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Aktuelle Ausgabe 04/2018

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04/2015
  • Die Züchtung hat in den letzten 10–15 Jahren die geforderten frühsaat- und stoppelweizentauglichen Weizen zur Verfügung gestellt. Es sind dabei neue Sortentypen entstanden, mit anderer Ertragsstruktur und neuen Anforderungen an die Produktion: Josef Parzefall, NU Agrar GmbH.
  • Nach späträumenden Kulturen hat es Winterweizen oft schwer: Bei nassem Boden muss die Saat u.U. „eingeschmiert“ werden, der Weizen startet schlecht, Spitzenerträge sind dann nicht zu realisieren. Oft ist witterungsbedingt gar keine Aussaat im Spätherbst mehr möglich. Dann sind flexible Lösungen gefragt: Praktiker diskutieren die Alternative Wechselweizen.
  • Viel diskutiert werden Problemungräser wie Ackerfuchsschwanz, Windhalm und Trespe in Wintergetreide. Die Jährige und Gemeine Rispe in Getreide- und Maisfrucht-folgen findet dagegen immer noch zu wenig Beachtung. Pflanzenschutzberater Josef Haveresch (BSL GmbH, Coesfeld) betrachtet die Verbreitung der Rispe mit Sorge
  • Egal, ob Zwischenfrüchte als Erosionsschutz, zur Nährstoffkonservierung, Nematodenbekämpfung oder effizienten Unkraut- und Ungrasunterdrückung eingesetzt werden sollen: Ein intensiv durchwurzelter Boden und eine vollständig bedeckte Bodenoberfläche sind unerlässlich!
  • Nach der neuen Düngeverordnung ist ab 2018 ein Stickstoffsaldo von nur noch 50 kg/ha und Jahr einzuhalten. Andrea Ziesemer, Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern (LFA MV), untersucht die Handlungsalternativen für Marktfruchtbetriebe.
  • Mais auf den typischen schwachen, sandigen Böden Norddeutschlands langfristig mit stabil hohen Erträge anbauen und gleichzeitig die Greening-Vorgaben erfüllen – das ist eine echte Herausforderung. Aber es ist möglich, wie Andreas Henze und Henrike Wulfmeyer erläutern.
  • Eine regional sehr unterschiedliche Maissaison liegt fast hinter uns. Kälte im Frühjahr, extreme Trockenheit und Hitze im Sommer haben dem Mais mehr oder weniger zugesetzt – mit zum Teil erheblichen Unterschieden zwischen Reifegruppen und Typ. Ein interpretierender Rückblick von Henrike Wulfmeyer, SAATEN-UNION.
  • Die Hauptthemen der neuen Düngeverordnung sind die Verschärfung der N-Bedarfsermittlung, der N-Bilanz-überschüsse und der Düngesperrfristen. Welche Auswirkungen hat das auf Leguminosen? Können sie als N-Fixierer in der Fruchtfolge eingesetzt werden?