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Aktuelle Ausgabe 04/2018

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04/2009
  • Soll ich mein Stroh abfahren? Wie negativ wird meine Humusbilanz wirklich? Lohnt sich das überhaupt? Wie viel Strohertrag bringen die verschiedenen Sorten? In einer mit diesem Artikel startenden Serie zum Thema soll eine Hilfestellung zur Beantwortung dieser Fragen gegeben werden. Diese Artikel basieren auf wissenschaftlichen Versuchen der SAATEN-UNION.
  • Stroh wird knapp und wertvoll: in erster Linie als Humusbildner jedoch auch als Energie- und als Rohstofflieferant. In mehreren Projekten nimmt sich die SAATEN-UNION des Themas an, züchterisch und produktionstechnisch. Zunächst ist zu klären, welches Nutzungspotenzial es überhaupt für Stroh gibt und in welchem Umfang es dem Bodenkreislauf entzogen werden kann.
  • Veränderte Verzehrgewohnheiten und ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein lassen den Haferverbrauch in der Nahrungsmittelindustrie national und international ansteigen.  Da Hafer durch seinen guten Vorfruchtwert in enger werdenden Fruchtfolgen zunehmendes Interesse findet, könnte diese Kultur in den nächsten Jahren vor einer „kleinen Anbaurenaissance“ stehen.
  • Prämienzahlungen für Umweltleistungen werden von Pflanzenbauern argwöhnisch betrachtet. Schließlich sollen sie eine „extensivierte Produktion“ fördern und stellen bestehende Anbauverfahren in Frage. Dennoch: Als Investition der Steuerzahler in eine vielgestaltige, ressourcenschonende Produktion fließen sie langfristig kalkulierbarer als Preisausgleichszahlungen. Wer als Pflanzenbauer künftig Geld verdienen will, sollte professionellen Pflanzenbau intelligent mit den immer besser ausgestatteten Agrarumweltprogrammen verknüpfen. Das ist mit Bürokratie verbunden – aber auch mit Chancen!
  •  Eine der effektivsten Maßnahmen die Kosten pro erzeugtem Liter Milch zu senken ist die Optimierung der Grundfutterleistung. praxisnah sprach mit Stefan Kummert und Kerstin Beese vom Milchhof Blumenthal in Mecklenburg-Vorpommern über die Intensivierung der Grünlandwirtschaft als eine Möglichkeit, mehr Leistung aus dem Grundfutter zu generieren.
  • Trotz der Preis-Achterbahnfahrt wächst der Bedarf an Rohstoffen für Biogas kontinuierlich, das wird allen Prognosen nach auch so bleiben. Es mehren sich aber auch die Stimmen gegen die zunehmenden Biogasmonokulturen – dies lenkt den Blick auf spezielle Biogasfruchtfolgen und inzwischen verstärkt auf Rüben.
  • Prophylaktische Maßnahmen wie Optimierung der Fütterung und Haltung können Hochleistungsherden leistungsbereit und gesund erhalten. Die Grobfutterversorgung ist auf Grund des bisherigen Vegetationsverlaufs sicher in den meisten Betrieben als sehr gut einzustufen. Die Mobilisierung von letzten Leistungsreserven hängt aber von den „inneren“ Qualitäten der Silagen ab.
  • Die frühe Getreideernte ermöglichte in diesem Jahr auf fast allen Standorten eine zeitlich optimale Aussaat des Rapses. „Normale“ Witterungsbedingungen vorausgesetzt, wird sich der Raps im Herbst gut entwickeln und damit vor dem Winter vergleichsweise viel Stickstoff aufnehmen. Kann also die N-Düngung zu gut entwickelten Rapsbeständen im nächsten Frühjahr reduziert werden?