaltig verändern. Daniel Ott, Produktmanager Mais, ist sich sicher, dass sie somit Einfluss auf Fruchtfolge, Kulturart und sogar Sortenwahl haben.
  • Klimatische Veränderungen und der Züchtungsfortschritt fördern den Anbau von Sojabohnen und Mais auch in den nördlicheren Regionen von Deutschland. Darüber hinaus steigt die Nachfrage an lokal erzeugten Proteinlieferanten. Beim Drusch heißt es aufpassen, um die Qualität nicht zu gefährden. Heiner Braband, John Deere, gibt Tipps.
  • Letztes Jahr gaben rund 6,5 Mio. Menschen hierzulande an, sich vegetarisch zu ernähren, das sind ca. 8,2 % der Bevölkerung. 1,3 Mio. Menschen ernähren sich sogar rein pflanzlich. Wer sich so ernährt, braucht alternative Eiweißquellen und findet sie in Leguminosen wie Soja, Bohnen, Erbsen und Co. Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine bewusste und umweltfreundliche Ernährung.
  • Der Leguminosenanbau in Deutschland gewinnt immer mehr an Bedeutung. 2020 steigerte sich die Produktion von Futtererbsen um 30 % auf 300.000 t und die von Ackerbohnen um 68 % auf 235.000 t. Trotzdem spiegeln die beim Erfasser erzielten Verkaufspreise oft nicht die Wertschöpfungspotenziale wider, meinen Bruno Kezeya und Marcus Mergenthaler von der Fachhochschule Südwestfalen. Sie zeigen Wertschöpfungspotenziale von Körnerleguminosen auf – für bessere Preise und mehr Wirtschaftlichkeit.Der enorme Sprung in der Produktion basiert unter anderem auf der steigenden Nachfrage nach heimischen Körnerleguminosen, sowohl in der Tierfütterung als auch in der Humanernährung.