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Aktuelle Ausgabe 04/2021

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02/2021
  • Die Geschichte der Pflanzenkrankheiten ist eng mit der Geschichte der Sesshaftwerdung der Menschen verknüpft. Denn durch die Anlage von Feldern bildete der Mensch früh auch eine optimale Grundlage für die Vermehrung wirtsspezifischer Pflanzenkrankheiten. Durch wirksame Fungizide geriet das Thema jahrzehntelang ins Hintertreffen. Doch das ändert sich jetzt.
  • Zuchtfortschritt ist „Vergangenheitsbewältigung“. Die Entwicklung neuer Sorten geschieht weitestgehend unter freiem Himmel. Selektiert, angemeldet und nach drei Wertprüfungsjahren zugelassen werden die Stämme, die mit dem biotischen und abiotischen Stress der Vorjahre am besten zurechtkamen. Was bedeutet das für die diesjährigen Neuzulassungen? Eine Analyse von Paul Steinberg.
  • Hybridroggen ist die ressourceneffizienteste Getreideart und bringt beste Voraussetzungen mit für die kommenden politisch geforderten Änderungen. Aber kann Hybridroggen auf Weizengrenzstandorten mit Weizen mithalten oder gar bessere Ergebnisse bringen? Die HYBRO-Saatzucht hat zu dieser Fragestellung einen Versuch durchgeführt.
  • In der Ausgabe 04/2020 wurden die Ertragsergebnisse einer im Jahr 2019/2020 neu initiierten Leistungsprüfung für Hybridweizen „Sonderprüfung Hybridweizen“ vorgestellt. Ertraglich waren die Hybridsorten der neuen Generation SU Hyvega und SU Hymalaya der leistungsstarken Referenzgruppe aus Linienweizen deutlich überlegen. Doch wie schlugen sie bei Qualität und Wirtschaftlichkeit unter Einbeziehung der Düngungsrestriktion der „Roten Gebiete“?
  • Der Anbau von Leguminosen, vor allem der Ackerbohne, hat die letzten Jahre deutlich Fahrt aufgenommen. Sie profitierte vom merklichen Anbaurückgang des Winterrapses. Mit einer Anbaupause von mind. 5 Jahren und zunehmendem Krankheits- und Schädlingsdruck ist die Ackerbohne zwar keine gleichwertige Alternative zum Raps, aber mittlerweile eine unverzichtbare Bereicherung der Fruchtfolge. Manja Landschreiber, LWK Schleswig-Holstein, gibt einen Überblick über sinnvolle Pflanzenschutzmaßnahmen.
  • Welche Veränderungen gibt es im Vermarktungsumfeld des Ökologischen Landbaus? Welche Bedeutung haben konventionell gezüchtete Sorten und wie sieht das in Zukunft aus? praxisnah hatte viele Fragen an einen, der es wissen muss: Folkert Höfer leitet seit vielen Jahren die Abteilung Saatgut bei Öko-Korn-Nord.
  • Saatgutbehandlungen im Raps haben das primäre Ziel, den Feldaufgang zu sichern, sodass sich die jungen Rapspflanzen in einem gesunden und kräftigen Feldbestand etablieren können. Malte Grohall (RAPOOL-Ring, Bild) und Simon Goertz (NPZ Innovation) geben einen Überblick über aktuelle Beizausstattungen im Raps.
  • Drahtwürmer, die Larven verschiedener Schnellkäferarten, führen in den letzten Jahren auf vielen Standorten im Mais zu erheblichen Pflanzenverlusten. Möglichkeiten des chemischen Pflanzenschutzes schwinden. Der Drahtwurm muss daher ackerbaulich über die gesamte Fruchtfolge bekämpft werden. Franz Unterforsthuber, Fachberater für Südbayern, zeigt Möglichkeiten auf.
  • In der Presse, aber auch im Gespräch mit Nichtlandwirten, wird oft gegen den klassischen Weichweizen scharf geschossen: Neue Sorten würden krank machen. Viele behaupten, Weichweizen nicht zu vertragen, Dinkel und „Urgetreide“ aber schon. Denen, die Weizen anbauen, fehlen dann oft die Argumente. Einige dieser Diskussionspunkte werden und wurden bereits wissenschaftlich untersucht. Felix Buchholz, Südwestdeutsche Saatzucht, gibt einen Überblick – und Ihnen „Stoff“ für die nächste Verbraucherdiskussion.
  • Diabetes mellitus Typ II („Altersdiabetes“) ist eine der häufigsten Stoffwechselstörungen unserer modernen Gesellschaft. Als Therapierung werden u. a. sogenannte DPP-IV Inhibitoren eingesetzt. Forscher der Technischen Universität München untersuchen nun, ob sich derartige Wirkstoffe auch in Lebensmitteln gezielt anreichern lassen und nutzen dabei u. a. Getreide aus der heimischen Landwirtschaft.
  • Die Corona-Pandemie hat die Welt vorerst noch fest im Griff. Neben vielen anderen Wirtschafts- und Berufszweigen ist die Veranstaltungsbranche stark betroffen. Auch in der Landwirtschaft wurden seit Monaten alle Veranstaltungen wie Messen und Feldtage abgesagt bzw. alternativ als Onlineformat angeboten. Wird dies die neue Realität? Trifft man sich zukünftig nur noch virtuell?