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Aktuelle Ausgabe 03/2018

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04/2010
  • Stroh kann nur dann als Rohstoff genutzt werden, wenn dadurch die Humusbilanz nicht dauerhaft gefährdet wird. Aber wie viel Erntereste bleiben wirklich auf dem Feld zurück und wie viel Stroh kann abgefahren und verkauft werden? Sind die VDLUFA Werte für Humusreproduktionsleistung noch aktuell?  
  • Es ist erst drei Jahre her, dass eine schlechte Braugerstenernte die Malz- und Brauindustrie in Aufregung versetzte. In Reaktion auf den Engpass stiegen die Erzeugerpreise, die Folge war 2008 eine deutliche Ausdehnung der Anbaufläche. Zwei Rekordernten mit hervorragenden Qualitäten und fallenden Preisen zogen einen radikalen Rückgang der Sommergerstenfläche um ca. 35 % in 2010 nach sich. Der ungünstige Witterungsverlauf hat auf die Qualität der diesjährigen Ernte gedrückt. Wird Braugerste damit wieder lukrativ?
  • Etwa 40 % der Gesamtkosten einer Biogasanlage entfallen auf die Rohstoffkosten. Um diesen Kostenblock im Griff zu behalten, sind Fruchtfolge, Anbau und Konservierung der Energiepflanzen zu optimieren.
  • Unbestritten ist die hohe Bedeutung der Körnerleguminosen für die Erweiterung zu enger Getreide-, Raps- und Maisfruchtfolgen. Um diese Kulturarten wieder attraktiver zu machen, ist eine besondere Förderung unumgänglich, da zurzeit für die meisten Betriebe ein Anbau von Körnerleguminosen trotz ihrer ackerbaulichen Vorteile nicht rentabel ist. Agrarumweltmaßnahmen könnten das ändern.
  • Zur Maissaat 2010 ging es kühl los. Während 2009 der Mais bei stetig zunehmenden Temperaturen schon sehr früh zulegen konnte, musste 2010 bis in die letzten Apriltage gewartet werden. Am 7. Mai war es dann schon wieder mit den wärmeren Tagen vorbei, dann kamen erst einmal wieder zwei kalte Wochen. Der Mais entwickelte sich daher nur zögerlich.
  • Dieser Fragestellung wurde in den Körnermais-Versuchen der SAATEN-UNION Versuchsstation in Grünseiboldsdorf bei Freising 2009* nachgegangen. Sechs beteiligte Hybriden standen in zwei Saatzeiten und vier Bestandesdichten im Feld. Darüber hinaus wurde die Frage untersucht, welche Sorten frühe Saattermine zuverlässig in Ertrag umsetzen konnten.
  • Mit einer auf die Sorte zugeschnittenen Bestandesführung lässt sich an vielen großen und kleinen Stellschrauben drehen, wie z.B. Saatstärke, Wachstumsregler- und Fungizideinsatz oder Düngung. Aufwandmengen zu optimieren bedeutet Kosten zu sparen! Hier sind praktische Hilfsmittel für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Rapsanbau gefordert.
  • Der Begriff „Schulbauernhof“ ist für die meisten ein Synonym für „Streichelzoo mit Bauernhof-Flair für ahnungslose Stadtkinder“. Davon ist der Internationale Schulbauernhof gGmbH in Hardegsen allerdings weit entfernt. Hier will man zusammen mit Kooperationsbetrieben Kindern und Jugendlichen einen Rundumblick über die für Niedersachsen typischen landwirtschaftlichen Betriebe vermitteln. Was hier passiert ist Imagearbeit an der „gesellschaftlichen Basis".