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Aktuelle Ausgabe 04/2018

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01/2010
  • „Welche Siloreifezahl hat der Mais?“ Das ist meist die erste Frage bei der Wahl des Silomaises. Für eine gezielte Sortenwahl braucht man aber mehr Informationen. Die Siloreifezahl allein reicht für die Beurteilung einer Sorte und damit als Wegweiser für die Sortenwahl nicht aus. Zusätzlich müssen Ertrags- und Qualitätsergebnisse bei der Bewertung herangezogen werden. Dabei ist der Stärkegehalt nicht immer das alleinige Maß für Qualität. Die Verwertung entscheidet über den richtigen Qualitätstyp (Stärke- oder Faser-Energie-Typ). Wichtige Eigenschaften wie Abreifeverhalten und Ernteflexibilität sind aus Versuchsergebnissen nicht abzulesen.Entscheidende Informationen über das Abreifeverhalten der unterschiedlichen Maistypen gibt Fachberater Franz Unterforsthuber.
  • Die Beschreibende Sortenliste gibt wertvolle Informationen für die Sortenwahl. Relevante Eigenschaften wie Saatzeit und Vorfruchtanspruch sind hier jedoch nicht zu finden. Die produktionstechnischen Versuche der SAATEN-UNION zu Winterweizen wurden daher vor drei Jahren neu ausgerichtet. Die Versuchsfrage konzentriert sich seitdem auf eben diese Sorteneigenschaften. Dieser Beitrag diskutiert – rechtzeitig zur Anbauplanung – den Fungizideinsatz in Wechselwirkung zu Saatzeit und Sorte. 
  • Lohnunternehmer und Ackerbauer Thorsten Bank kann über manche Berechnungen zu Fruchtartvergleichen nur den Kopf schütteln. Seiner Ansicht nach wird der Braugerste oft Unrecht getan, weil diese Kultur sich ökonomisch nicht ausschließlich über Qualitäten und Erträge bewerten lässt. Für ihn ist Braugerste trotz der momentan schlechten Preise die Kultur, die in der Vollkostenrechnung am besten abschneidet – vor Winterraps und Winterweizen.
  • Bei Sorghum als Biogas-Rohstoff sind in der Praxis in den letzten drei Jahren sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht worden. Diese wurden in der Fachpresse ausführlich beschrieben . Informationen über Sorghum als Futter in der Rinderhaltung findet man dagegen selten. praxisnah hat mit Rüdiger Meyer gesprochen, der diese Kultur als Futter für die Biogasanlage und für Jungrinder nutzt und daher eine interessante Rechnung aufstellt.
  • Sorghum als Biomasselieferant hat sich im Süden Deutschlands bereits fest etabliert. Im Norden und in den Höhenlagen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die zurzeit verfügbaren Biomasse-Typen noch nicht genug an das raue Klima angepasst sind.
  • Der Futterwert von Körnerleguminosen ist höher als der Erzeugerpreis, der beim Verkauf von Ackerbohnen, Futtererbsen oder Blauen Süßlupinen erzielt wird. Ihre innerbetriebliche Verwertung bietet sich daher an. Verschiedene Verfahren der Feuchtkonservierung können die Wertschöpfung steigern und stellen daher eine interessante Alternative zum Schroten dar.
  • Wie funktioniert der Zweitfruchtanbau am besten? Welche Ernte- und Aussaattermine sind optimal für maximale Erträge und gute Silierfähigkeit? Um diese Fragen zu beantworten hat die SAATEN-UNION die Versuche zum Zweitfruchtanbau für die Biomasseproduktion in 2009 wiederholt (siehe praxisnah 2/2009).