Download PDF-Version

Aktuelle Ausgabe 04/2020

Ausgaben

Sonderausgaben

Themen

Abonnement

Impressum

Datenschutzerklärung

04/2020
  • Dies ist der erste Beitrag einer ganzen Reihe, die sich mit dem Getreideanbau im Klimawandel beschäftigt. Artikelserie praxisnah 2020/2021 Getreideanbau im Klimawandel 1. Ertragsbildung 2. Sortenwahl 3. Kornqualität 4. Anbauverfahren 5. Fruchtfolgen Nach drei Jahren mit neuen Wärmerekorden und Trockenstress gehören herkömmliche Anbaukonzepte auf den Prüfstand. Auf was müssen wir uns einstellen, wie können wir reagieren?
  • Zunehmende Extremwetterereignisse, Hitzesommer und Einwanderung exotischer Krankheiten und Schädlinge erhöhen den Druck auf unsere Kulturarten. Die Pflanzenzüchtung arbeitet daher mit Hochdruck international u. a. an der Verbesserung von Trocken- und Virusresistenzen. Dr. Claus Einfeldt, Ackermann Saatzucht, ist mit Blick auf die bereits erzielten Erfolge optimistisch: Pflanzenzüchtung kann dem Klimawandel einen Schritt voraus bleiben.  
  • In den bisherigen offiziellen Sortenprüfungen wurden Hybridweizenbestände so geführt wie die mitgeprüften Liniensorten. Zwar brachten Hybridweizen deutliche Mehrerträge, blieben aber unter ihren Möglichkeiten. Die Ökonomie war daher oft nicht gegeben. Die SAATEN-UNION, Europas führender Anbieter für Hybridweizen, rief daher die „Sonderprüfung Hybridweizen“ ins Leben, in der Hybridweizen und Linienweizen sortenspezifisch angepasst verglichen werden.
  • Die Verwendung eines größeren Reihenabstandes im Getreide kann viele Gründe haben. Der Einsatz der Hacke im stehenden Bestand ist gerade bei Ökobetrieben der naheliegendste, doch bei Weitem nicht der einzige Grund: Zwei ökologisch wirtschaftende Betriebsleiter erläutern, was ihnen die „Weite Reihe“ darüber hinaus noch bringt.
  • Nach den Dürrejahren 2018 und 2019 ist aktives Risikomanagement wichtiger denn je. Preisrisiken, aber auch Mengenrisiken sind die wichtigsten Parameter. Das Gesamtrisiko wird durch Veränderungen der Wärmesummen, Schwankungen in der Niederschlagsverteilung und allgemeinen Wetter­risiken infolge des globalen Klimawandels zunehmen. Daniel Ott, Produktmanager Mais, erläutert Strategien zur Risikominimierung.
  • Der Biobetrieb von Ingo Baake im Raum Breuna (Hessen) ist klimatisch wahrlich keine Gunstregion für Energiemais – oft sind die Böden schwer und kalt und Frost kann es bis in den Mai hinein geben. Kann Dammanbau die Bedingungen für Mais verbessern? Ingo Baake hat es ausprobiert und berichtet über seine Erfahrungen.
  • Mais hat, im Gegensatz zu anderen Kulturen wie Raps, Winterweizen oder Kartoffeln, einen relativ geringen Aufwand bei Düngung und Pflanzenschutz. Mit der Aussaat ist daher bereits ein wesentlicher Teil des Produktionsinputs früh fixiert. Neben der standortgerechten Sortenauswahl sind die für die gewählte Sorte wesentlich für die Ausnutzung des Ertrags- und Qualitätspotenzials.
  • In der Vergangenheit rechneten sich hoch spezialisierte Fruchtfolgen mit wenigen Kulturen. Die negativen Auswirkungen dieser Reduzierung verstärkten sich und die Rentabilität ist vielfach gesunken. Hohe Arbeitsspitzen und Faktoren wie Fruchtfolgeschädlinge, Resistenzmanagement und Ertragseinflüsse sind hier die Ursachen. Andrea Ziesemer von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LFA MV) zeigt, ob und wie sich weitere Fruchtfolgen rechnen.
  • Die Teamleiter aus den Regionen werfen einen analytischen Blick zurück auf diese - mal wieder - besonderer Saison.
  • Soja ist mit 55 % Anteil an der weltweiten Pflanzenölproduktion eine der wichtigsten Ölpflanzen. Bei der Entölung der Sojakörner fällt sehr proteinreiches und faserarmes Tierfutter an, das auf 65 % der hiesigen landwirtschaftlichen Betriebe eingesetzt wird. Der Ruf nach gentechnikfreiem Futter wird immer lauter, zudem steigt auch die Bedeutung von Soja in der menschlichen Ernährung – ihr Anbau wird also immer interessanter.
  • Körnererbse, Acker- und Sojabohne haben unterschiedliche Ansprüche an Boden und Klima, zudem sind die Vermarktungsstrukturen nicht überall gegeben. Wer also mit der Erweiterung der Fruchtfolge mit Leguminosen liebäugelt, sollte vorher prüfen, welche Kulturart auf den Betrieb und in die Region passt.