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Aktuelle Ausgabe 03/2020

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01/2020
  • Noch ist der langjährige Ertragstrend positiv. Doch nach mehreren durchwachsenen Ernten und zunehmenden Anbaurestriktionen wachsen die Zweifel: Haben wir die Grenzen des Wachstums erreicht? Ist Ertrag zukünftig überhaupt noch der richtige Erfolgsbegriff? Und welche Wachstumstreiber bestimmen die Zukunft? Sven Böse hat dazu eine Meinung.
  • Mit dem Thema „gesunde Ernährung“ werden wir in den Medien täglich konfrontiert. Dazu gehört vielfach auch die Botschaft, dass ein Verzicht auf Weizen gesundheitlich von Vorteil sei – der Markt für glutenfreie Lebensmittel boomt. In diesem ernährungswissenschaftlichen Mythencheck trennt Dr. Heiko Zentgraf die Spreu vom Weizen und liefert Argumente für den Dialog mit Medien und Kunden.
  • Die Vorschläge für die neuen Vorschriften für „Rote Gebiete“ sorgen berechtigterweise viele, deren Betriebe ganz oder teilweise in diesen Gebieten liegen, in denen das Grundwasser als besonders mit Nitraten belastet ausgewiesen wurde. Selbst wenn hier und da noch Korrekturen vorgenommen werden sollten: Die Situation erfordert Anpassungen. Paul Steinberg, Fachberater für Sachsen, macht im Gespräch mit der zeitschrift praxisnah Vorschläge.
  • Sie trinken gerne mal ein Bier? Dann haben Sie sicher eine Präferenz für eine bestimmte Sorte, weil die Ihnen besonders gut schmeckt oder/und aus Ihrer Region kommt. Aber haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, welcher Aufwand in der Herstellungskette von der Aussaat bis zum Bier steckt? Und welche Anforderungen an den Rohstoff Braugerste gestellt werden? Branchenkenner Jörg Gerdsmeier gibt einen Überblick.
  • Da die inländisch produzierten Hafermengen für den Bedarf der Schälmühlen nicht ausreichen, müssen große Hafermengen importiert werden. Belastungen des Erntegutes durch Pilzgifte sind dabei ein echtes Thema, zumal die gesetzlichen Anforderungen hier steigen. Dr. Matthias Herrmann1, Paulina Georgieva2, Dr. Steffen Beuch3, Dr. Mark Winter2, 4 berichten über den Stand der Forschung.
  • Beim Legen von Mais gibt es neben den unterschiedlichen Verfahren von Mulchsaat, Direktsaat oder Drillsaat zusätzlich noch verschiedene Verfahren der Einzelkornsaat oder Breitsaat. Relativ neu ist die Dammkultur bei Mais. Paul Steinberg, Fachberater für Sachsen, erläutert, was man bei diesem Verfahren beachten sollte.
  • In den letzten 10 Jahren stieg die Sojaanbaufläche in Deutschland von ca. 1.000 Hektar auf knapp 30.000 Hektar. Fehler im Anbau dieser Kultur können im Ge­gensatz zu anderen Kul­turen während der Vegetation durch Pflanzenschutz und Düngung kaum mehr aus­geglichen werden. Wertvolle Anbauhinweise gibt Jürgen Unsleber, Pflanzenbauberater LKP/Erzeugerring Mittelfranken und Vorstands­mitglied des Sojaförderringes.
  • Roggen in der Mast ist wettbewerbsfähig, kann das Tierwohl und die Tiergesundheit unterstützen und trägt  zu mehr Nachhaltigkeit in der Schweinemast bei! Ob diese Thesen haltbar sind bzw. in welchem ökonomisch bewertbaren Umfang, soll ein neues Forschungsprojekt klären, das wir hier kurz vorstellen wollen.
  • Der erste Hybridweizen HYBNOS 1 wurde 1999 zugelassen und führte im Durchschnitt zu einer Ertragssteigerung von 10 % auf Grenzstandorten – gemessen an den damals leistungsstarken Liniensorten wie Ritmo, Drifter und Dekan. Der genetische Vorsprung des Hybridweizens wurde in den offiziellen Prüfungen bisher nicht ausreichend herausgearbeitet, weil die dortige Bestandesführung dem Hybridweizen nicht gerecht wurde.
  • In der gesellschaftlichen Debatte um Klima- und Umweltschutz spielt der Insektenschutz eine sehr wichtige Rolle. Es wird beanstandet, dass in einer intensiv genutzten Feldflur vor allem im Sommer geeignete Blühpflanzen und Rückzugsorte für Insekten fehlen. Viele Landwirte sind daher bereit, Blühflächen anzulegen. Wie diese Blühstreifen sinnvoll in den Ackerbau integriert werden können, beschreibt Andreas Kornmann, Fachberater für Bayerisch Schwaben, Oberpfalz und Mittelfranken.
  • Der Weizensteinbrand Tilletia caries gehört zu den wichtigsten Krankheiten des Weizens. Besonders im Ökolandbau tritt er in den letzten Jahren vermehrt auf. Befallene Partien führen häufig zu Vermarktungsschwierigkeiten und auch in der Fütterung ist dieses Getreide kritisch zu sehen. Petra Henze und Markus Mücke, beide von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, erläutern wirkungsvolle Gegenmaßnahmen.
  • Unter dem Motto „Vielfalt“ präsentieren SAATEN-UNION und Vereinigte Hagel bei ihren insgesamt 14 bundes­weiten gemeinsamen Winterforen interessante Themen, die Alternativen im Ackerbau aufzeigen.