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Aktuelle Ausgabe 04/2018

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03/2015
  • Die Intensität der Agrarproduktion wird immer weiter gedeckelt. Erfolgreiche Landwirte, die ihre Produktionsverfahren optimiert haben, können nur über eine höhere Faktorproduktivität weiter wachsen. Dafür brauchen sie Fortschritt: effizientere Sorten, Technologien und Betriebsmittel.
  • Das Jubiläum der SAATEN-UNION ist der Anlass, einmal weit in die Zukunft zu schauen.  Beispiel Weizen: Um knapp 1 dt/ha jährlich sind die Weizenerträge seit 1965 gestiegen – erst steil, dann abnehmend, jetzt nach jahrelanger Stagnation wieder mit Aufwind.
  • Zu ihrem 50-jährigen Jubiläum veranstaltete die SAATEN-UNION eine spannende Podiumsdiskussion zu dem Thema „Züchtung, Produktion & Verbraucherverhalten –Effizienz um jeden Preis?“ Fünf Experten nahmen Stellung, diskutierten mit dem Publikum und gaben Antworten, die nachdenklich machen.
  • Fachwissen und eine gute Ausbildung alleine reichen nicht: Für einen langfristigen Betriebserfolg muss die Betriebsleitung eine Vielzahl an fachlichen und persönlichen Eigenschaften mitbringen. Sönke Huesmann, Beratungsring landwirtschaftlicher Betriebe (GBB), erläutert die wichtigsten Erfolgsfaktoren. Die GBB blickt auf 67 Jahre Beratungserfahrung zurück. Freiberuflich arbeitende Berater betreuen Dauermandate in allen Bereichen des landwirtschaftlichen Unternehmens.
  • Der Verbrauch von Produkten aus Hartweizengries (z.B. Nudeln) steigt stetig, jedoch deckt die heimische Produktion nur ein Drittel des benötigten Durums. Die Mühlen haben starkes Interesse an regionaler Ware, da der Rest teuer importiert werden muss. Also ein interessanter Markt, trotz hoher Qualitätsansprüche.
  • Der Herbizideinsatz im Getreide kann durch Resistenzbildungen und Schädigungen der Kulturpflanze zur Herausforderung werden. Besonders der Flachwurzler Roggen reagiert auf Herbizide oft empfindlich. Benjamin Steinfeld und Dr. Luitpold Scheid, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, erläutern Möglichkeiten, Herbizidschäden zu vermeiden
  • Raps ist eine Kulturart mit einem hohen Ertragspotenzial. Verschiedene Umwelteinflüsse bewirken jedoch Ertragsverluste. Speziell die Verluste im Vorernteverlauf bieten immer wieder Grund zur Diskussion, wenn es beispielsweise um den optimalen Erntezeitpunkt geht. Im Produktionsjahr 2013/14 wurde bei der Norddeutschen Pflanzenzucht am Standort Hohenlieth im Rahmen einer Masterabschlussarbeit ein Feldversuch mit Winterraps angelegt, in dem die Verluste vor und während der Ernte ermittelt werden sollten.
  • Ackerbohnen sind in den letzten Jahrzehnten in der Fütterung „aus der Mode“ gekommen. Durch hohe Sojapreise, die kritische Auseinandersetzung mit genveränderten Pflanzen und die Greening-Diskussion werden sie als Futtermittel wieder interessanter. Dr. Jürgen Weiß erläutert, worauf man bei der Milchviehfütterung achten sollte.
  • Höhere Erträge pro Hektar federn Pachtpreise ab, eine längere Lebenszeit und verbesserte Gesundheit der Tiere senkt die Kosten/Tier, geringere Futterkosten stürtzen schwankende Milchpreise. Aus all diesen Gründen heißt es im Betrieb Brüning: Futterrüben in den Trog!
  • Günter Schmihings Ziel war es immer, einfache technische Lösungen für dringende praktische Probleme in landwirtschaftlichen Betrieben zu finden. Seiner Ansicht nach muss es heute auf keinem Betrieb mehr Probleme mit der Futter- oder Zuckerrübenaufbereitung oder mit Schmutzeintrag geben.