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Aktuelle Ausgabe 02/2018

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04/2016
  • Zur Ernte 2016 erreichten die Winterkulturen meist nicht die ortsüblich möglichen Erträge. Was ist anders, was ist vielleicht auch produktionstechnisch falsch gelaufen? Dr. Ute Kropf, Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Kiel, erläutert die komplexen Ursachen.
  • Nach der Etablierung der Einzelkornsaat in Kulturen wie Mais und Zuckerrübe tritt diese nun bei Getreide in den Fokus. Dabei geht es um eine praktikable Lösung mit hoher Flächenleistung, die sogenannte „Vereinzelungssaat“. Erste Erfahrungen aus praxisnahen Feldversuchen mit Weizen und Roggen lassen aufhorchen.
  • Mais braucht im Vergleich zu Getreide als C4-Pflanze zwar relativ weniger Wasser pro Kilogramm Trockensubstanz. Da der Hauptmassezuwachs jedoch im Sommer erfolgt, reagiert Mais sehr schnell auf ausbleibende Niederschläge. Auf den sandigen Böden Südbrandenburgs mit geringen Niederschlägen muss man daher „an jeder Schraube drehen“, um erfolgreich Mais zu produzieren.
  • Jeder sucht nach der geeigneten Biogassorte für den optimalen Anlagenbetrieb. Aber sollte man aus heutiger Sicht nicht besser nach der optimalen Biogassorte für den bestimmten Anlagentyp fragen? Welche Rolle sollte dabei der Biogasertrag einer Sorte spielen?
  • Keine Frage – das Erntejahr 2016 war außergewöhnlich und stellte auch den Mais vor besondere Herausforderungen. Ein regionaler Überblick von Henrike Wulfmeyer zeigt die klimatischen Besonderheiten sowie die Reaktionen der Maisbestände auf diese verrückte Saison.
  • Länger häckseln, dabei alle Körner zerkleinern – das Shredlage-Verfahren verspricht mehr Struktur und Verdaulichkeit und damit mehr Milch. Neu ist das Grundprinzip nicht – es gibt Betriebe, die schon seit den 90er Jahren damit experimentieren. Ein Erfahrungsbericht aus Niedersachsen.
  • Manche Betriebe sind trotz ungünstiger Voraussetzungen sehr erfolgreich: Weil sie oft – aus der Not heraus – pfiffige Ideen haben oder/und weil sie sich mit Partnern Vermarktungswege erschließen. Eine Erfolgsstory aus dem Schiefergebirge in Thüringen.
  • Langjährig erfahrene Zwischenfruchtanbauer wissen, wann eine mechanische Bearbeitung bei Zwischenfrüchten notwendig oder wie sie ggf. zu umgehen ist. Vorgaben des Greenings und neu hinzugekommene Zwischenfruchtarten verlangen jedoch, sich erneut mit dem Thema auseinander zusetzen  
  • Wie wird und muss sich die Weizenqualität zukünftig verändern? Ist der Einkauf nach Rohproteingehalten und Fallzahlen noch zeitgemäß? Diese und weitere Themen waren Diskussionsgegenstand des VDM-Ausschusses Rohstoffe und Märkte, der im September bei der SAATEN-UNION in Isernhagen tagte.