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Aktuelle Ausgabe 03/2018

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01/2015
  • Technische Innovationen wie die Erfindung des Mähdreschers, Wachstumsregler und chemische Pflanzenschutzmittel haben sich einschneidend auf die Züchtung und die Bestandesführung unserer Weizensorten ausgewirkt. Erträge von über 100 dt/ha sind keine Seltenheit mehr und können auf vielen Standorten sicher erreicht werden.
  • In vielen europäischen Ländern wird immer mehr Hafer für die Erzeugung von Lebensmitteln eingesetzt, wo er äußerst attraktive Preise realisieren kann. Um in diesem Segment im Vergleich der Ackerkulturen wettbewerbsfähig zu bleiben, braucht es hohe Erträge und beste Qualitäten.
  • Auf sandigen Standorten stellen sich dem Getreideanbauer zwei Fragen: Welches Getreide bringt am meisten Gewinn? Und: Welche Anbauintensität rechnet sich am besten? Eine langjährige Versuchsserie der SAATEN-UNION gibt hierzu Orientierung.
  • Ein angepasster Einsatz von Wachstumsreglern und Fungiziden ist zwingend notwendig, um das Ertragspotenzial der Hochleistungsorten voll auszuschöpfen. Dabei gilt: Spitzenerträge korrelieren nicht zwangsläufig mit Maximalaufwand.
  • Untersaaten mit Gras sind für Bioenergiefruchtfolgen besonders interessant. Greening-Auflagen bringen neue Aspekte in die Untersaat-Argumentation.
  • Auf den DLGFeldtagen startete der RAPOOL-RING das Kohlhernie-Monitoring, an dem sich bis Mitte November bereits 150 Landwirte beteiligt haben. Auch bei den Umfragen zu Kohlfliege und Rapserdfloh gab es eine rege Beteiligung, deren Auswertung interessante Ergebnisse lieferte.
  • Über 700 Maissorten stehen in Deutschland aktuell zur Verfügung. Vom Bundessortenamt werden jährlich 20 bis 25 Maissorten neu zugelassen, hinzu kommen zahlreiche EU-Sorten – Tendenz steigend! Norbert Erhardt, Landwirtschaftskammer NRW, gibt Orientierungshilfe für die Sortenwahl.
  • Für seine schweren Marschböden suchte Martin Meinert aus Kollmar eine alternative Kultur, die sowohl seinem Boden als auch seinen Kühen Vorteile bringt. Zunächst experimentierte er mit Ackerbohnen-Sommerweizenmischungen, zzt. füttert er reine Ackerbohnensilage. Ein Erfahrungsbericht aus der Elbmarsch.
  • Auch 2014 luden die SAATEN-UNION und die Vereinigte Hagelversicherung zu ihrer Gemeinschaftsveranstaltungsreihe mit einem interessanten Themenmix ein. In Hannover wollten sich rund 300 Gäste über Hagelbilanz, die afrikanische Landwirtschaft, das funktionierende „Unternehmen Pflanzenbau“ und eine reibungslose Betriebsübergabe informieren.
  • Die neue Agrarreform der EU fordert von den Landwirten konkrete, zusätzliche Umweltleistungen. Kernpunkt ist dabei die Bereitstellung „Ökologischer Vorrangflächen“ auf 5 % des Ackerlandes. Nach Bekanntwerden der Eckpunkte zeigte sich, dass die Landwirte verschiedene Möglichkeiten haben, um die Greening-Auflagen zu erfüllen, ohne wertvolles Ackerland stillzulegen. Im Gegenteil, einige Maßnahmen können sogar dazu beitragen, die Fruchtbarkeit des Ackerlandes zu erhalten und damit das Produktionspotenzial langfristig zu steigern.