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Aktuelle Ausgabe 02/2018

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03/2009
  • Die Anbauflächen für Braugerste sind deutschlandweit wieder rückläufig. Dafür sind nicht nur sinkende Preise und gute Anbaualternativen im Bereich Nachwachsender Rohstoffe verantwortlich. Es ist auch die Klimaveränderung, die zu unberechenbaren Erträgen und Malzqualitäten führt. Die Sommerbraugerste ist mit ihrer ohnehin kurzen Vegetationszeit und dem hohen Anspruch an die Qualität der Erzeugnisse schon jetzt besonders von den immer häufiger auftretenden Witterungsextremen betroffen.
  • Die Fallzahl (FZ) ist ein wichtiges Kriterium bei der Vermarktung. Sie misst die Aktivität der stärkeabbauenden Enzyme im Weizenkorn. Bei sehr niedrigen Fallzahlen lassen sich die Partien aufgrund schlechter Backqualität oft nicht mehr als Backweizen vermarkten. Dr. Ralf Schachschneider und Manuela Heinze entwickelten ein neues Verfahren zur Ermittlung der Fallzahlstabilität. Denn...
  • Konventionell wirtschaftende Betriebe haben normalerweise kein Problem, in dem breiten Sortenangebot der gängigen Kulturarten für nahezu jeden Standort und jede Nutzungsrichtung die passende Sorte zu finden. Etwas schwieriger gestaltet sich die Sortenwahl für Öko-Betriebe.
  • Welche Alternative bietet sich für Stoppelweizen? In der Ausgabe 2/09 wurde der Versuch „Wintergetreide im Wettbewerb“ für den Heidestandort Wulfsode vorgestellt. In dieser Ausgabe folgen die Ergebnisse des Lößlehm-Standortes Sülbeck. Ist Triticale der Kandidat mit den besten Aussichten oder doch eher Winterweizen?
  • Biologische Maßnahmen zur Sicherung der Ertrags- und Qualitätsleistung rücken im modernen und nachhaltigen Gemüse- und Kartoffelbau immer mehr in den Vordergrund. Veränderte Klimabedingungen, beschränkter Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, fehlende Resistenzen in den Hauptkulturen, sowie intensivere Rotationsfolgen erhöhen den Druck von Krankheiten und bodenbürtigen Schaderregern.
  • Bei der anstehenden Körnermaisernte heißt es genau hinzusehen und die Sorteneigenschaften, wie z.B. das Abreifeverhalten, geschickt zu nutzen. Hier stecken noch einige finanzielle Reserven.
  • Im vergangenen Jahr wurden durch die Beratungsringe in Schleswig-Holstein in  1.197 Milchviehbetrieben Vollkostenauswertungen erstellt. Die Ergebnisse werden in der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein zusammengefasst und ausgewertet. Die 25 % erfolgreichen Betriebe haben 2008 im Vergleich zu den 25 % weniger erfolgreichen Betrieben nicht nur größere Herden und eine deutlich bessere Leistung pro Kuh.
  • Der Betriebszweig Biogas etabliert sich zunehmend in vielen Betrieben in traditionellen Milchviehregionen. Der Kreis Biberach in Baden-Württemberg ist der Landkreis mit der höchsten Biogasproduktion bei einer Leistung von mittlerweile 20 Megawatt. Bei einem 30 %igen Anteil an Dauergrünland in diesem Gebiet sind Grasaufwüchse folglich wichtiger Bestandteil der Biogassubstrate.  Welche Erfahrungen hat der Bioenergieerzeuger Hubert Menz mit Ackergras zur Biogasproduktion gemacht?
  • Der Raps ist auch zur Aussaat 2009 ein unverzichtbares Glied in der Fruchtfolge. Um das Ertragspotenzial voll ausschöpfen zu können, sollte ein besonderes Augenmerk auf die Parameter Saatstärke, Saatzeit und Sortenwahl gelegt werden. Zusätzlich ist bei behandeltem Saatgut auf eine umweltfreundliche Ausbringung zu achten, um unerwünschte Auswirkungen auf die Natur, insbesondere auf die Bienen zu verhindern.
  • Kurt Horst ist landwirtschaftlicher Quereinsteiger und hat sich im Laufe der Jahre zum passionierten Ackerbauern entwickelt. Mit dem Anbau des Stoppelweizens MULAN hat er 2007 begonnen und erlebte in zwei Anbaujahren „eine Achterbahn der Gefühle“. Ein ungewöhnlicher Erfahrungsbericht.