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Aktuelle Ausgabe 04/2018

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04/2018
  • Bei dem Begründer des wissenschaftlichen Landbaus Albrecht Thaer spielten Ende des 18. Jahrhunderts ausgeklügelte Fruchtfolgen die zentrale Rolle. Dank moderner Dünger und Pflanzenschutzmittel und zunehmender Technisierung schien ab Mitte der 1970er Jahre fruchtfolgemäßig nichts mehr unmöglich zu sein. Doch diese Zeiten sind vorbei! Ulrich Henne, landwirtschaft­licher Berater, fordert zum Umdenken auf.
  • Dr. László Cselényi steckt viel Herzblut und sehr viel Energie in die Dinge, die er anpackt. Unterkriegen lässt er sich auch dann nicht, wenn es mal nicht ganz so gut läuft – ideale Eigenschaften für einen Pflanzenzüchter. Hier ein sehr persönlicher Blick in die Arbeit eines Züchters.
  • Nach der Ernte müssen die Verwendung der Futtervorräte und der Bedarf an ergänzenden Futtermitteln für die Schweinefütterung sorgfältig geplant werden, um die verfügbaren Ressourcen – „Körnerfruchternte“ und „Stallkapazität“ – effektiv zu nutzen. Ein Futtermittelrechner kann diese Planungen sinnvoll unterstützen.
  • Klar, der Weizen soll einen hohen Ertrag erbringen. Aber wie wichtig ist die Ertragsstabilität? Was ist mit Gesundheit? Soll die Sorte spätsaatverträglich sein? Da es die eierlegende Wollmilchsau auch beim Weizen nicht gibt, müssen Landwirte und Züchter Kompromisse eingehen. Aber was macht für den Landwirt einen guten Kompromiss – also eine gute Sorte – am Ende aus? Wie soll das Gesamtpaket aussehen?
  • Die Nachfrage nach Winterbraugerste ähnelte in den letzten 20 Jahren dem berühmten „Schweinezyklus“: Es ging ständig auf und ab. Läuft bei Sommergerste alles prima, will von Winterbraugerste niemand etwas wissen, geht was schief, ist der Ruf nach Winterbraugerste laut. Damit tut man dieser Kultur Unrecht, meint Dirk Hämke, Produktmanager für Braugetreide.
  • Fachberater aus den Regionen Ost-, West- und Süddeutschland werfen einen fachmännischen Blick zurück und analysieren die Vegetation 2017/2018.
  • Besonders im Norden, ­Westen und Osten Deutschlands wies der Mais vielerorts Trockenschäden auf. Diese Bestände verhalten sich als Silage jedoch anders als normaler Mais. Daniel Ott, Produktmanager Mais, gibt Tipps für das Silagemanagement.
  • Bei dem Begriff „Rekordsommer“ denkt die ältere Generation an 1976 und die jüngere erinnert sich noch gut an das Jahr 2003. Auch 2018 war ein Sommer, der teilweise vernichtende Auswirkungen auf die Erträge hatte. Wie sieht es 2019 mit der Saatgutversorgung bei Mais aus? Wie kamen deutsche Saatgutvermehrer durch den Sommer? Martin Munz, Fachberater für Baden-Württemberg, berichtet:
  • Sorten können nur dann ihr volles genetisches Potenzial ausschöpfen, wenn sie in der für sie geeigneten Klimaregion/dem für sie geeigneten Standort stehen. Wer Maissorten verkauft, muss also wissen, wie groß das Leistungspotenzial der Sorten unter bestimmten Bedingungen ist. Martin Weder, Produktentwicklungsleiter Mais, gibt Einblick in ein komplexes Prüfsystem.  
  • Natürlich: Pflanzenschutz ist weit mehr als nur der Einsatz von Chemie. Und der Blick auf immer stärkere Resistenzbildungen und immer weniger Wirkstoffzulassungen macht deutlich, dass wir gezielt nicht-chemische Pflanzenschutzmechanismen und -maßnahmen nutzen sollten. Viel Potenzial liegt diesbezüglich im Boden, wie Dr. Christian Robert Fiedler eindrucksvoll erklärt.
  • Er gilt als der größte europäische Feldtag einzelner Agrarunternehmen und lässt seine Besucher jedes Mal mit einem Staunen zurück: der Fendt SAATEN-UNION Feldtag. So folgten auch im August 2018 wieder über 50.000 Besucher dem Ruf der Zukunft auf dem Feld und kamen bei extrem heißem Sommerwetter auf das Hofgut Wadenbrunn des Grafen von Schönborn in der Nähe von Schweinfurt.