Aktuelle Ausgabe 02/2019

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Bohne

  • Sonderausgabe -

    Die hohe Importrate von Eiweißfuttermitteln, die zunehmende Forderung des Lebensmitteleinzelhandels nach einer GVO-freien Fütterung und einem Verzicht auf Sojaimporte machen die Suche nach geeigneten Eiweißalternativen zu einem zentralen Thema der Tierernährung. Welche für die Fütterung relevanten Eigenschaften haben die heimischen Eiweißträger Erbsen und Ackerbohnen? Und welche Einsatzmöglichkeiten in der Nutztierfütterung ergeben sich daraus? Ein Beitrag von Prof. Dr. Gerhard Bellof, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf.
  • Sonderausgabe -

    Seit 2015 erfüllen stickstoffbindende Pflanzen die Vorgaben für Ökologische Vorrangflächen. Seitdem macht sich bei Ackerbohnen, Körnererbsen, Süßlupinen und heimisch angebautem Soja eine immer stärker werdende Aufbruchsstimmung bemerkbar! Zuvor jedoch führten diese Kulturen trotz ihres hervorragenden Vorfruchtwertes eher ein Schattendasein.
  • Sonderausgabe -

    Ackerbohnen und Körnererbsen sind wie alle Leguminosen durch ihre Symbiose mit Knöllchen­bakterien in der Lage, Luftstickstoff zu binden und in pflanzenverfügbaren Stickstoff umzuwandeln. Eine Stickstoffdüngung ist vor diesem Hintergrund also nicht nötig. Weitere Grund- und Mikronährstoffe haben aber, je nach Standort, eine hohe Bedeutung für die Ertragsfähigkeit von Leguminosen
  • Sonderausgabe -

    Ackerbohnen stellen nur sehr geringe Ansprüche an die Bodenbearbeitung und Aussaat. Für eine kostengünstige Produktion sollten die Potenziale dieser Robustkultur genutzt werden.
  • Sonderausgabe -

    Die Anrechnung der Leguminosen im Greening sowie verschiedene Agrarförderprogramme in den einzelnen Bundesländern führten zu einer Verdoppelung der Anbauflächen. Seit dem 01.01.2018 sind Pflanzenschutzmittel auf Ökologischen Vorrangflächen verboten und der Anrechnungsfaktor von Leguminosen wurde von 0,7 auf 1,0 angehoben. In der Folge gingen vor allem bei Körnererbsen die Anbauflächen deutlich zurück. Dabei kann auch ohne Greening und Co. der Anbau von Körnerleguminosen hoch wirtschaftlich sein!
  • Sonderausgabe -

    Craig Padley, Züchtungsleiter bei LS Plant Breeding Ltd cin, Impington/Cambridge berichtet über ein interessantes Projekt in Großbritannien. Das ambitionierte Ziel: 30 % der für die Geflügelfütterung verwendeten Sojamenge sollen ersetzt werden – durch vicin- und convicinarme (LVC) Ackerbohnensorten.
  • Sonderausgabe -

    Zukunft braucht manchmal eine gute Portion Rückbesinnung und Mut zum Handeln. Dazu gehört auch, dass man den Blick weit nach vorne richtet, die eigenen Stärken und Schwächen erkennt und seinen eigenen Weg geht. Ein Bericht von Karl-Adolf und Maria Kremer aus Linnich, Landwirte und Mitbegründer des Vereins Rheinische Ackerbohne e.V.
  • Sonderausgabe -

    Die zeitweilige Anbauausdehnung der Ackerbohnenflächen in den 1980er Jahren bewirkte einen enormen Anschub der Ackerbohnenzüchtung, der bis heute nachwirkt. Die in heutigen Sorten verankerten Fortschritte wären ohne diese intensivierte Forschungsperiode nicht möglich gewesen. Stillstand gab es in der Züchtung nie!
  • Sonderausgabe -

    Die FAVA-TRADING ist die Antwort von Landwirten und einer Primärgenossenschaft auf die unzureichenden Vermarktungsstrukturen für Ackerbohnen in Norddeutschland. Die Zwischenbilanz des Geschäftsführers und Landwirts Jan Schulze-Geißler nach zwei Jahren: Der deutsche Lebensmittelmarkt ruft nach Ackerbohnen.
  • Sonderausgabe -

    Die Palette der Pflanzenschutzmittel in Ackerbohnen war im Vergleich zu den großen Getreidekulturen immer schon recht schmal. Zudem schränken Wirkstoffwegfall das Pflanzenschutzverbot in Greening-Leguminosen die sichere Kulturführung weiterhin ein. Bei knapper Wirtschaftlichkeit der Ackerbohne sollte jeder Anbauer Maßnahmen nach ihrer wirtschaftlichen Schadschwelle bewerten.
  • Ausgabe 02/2018

    Greening, Agrarumweltmaßnahmen, die Forderung des Lebensmitteleinzelhandels nach gentechnikfreier Fütterung: Es läuft sehr gut für die Leguminosen. Doch für den Landhandel sind heimische Leguminosen wirtschaftlich wegen des relativ geringen Umfangs oft immer noch uninteressant. Für eine wirtschaftliche Logistik ist also Eigeninitiative gefragt!
  • Ausgabe 01/2018

    In den letzten drei Jahren hat sich die Anbaufläche der Körnerleguminosen mehr als verdoppelt, auch aufgrund der Tatsache, dass die 1. und 2. Säule der GAP den Anbau begünstigt. Das Verbot von Pflanzenschutzmitteln auf Ökologischen Vorrangflächen hat nun viele verunsichert. Kann der konventionelle Anbau trotzdem gelingen? Erfahrene Praktiker berichten.
  • Ausgabe 2017-01SO

    Die Winterackerbohne ist in Europa eine fast unbekannte Kultur. Anbauschwerpunkt sind zurzeit England (30–50 Tsd. ha) und ein kleiner Teil in Nordwestfrankreich (10 Tsd. ha). Doch auch in Deutschland kann die Winterackerbohne sehr interessant werden!
  • Ausgabe 04/2016

    Manche Betriebe sind trotz ungünstiger Voraussetzungen sehr erfolgreich: Weil sie oft – aus der Not heraus – pfiffige Ideen haben oder/und weil sie sich mit Partnern Vermarktungswege erschließen. Eine Erfolgsstory aus dem Schiefergebirge in Thüringen.
  • Ausgabe 04/2015

    Die Hauptthemen der neuen Düngeverordnung sind die Verschärfung der N-Bedarfsermittlung, der N-Bilanz-überschüsse und der Düngesperrfristen. Welche Auswirkungen hat das auf Leguminosen? Können sie als N-Fixierer in der Fruchtfolge eingesetzt werden?
  • Ausgabe 03/2015

    Ackerbohnen sind in den letzten Jahrzehnten in der Fütterung „aus der Mode“ gekommen. Durch hohe Sojapreise, die kritische Auseinandersetzung mit genveränderten Pflanzen und die Greening-Diskussion werden sie als Futtermittel wieder interessanter. Dr. Jürgen Weiß erläutert, worauf man bei der Milchviehfütterung achten sollte.
  • Ausgabe 01/2013

    Der Klimawandel wird immer öfter zu Extremwetterereignissen führen. Da diese nicht alle Kulturen in gleichem Maße treffen, kann Vielfalt in der Fruchtfolge das Anbaurisiko senken. Es lohnt sich daher, auch die weniger populären Kulturen ökonomisch neu zu bewerten, meint Prof. Dr. Bernhard C. Schäfer.
  • Ausgabe 04/2011

    Karl Senne war einer der ersten in Deutschland, die Ganzpflanzensilage aus Getreide und Leguminosen in der Milchviehfütterung einsetzten. Vor 28 Jahren wurde auf dem Betrieb Senne, der seit einigen Jahren von der Tochter geführt wird, das erste Mal GPS verfüttert. In den Anfängen wurde viel probiert, schließlich hat sich die Mischung aus Hafer und Ackerbohnen als wertvoller und gern gefressener Rationsbestandteil seit 1985 fest etabliert. praxisnah sprach mit Karl und Silke Senne.
  • Ausgabe 01/2010

    Der Futterwert von Körnerleguminosen ist höher als der Erzeugerpreis, der beim Verkauf von Ackerbohnen, Futtererbsen oder Blauen Süßlupinen erzielt wird. Ihre innerbetriebliche Verwertung bietet sich daher an. Verschiedene Verfahren der Feuchtkonservierung können die Wertschöpfung steigern und stellen daher eine interessante Alternative zum Schroten dar.
  • Ausgabe 04/2006

  • Ausgabe 01/2006

    Für die meisten BetriebleiterInnen in Deutschland gelten Ackerbohnen als Exoten und einen Anbau ziehen sie gar nicht in Betracht. Dabei hat diese Kultur einiges zu bieten – für Arbeitswirtschaft, Fruchtfolge und Kostensenkung. Betriebsleiter Friedrich Bennemann weiß die Ackerbohne daher zu schätzen.