Aktuelle Ausgabe 02/2018

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Winterweizen

  • Ausgabe 01/2018

    Sichere Lagervermeidung und hohe Verträglichkeit – diese beiden Ziele stehen im Zentrum einer guten Wachstumsreglerstrategie. Insbesondere bei schwierigen Witterungsbedingungen erfordert es häufig ein wenig Fingerspitzengefühl, alles unter einen Hut zu bringen. Thomas Husemann, Agravis, gibt Tipps.
  • Ausgabe 04/2017

    Das hohe Ertragsniveau in der heutigen Getreideproduktion lässt zunächst keine großen Sprünge mehr erwarten. Auch werden die chemischen Möglichkeiten immer begrenzter. Aber in der Verbesserung der Produktionstechnik stecken noch Reserven! Anna Schwinger berichtet von dem Gemeinschaftsversuch der Firmen Horsch Maschinen, HYBRO Saatzucht/SAATEN-UNION und Hanse Agro Beratung.
  • Ausgabe 03/2017

    Immer mehr Fungizide verlieren an Wirkung bzw. ihre Zulassung, neue sind nicht in Sicht. Umso wichtiger sind jetzt sehr gesunde Sorten: um Behandlungen einzusparen und so die verbleibenden Wirkstoffe zu schonen!
  • Ausgabe 03/2017

    Zwei Drittel unseres Trinkwassers werden aus dem Grundwasser gewonnen. Weil über die Hälfte Deutschlands landwirtschaftlich genutzt wird, sollen die N-Überschüsse auf maximal 50 kg/ha reduziert werden. Sorten mit besserer Stickstoffverwertung sind ökonomisch und ökologisch die beste Wahl zur Herbstaussaat 2017.
  • Ausgabe 03/2017

    Mulchsaat ist das Steckenpferd von Christian Schneider. Der Landwirt aus der Soester Börde setzte schon lange vor den Zeiten von Greening und Co. auf Zwischenfruchtanbau und Mulchsaat. Die optimale Wahl der Maschine, ein gutes Zeitmanagement und auch die Sortenwahl sind dabei seine Erfolgsfaktoren. Ein Besuch auf einem eindrucksvollen Betrieb.
  • Ausgabe 02/2017

    Was ist nötig, um Sorten passgenau für den Markt zu entwickeln? Erstens vorausschauende Züchter, zweitens ein umfassendes Prüfsystem, drittens Fachkundige, die diese Versuche auswerten und viertens Gefühl für den Markt und ein Ohr dicht an der Praxis. Klingt nach viel Aufwand? Ist es auch, sagt Julia Dörrie, Produktmanagerin international bei der SAATEN-UNION.
  • Ausgabe 02/2017

    Die Novellierung der Düngeverordnung bringt der Praxis zunächst zusätzlich einen sehr hohen bürokratischen Aufwand, denn die Planung der Stickstoff- und Phosphatdüngung wird für jeden Schlag verbindlich vorgeschrieben. Viele Betriebe müssen zur Verbesserung der N-Bilanz ihre Sortenwahl und ihre Fruchtfolgegestaltung überdenken.
  • Ausgabe 02/2017

    Von 41 Winterweizenstämmen, die die Gesellschafter der SAATEN-UNION 2014 zur deutschen Wertprüfung angemeldet hatten, sind im März am Ende zwei Sorten neu zugelassen worden: eine durchaus typische Ausbeute. Was zeichnet die neuen Sorten aus, wo liegen die Chancen für die Praxis? praxisnah fragte die beiden Weizenzüchter Dr. Martin Kirchhoff (Nordsaat) und Dr. Stefan Kontowski (W. von Borries-Eckendorf).
  • Ausgabe 01/2017

    Seit 2013 sind die Weizenpreise von 22 €/dt auf 15 €/dt gefallen. Zudem belasten oft hohe Kosten für Pachten, die in den letzten Jahren in der Hoffnung auf weiterhin hohe Getreidepreise abgeschlossen wurden, die Betriebe. Jeder Betriebsleiter sollte sich also fragen: „Wie kann ich auf diese Situation reagieren, wo sind noch Optimierungen im Betrieb möglich?“
  • Ausgabe 01/2017

    Aufgelockerte Fruchtfolgen sind die wichtigste pflanzenbauliche Antwort auf eine ganze Reihe aktueller Herausforderungen – vom Pflanzenschutz über Wetterextreme bis hin zur Novellierung der Düngeverordnung. Doch lohnen Fruchtfolgen mit weniger lukrativen Fruchtarten – und wie wirken sie sich auf die Humus- und Nährstoffbilanz aus? Sven Böse hat nachgerechnet.
  • Ausgabe 01/2017

    Auf mehr als 3.100.000 ha steht in Deutschland Winterweizen, der damit mit Abstand die flächenstärkste Kulturart ist. Neben anderen Einflussfaktoren, wie z. B. Düngung und Herbizideinsatz, ist der zielgerichtete Einsatz von Wachstumsreglern ein entscheidender Erfolgsfaktor. Denn frühes, starkes Lager kann den Totalausfall bedeuten.
  • Ausgabe 04/2016

    Zur Ernte 2016 erreichten die Winterkulturen meist nicht die ortsüblich möglichen Erträge. Was ist anders, was ist vielleicht auch produktionstechnisch falsch gelaufen? Dr. Ute Kropf, Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Kiel, erläutert die komplexen Ursachen.
  • Ausgabe 04/2016

    Wie wird und muss sich die Weizenqualität zukünftig verändern? Ist der Einkauf nach Rohproteingehalten und Fallzahlen noch zeitgemäß? Diese und weitere Themen waren Diskussionsgegenstand des VDM-Ausschusses Rohstoffe und Märkte, der im September bei der SAATEN-UNION in Isernhagen tagte.
  • Ausgabe 04/2016

    Nach der Etablierung der Einzelkornsaat in Kulturen wie Mais und Zuckerrübe tritt diese nun bei Getreide in den Fokus. Dabei geht es um eine praktikable Lösung mit hoher Flächenleistung, die sogenannte „Vereinzelungssaat“. Erste Erfahrungen aus praxisnahen Feldversuchen mit Weizen und Roggen lassen aufhorchen.
  • Ausgabe 03/2016

    Nach der verhaltenen Stimmung in den Wintermonaten mit negativer Preisentwicklung an den weltweiten Agrarbörsen war in der 22. und 23. Kalenderwoche eine erfreuliche Trendwende zu erkennen. Ausgelöst wurde die Wende an den Terminmärkten durch die überraschende Kursentwicklung der Sojabohne, die zum einen mit einer hohen Nachfrage aus Südostasien und zum anderen mit einem Flächenrückgang der Sojabohnen in den USA zu erklären ist.
  • Ausgabe 03/2016

    Indem Zuchtfortschritt zeitnah auf die Praxisbetriebe übernommen wird, können Sortenvorteile auch schnell(er) zu ökonomischen Gewinnen führen. Wie können Handel und Züchter dazu beitragen? Ein Beispiel aus Schleswig-Holstein.
  • Ausgabe 03/2016

    Abweichungen von der optimalen Saatzeit und Vorfrucht sind riskant, aber nicht immer zu umgehen. Die produktionstechnischen Versuche der SAATEN-UNION untersuchen die Saatzeittoleranz, die Eignung für Mulchsaat und die Leistungsfähigkeit als Stoppelweizen.
  • Ausgabe 02/2016

    Brauweizen ist häufig regional eine höchst lukrative Alternative zu den „klassischen“ Kulturen und Vermarkungswegen. Voraussetzung sind in erster Linie gut funktionierende Vermarktungsstrukturen, wie unser Beispiel aus dem Erzgebirge zeigt.
  • Ausgabe 02/2016

    Mit der novellierten Düngungsreform ist die Düngung weitgehend gedeckelt, weitere Ertragssteigerungen sind damit nur noch über eine höhere Nährstoffeffizienz möglich. Wie ist dieses Merkmal bei der Sortenwahl zu berücksichtigen? Diese Frage stellt sich gerade bei Qualitätsweizen im Hinblick auf Stickstoff als limitierten Baustein der Proteinsynthese.
  • Ausgabe 02/2016

    Mit der novellierten Düngungsreform ist die Düngung weitgehend gedeckelt, weitere Ertragssteigerungen sind damit nur noch über eine höhere Nährstoffeffizienz möglich. Wie ist dieses Merkmal bei der Sortenwahl zu berücksichtigen? Diese Frage stellt sich gerade bei Qualitätsweizen im Hinblick auf Stickstoff als limitierten Baustein der Proteinsynthese.
  • Ausgabe 02/2016

    Mit zunehmend begrenztem N-Angebot wird die Kornprotein-Leistung zu einer wichtigen Effizienzgröße. Wie stark wird die N-Verwertungseffizienz bei Winterweizen von den Anbaubedingungen, der Sorte und deren Qualitätseinstufung bestimmt?
  • Ausgabe 01/2016

    Ein Jahr bereits ist der Entwurf zur Novellierung der Düngeverordnung in der Diskussion. Dabei wird immer wieder die Befürchtung geäußert, die Restriktionen bei der N-Düngung würden die Marktversorgung mit Qualitätsweizen gefährden. Ist diese Sorge berechtigt?
  • Ausgabe 01/2016

    Kann Deutschland den Forderungen nach einer „Nachhaltigen Intensivierung” nachkommen und bremst oder fördert die neue Düngeverordnung eine positive Entwicklung? Prof. Dr. Friedhelm Taube, Christian-Albrechts-Universität Kiel, nimmt kritisch Stellung.
  • Ausgabe 04/2015

    Die Züchtung hat in den letzten 10–15 Jahren die geforderten frühsaat- und stoppelweizentauglichen Weizen zur Verfügung gestellt. Es sind dabei neue Sortentypen entstanden, mit anderer Ertragsstruktur und neuen Anforderungen an die Produktion: Josef Parzefall, NU Agrar GmbH.
  • Ausgabe 03/2015

    Das Jubiläum der SAATEN-UNION ist der Anlass, einmal weit in die Zukunft zu schauen. Beispiel Weizen: Um knapp 1 dt/ha jährlich sind die Weizenerträge seit 1965 gestiegen – erst steil, dann abnehmend, jetzt nach jahrelanger Stagnation wieder mit Aufwind.
  • Ausgabe 02/2015

    Es ist für den Praktiker kaum möglich, von seinen Erträgen direkt auf den Zuchtfortschritt zu schließen. Volker Michel von der Landesforschungsanstalt Mecklenburg-Vorpommern1 trennt die Ursachenkomplexe Genetik und Umwelt und analysiert so den Zuchtfortschritt bei Winterweizen.
  • Ausgabe 02/2015

    C-Weizen ist Hochertragsweizen – die tatsächlich erreichbaren Maximalerträge fallen jedoch regional unterschiedlich aus und werden produktionstechnisch auf verschiedenen Wegen realisiert. praxisnah sprach mit Betriebsleitern über ihre jeweilige Anbaustrategie für sichere Höchsterträge.
  • Ausgabe 02/2015

    Im März 2015 wurden vom Bundessortenamt eine Wintergersten-, eine Hybridroggen- und fünf Winterweizensorten für die Gesellschafter der SAATEN-UNION zugelassen.
  • Ausgabe 01/2015

    Technische Innovationen wie die Erfindung des Mähdreschers, Wachstumsregler und chemische Pflanzenschutzmittel haben sich einschneidend auf die Züchtung und die Bestandesführung unserer Weizensorten ausgewirkt. Erträge von über 100 dt/ha sind keine Seltenheit mehr und können auf vielen Standorten sicher erreicht werden.
  • Ausgabe 01/2015

    Auf sandigen Standorten stellen sich dem Getreideanbauer zwei Fragen: Welches Getreide bringt am meisten Gewinn? Und: Welche Anbauintensität rechnet sich am besten? Eine langjährige Versuchsserie der SAATEN-UNION gibt hierzu Orientierung.
  • Ausgabe 01/2015

    Ein angepasster Einsatz von Wachstumsreglern und Fungiziden ist zwingend notwendig, um das Ertragspotenzial der Hochleistungsorten voll auszuschöpfen. Dabei gilt: Spitzenerträge korrelieren nicht zwangsläufig mit Maximalaufwand.
  • Ausgabe 03/2014

    Jede Sorte ist hinsichtlich ihrer Entwicklung und Resistenzausstattung anders. Daraus ergibt sich auch ein unterschiedliches Saatzeitoptimum.
  • Ausgabe 03/2014

    Während die Praxis bei Zuckerrüben, Mais und teilweise auch Raps beträchtliche Fortschritte bei den Ertragsleistungen realisiert, ist dies bei Weizen weniger der Fall. Dabei ermöglicht eine geschickte Sortenwahl auch bei Getreide eine effektive Nutzung des Ertragsfortschrittes – und damit 10–15 % Gewinnsteigerung!
  • Ausgabe 03/2014

    Die richtige Sorte ist ein wichtiger Baustein für erfolgreichen Ackerbau. Die höchsten Erträge sind allerdings wertlos, wenn sie nicht in Gewinne umgesetzt werden. Wie Sie als Unternehmer dabei am besten vorgehen, erläutert Dr. Uwe Steffin, Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins agrarmanager.
  • Ausgabe 03/2014

    Die „Produktionstechnischen Versuche“ der SAATEN-UNION untersuchen Sorteneigenschaften, die nicht aus den üblichen Sortenversuchen abzuleiten sind: Saatzeittoleranz, Eignung für Mulchsaaten und Leistungsfähigkeit als Stoppelweizen.
  • Ausgabe 03/2014

    Die Qualität des zertifizierten Saatgutes beruht auf seiner genetischen Reinheit. Diese steht bei der Produktion des Vorstufen- und Basissaatgutes an erster Stelle. Guido R. Pinno, Nordsaat Saatzucht GmbH, erläutert das Qualitätsmanagement.
  • Ausgabe 02/2014

    In letzter Zeit waren häufig Fusariumpilze Ursache für Ertragsverluste und Mykotoxinbelastungen des Weizens. Dr. Ulrich Lehrke und Dr. Bernhard Werner von der LK Niedersachsen, Bezirksstelle Hannover empfehlen Vermeidungs- und Bekämpfungsstrategien.
  • Ausgabe 02/2014

    „Tobak scheint insgesamt etwas später abzureifen. Aber wenn die Sorte „durchgereift“ ist, dann lässt sie sich sehr gut dreschen. Die Bekörnung ist sehr gut mit gut ausgebildeten Körnern. Die Erntemenge lag weit über meinen Erwartungen: 125 dt/ha und das Ganze mit vermarktbaren Proteingehalten!“
  • Ausgabe 02/2014

    Die AGRAVIS Raiffeisen AG hat zum Thema „Lassen sich Ährenfusariosen in Winterweizen effektiv vermeiden“ einen Exaktversuch durchgeführt, dessen Ergebnisse klare Aussagen für die Praxis liefern.
  • Ausgabe 02/2014

    Mehr als drei Mio. Hektar Weizen pro Jahr, Spitzen-Hektarerträge und die aktuell höchsten Export-raten (EU): Deutschland spielt in der „Weizenliga“ ganz weit vorne. Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Weizenproduzenten braucht der Markt neben Qualitäts-sorten vor allem Ertragsweizen mit flexiblen Verwertungsmöglichkeiten.
  • Ausgabe 03/2013

    Wie unterscheiden sich Sorten im Druschverhalten und welchen Einfluss haben Fungizidintensität, Mähdruschtechnologie und Erntezeitpunkt? Diese Fragestellung untersucht ein interdisziplinäres Versuchsprojekt der Firmen CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, SAATEN-UNION GmbH und Bayer CropScience Deutschland GmbH auf dem Südzuckerbetrieb in Friemar. Ein Zwischenbericht.
  • Ausgabe 03/2013

    Winterweizen als wichtigste Ackerfrucht zeigt eine genetische Vielfalt wie nie zuvor. Etwa 150 Weizensorten werden vom Bundessortenamt beschrieben – mit großen Unterschieden in der Entwicklung und der Ertragsbildung. Wie können wir diese Vielfalt gezielt nutzen?
  • Ausgabe 03/2013

    Züchtung, Klimawandel und frühe Aussaaten erhöhen kontinuierlich die Einkörnung des Weizens. In der Praxis stagnieren die Erträge jedoch seit ca. 15 Jahren. Die Herausforderung besteht darin, die Erträge über eine bessere Kornausbildung zu steigern.
  • Ausgabe 01/2013

    Nach Meinung der Teilnehmer soll sich die Getreideplattform SU BestSeed vorrangig auf die Optimierung der Produktionstechnik und der Sortenwahl fokussieren. Bereits die ersten Ergebnisse des Testjahres 2012 versprechen hierzu wertvolle Erkenntnisse.
  • Ausgabe 04/2012

    Die Entscheidung „Teller oder Tank“ steht bei Stroh zwar nicht an, aber auf vielen Standorten würde durch häufige Strohabfuhr die Humusbilanz negativ. Dr. Joachim Moeser gibt eine Übersicht über aktuelle Forschungen und Prognosen für diesen viel diskutierten Rohstoff.
  • Ausgabe 03/2012

    Im globalen Vergleich ist Deutschland eine der Regionen mit dem höchsten Ertragspotenzial – seine Bedeutung als Weizenexportland wird wachsen, denn der Weizenbedarf steigt weltweit kontinuierlich an. Wie können wir diesem globalen Auftrag nachkommen? Welche Eigenschaften fordern wir von Weizensorten – was also muss die Züchtung leisten?
  • Ausgabe 03/2012

    Aufgrund reichlich verfügbarer, allgemein guter Qualitäten steht der E-Weizen unter Preisdruck – eine lukrative Vermarktung ist daher zu einer Herausforderung geworden. Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Hospitalstiftung Gut Deutschhof, bei Schweinfurt (Bayern) ist Qualitätsweizen dennoch nicht wegzudenken. Betriebsleiter Martin Eltschka erläutert seine Strategie der E-Weizenproduktion.
  • Ausgabe 03/2012

    Als Ursache der stagnierenden Erträge bei Winterweizen steht neben dem Klimawandel und engeren Fruchtfolgen immer wieder auch der Zuchtfortschritt in der Diskussion. Ein Forschungsprojekt der Universität Gießen ging dieser Frage auf den Grund: Wie viel besser sind neue Sorten wirklich im direkten Vergleich zu älteren? Dr. Jutta Ahlemeyer und Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Friedt fassen ihre Ergebnisse für Praktiker zusammen.
  • Ausgabe 02/2012

    Noch vor 10 Jahren gab es einen Weizenpreis, an dem sich alle Landwirte in einer bestimmten Region orientieren konnten. Der war gut oder auch nicht und schwankte übers Jahr mehr oder weniger stark. Der Zeitpunkt der Verkaufsentscheidung war die einzige Variable, um spekulativ betriebswirtschaftlich zu arbeiten. Heute gibt es durch den Abschluss von Handelskontrakten eine Vielzahl an zusätzlichen Möglichkeiten, den zu erzielenden Weizenpreis zu beeinflussen.
  • Ausgabe 02/2012

    Der Erfolg der Weizenproduktion wird maßgeblich von zwei Faktoren bestimmt: Preisbildung und Witterung. Trotz un-vorhersehbarer Preisbildung am Weltmarkt bestehen verschiedene Möglichkeiten, sich dagegen zu einem gewissen Grad abzusichern. Die immer häufiger auftretenden Wetterextreme lassen sich von der Landwirtschaft dagegen nicht beeinflussen. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten der Risikostreuung: robuste und gesunde Sorten mit konstant hoher Ertragsleistung.
  • Ausgabe 01/2012

    Italien ist einer der wichtigsten europäischen Getreideimporteure und für deutschen Qualitätsweizen ein besonders interessanter Kunde. Beim Export nach Italien steht deutscher Qualitätsweizen im harten Wettbewerb mit süd- und osteuropäischer Ware. In einer gemeinsamen Veranstaltung auf der Getreidebörse in Mailand haben die SAATEN-UNION und die Firma Einfuhrhandel Mannheim Werle GmbH italienische Müller über die Vorzüge und Besonderheiten deutschen Eliteweizens informiert.
  • Ausgabe 04/2011

    Die Fallzahl dient der Beschreibung der Stärkebeschaffenheit von Brotweizen. Sobald die Fallzahl durch widrige Erntewitterung ein kritisches Niveau unterschreitet, gehen Preiswürdigkeit und Marktfähigkeit verloren. Sind davon große Erntemengen betroffen, so entsteht das „Fallzahlfieber“, das kostenträchtige Weizentransfers nach sich zieht. Die Ernteuntersuchungen des MRI in Detmold stellen solche kostspieligen Transaktionen infrage. Dr. Klaus Münzing vom Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide (MRI), beschreibt, warum die Bewertung der Fallzahl neu überdacht werden sollte.
  • Ausgabe 04/2011

    Der Proteingehalt galt lange als maßgeblicher Einflussfaktor für gute Backeigenschaften. Beim Ankauf einer Weizenpartie spielt er deshalb bei der Preisfindung eine wichtige Rolle. Mittlerweile ist diese Beziehung durch die neue Weizengenetik allerdings aufgeweicht. Andere Parameter wie die Proteinqualität scheinen jetzt einen deutlich höheren Einfluss zu haben. Dr. Christoph Persin, Leiter Forschung und Entwicklung der Kampffmeyer Mühlen GmbH in Hamburg, fordert eine Anpassung des üblichen Schnellverfahrens an die aktuellen Forschungsergebnisse.
  • Ausgabe 04/2011

    In diesem Jahr ist in der Nähe von Grevesmühlen (Testorf, Mecklenburg-Vorpommern) der neue Weltrekord im Mähdrusch auf einen 90-Hektar-Schlag mit der Sorte Kredo aufgestellt worden. Letztlich war das Wetter Schuld daran, dass er keinen Eingang ins Guinness-Buch finden wird. praxisnah berichtet von Sinn und Zweck eines solchen Rekordes und von dem eher unbekannten Berufsbildes des Mähdruschtrainers.
  • Ausgabe 04/2011

    In einem gemeinsamen Sortenversuch von SAATEN-UNION und CLAAS wurden sieben Weizen- und Triticalesorten in ihren Druscheigenschaften verglichen. Dabei zeigten sich erhebliche Sortenunterschiede beim Kraftstoffverbrauch. Doch was bedeutet das für die Sortenwahl? Thomas Gerling, Produktmanager Mähdrusch bei CLAAS Deutschland, hat nachgerechnet.
  • Ausgabe 03/2011

    Im Naturraum Fränkische Platten werden intensiv höchste E-Weizenqualitäten produziert. Und dies, obwohl hier die wenig tiefgründigen, sandigen Lehme in Verbindung mit jährlich wiederkehrenden Trockenperioden das natürliche Ertragspotenzial begrenzen. Ernst Rauh, Fachberater für Franken (im Bild rechts), sprach mit Klaus Warmuth, Verwalter des Hofgutes Wadenbrunn des Grafen Schönborn, über Gegenwart und Zukunft einer Qualitätsweizenproduktion auf höchstem Niveau unter erschwerten Bedingungen.
  • Ausgabe 03/2011

    Die im vorherigen Beitrag beschriebenen Anbauversuche der SAATEN-UNION bei Winterweizen (S. 2–3) belegen deutliche Unterschiede in der Saatzeit- und Vorfruchteignung der geprüften Sorten. Aber auch der Standort spielt eine ganz entscheidende Rolle.
  • Ausgabe 03/2011

    Die Wahl der Fruchtfolge wird von einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren bestimmt: Neben der Ökonomie spielen Standortverhältnisse, betriebliche Ausrichtung, Personal und der Technik auch pflanzenbauliches Können und zunehmend spezifische Pflanzenschutzprobleme (z.B. herbizidresistente Ungräser) eine Rolle. Oft wird für die Darstellung der ökonomischen Effizienz auf eine einfache Deckungsbeitragsrechnung zurückgegriffen. Prof. Bernhard C. Schäfer, Fachhochschule Südwestfalen, Soest, hält diese ökonomische Herangehensweise für falsch und empfiehlt eine umfassendere Erfolgsrechnung.
  • Ausgabe 02/2011

    Hat die Züchtung „aufs falsche Pferd gesetzt? Bei niedrigen Getreidepreisen war die Ausrichtung auf gesunde Sorten mit geringem Aufwand richtig. Bei höheren Getreidepreisen lohnen sich aber wieder anfälligere Sorten.“ Heute, vier Jahre nach dieser provokanten Empfehlung*, stellt sich die gleiche Frage erneut.
  • Ausgabe 02/2011

    Wie oft hat man es in den letzten zwei Jahren lesen können: Ein deutlicher Ertragsfortschritt sei mit klassischen Züchtungsmethoden nicht möglich. Die neuen Zulassungen im Winterweizen 2011 jedoch lehren Besseres: Züchtungsfortschritte in Ertrag und Qualität sind möglich! Dabei musste das Bundessortenamt bei der Qualitätsstufenzuordnung allerdings ganz neue Wege gehen.
  • Ausgabe 02/2011

    Neue Verzehrgewohnheiten erfordern neue Mehlqualitäten und damit neue Weizensorten. Wie kann man mit welchen Sorten Weizenqualitäten produzieren, die den modernen Verbraucherwünschen und Anforderungen gerecht werden? Kann dabei die gesamte Wertschöpfungskette profitieren? Ein Projekt (s. Kasten), in dem der neue E-Weizen Genius über die gesamte Wertschöpfungskette getestet wurde, sollte diese Fragen klären.
  • Ausgabe 01/2011

    Backweizen ist zweigleisig zu produzieren: Zum größten Teil mit ertragsbetonten Sorten, die ressourcenschonend bereits bei geringeren Proteingehalten hohe Backqualitäten erreichen. Gleichzeitig gibt es einen begrenzten, jedoch wachsenden Markt für Exporte und Spezialmehle – gefragt sind dort Elitequalitäten mit Kleberwerten deutlich über 30% und Proteingehalten ab 14%.
  • Ausgabe 04/2010

    Stroh kann nur dann als Rohstoff genutzt werden, wenn dadurch die Humusbilanz nicht dauerhaft gefährdet wird. Aber wie viel Erntereste bleiben wirklich auf dem Feld zurück und wie viel Stroh kann abgefahren und verkauft werden? Sind die VDLUFA Werte für Humusreproduktionsleistung noch aktuell?
  • Ausgabe 03/2010

    Im Herbst 2010 starten neue Eliteweizensorten mit deutlich höherer Vermarktungs- und Backqualität in den großflächigen Praxisanbau. Welche Chancen eröffnen sich damit für die Wertschöpfungskette Brotgetreide in Deutschland und in Europa?
  • Ausgabe 03/2010

    In der praxisnah 2/2010 wurde der B-Weizen Mulan als führende Europasorte vorgestellt. Sorten, die gleichzeitig in Tschechien, Deutschland, Schweden, Ungarn, Slowakei und Polen ganz vorne mitmischen, sind gerade in Südwestdeutschland gefragt, wo eine große klimatische Vielfalt herrscht. Martin Munz berichtet über Ergebnisse und Erfahrungen.
  • Ausgabe 03/2010

    T* C und Kredo B konnten ihre sehr guten Wertprüfungsergebnisse 2008/2009 in der Praxis unter Beweis stellen. praxisnah hat Landwirte aus sehr unterschiedlichen Anbauregionen zu ihren Anbauerfahrungen befragt.
  • Ausgabe 03/2010

    Wir produzieren heute Qualitätsgetreide über den eigenen Bedarf hinaus. Aufgrund des Zuchtfortschrittes hat deutsches Qualitätsgetreide auf den internationalen Märkten einen guten Ruf: Der durch die alten Sorten Monopol (1974) und Bussard (1990) über Jahrzehnte bestimmte sehr hohe Qualitätsstandard konnte erstmals durch eine Neuzulassung übertroffen werden. Die natürlichen Grenzen zwischen Ertrag und Qualität wurden aufgeweicht.
  • Ausgabe 03/2010

    Stockender Ertragszuwachs bei Weizen, zunehmender Konkurrenzdruck auf dem Weltmarkt: Thomas Preuße, Chefredakteur der DLG-Mitteilungen, kommentiert, warum der deutsche Weizen dringend neuen Schwung braucht, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch ein dringender Appell an die Züchtung.
  • Ausgabe 02/2010

    Zwei Rekordernten haben die Getreideläger gefüllt, auch die Ernte 2010 könnte weltweit über dem wachsenden Verbrauch liegen.Im gegensatz zu den Rapspreisen bleiben wohl vor allem bei Futtergetreidedie Preise auf niederem Niveau stabil bei wieder gestiegener Ertragserwartung. Was sind die Konsequenzen für die Herbstaussaat 2010?
  • Ausgabe 02/2010

    Während die züchterische Bearbeitung der ertragssichernden Eigenschaften Standfestigkeit und Winterfestigkeit in der Praxis noch allgemeine Zustimmung findet, wird die Weiterentwicklung der Blattgesundheit durchaus kritisch hinterfragt. Wird tatsächlich zu viel Geld und Personalaufwand in diese Sorteneigenschaften auf Kosten des Ertrages investiert?
  • Ausgabe 02/2010

    Eliteweizen hat züchterisch aufgeholt und stellt in immer mehr Betrieben die Standardsorte. Zur Herbstaussaat steht erstmals eine vergleichsweise ertragsstarke E-Sorte mit herausragender Vermarktungs- und Backqualität zur Verfügung. Welche Chancen ergeben sich aus diesem Zuchtfortschritt für einen wirtschaftlicheren Qualitätsweizenanbau?
  • Ausgabe 01/2010

    Die Beschreibende Sortenliste gibt wertvolle Informationen für die Sortenwahl. Relevante Eigenschaften wie Saatzeit und Vorfruchtanspruch sind hier jedoch nicht zu finden. Die produktionstechnischen Versuche der SAATEN-UNION zu Winterweizen wurden daher vor drei Jahren neu ausgerichtet. Die Versuchsfrage konzentriert sich seitdem auf eben diese Sorteneigenschaften. Dieser Beitrag diskutiert – rechtzeitig zur Anbauplanung – den Fungizideinsatz in Wechselwirkung zu Saatzeit und Sorte.
  • Ausgabe 03/2009

    Kurt Horst ist landwirtschaftlicher Quereinsteiger und hat sich im Laufe der Jahre zum passionierten Ackerbauern entwickelt. Mit dem Anbau des Stoppelweizens MULAN hat er 2007 begonnen und erlebte in zwei Anbaujahren „eine Achterbahn der Gefühle“. Ein ungewöhnlicher Erfahrungsbericht.
  • Ausgabe 03/2009

    Die Fallzahl (FZ) ist ein wichtiges Kriterium bei der Vermarktung. Sie misst die Aktivität der stärkeabbauenden Enzyme im Weizenkorn. Bei sehr niedrigen Fallzahlen lassen sich die Partien aufgrund schlechter Backqualität oft nicht mehr als Backweizen vermarkten. Dr. Ralf Schachschneider und Manuela Heinze entwickelten ein neues Verfahren zur Ermittlung der Fallzahlstabilität. Denn...
  • Ausgabe 02/2009

    Vom Beginn bis zur Sortenzulassung kann es 12 Jahre dauern. Deshalb müssen Züchter weit vorausschauend die Ansprüche an Sorten erkennen. Und manchmal müssen sie auch ungewöhnliche Wege gehen, um dem Markt zur richtigen Zeit die richtigen Sorten zur Verfügung stellen zu können.
  • Ausgabe 02/2009

    Egal wie das Wetter einer Vegetationsperiode verläuft, jedes Jahr gibt es bei den Weizensorten Gewinner und Verlierer. Deren Herkunft wirkt sich auf deren ertragsrelevante Reaktion auf die Jahreswitterung aus.
  • Ausgabe 04/2008

    Auf die Frage, was den Landwirten bei der Weizenproduktion besonders wichtig ist, kommt von den Praktikern eine eindeutige Antwort: Ertrag und Sicherheit. Mit diesem Thema beschäftigten sich daher die Referenten auf dem 25. Strube-Weizentag in Schlanstedt.
  • Ausgabe 04/2008

    Staunässe im Herbst 2007 und Frühjahr 2008, extreme Tag-Nacht-Schwankungen im März/April, sechs Wochen Trockenheit zur Ährendifferenzierung –vieles deutete 2008 auf eine mittelmäßige bis schlechte Ernte hin. Warum dann doch die Ergebnisse anders kamen, analysiert die Ertragsphysiologin Dr. Ute Kropf, Fachhochschule Kiel.
  • Ausgabe 03/2008

    Mit immer höheren Korndichten legen wir ein gewaltiges Fundament für Höchsterträge – und am Ende fehlt das Wasser. Sven Böse beschreibt die abfallende Kornausbildung als Ursache stagnierender Getreideerträge und empfiehlt, schon bei der Sortenwahl auf eine stabile Kornausbildung unter Trockenbedingungen zu achten.
  • Ausgabe 03/2008

    In Schleswig-Holstein wird bereits 1/3 des Winterweizens in der ersten und zweiten Septemberdekade gedrillt, in Mecklenburg-Vorpommern wird 1/4 der Weizenschläge schon vor dem 10. September bestellt. Was ist der optimale Saattermin und die optimale Saatstärke? Dr. Lothar Boese, Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Sachsen-Anhalt, berichtet.
  • Ausgabe 01/2008

    Vorbei sind die Zeiten, als es bei Weizenpreisen um 10 €/dt vorrangig darum ging, im Markt zu bleiben und die Verluste zu minimieren. Jetzt – bei doppelt so hohen Preiserwartungen – müssen alle Intensitätsmaßnahmen neu auf den Prüfstand.
  • Ausgabe 04/2007

    Wenn Landwirte sich massiv über die Qualität des Saatgutes beschweren, wird die Branche hellhörig. Sie sucht nach Ursachen. Und reagiert. Im Sommer 2005 wurde deshalb das Qualitätssicherungssystem für Z-Saatgut (QSS) etabliert. Jetzt meldet der Gemeinschaftsfond Saatgetreide GFS bereits „Vollzug“. Das neue Qualitätssicherungssystem für Z-Saatgut ist eingeführt! praxisnah informierte sich über den aktuellen Stand und sprach mit Belinda Giesen-Druse vom GFS und Volker Uhlemann, SAATEN-UNION, über die Schlüsselrolle von Qualitäts-Saatgut im modernen Ackerbau.
  • Ausgabe 03/2007

    Unter dem Label „Premiumweizen Mainfranken“ wurden aus der Ernte 2005 ca. 150.000 t E-und A-Weizen als hochwertiger Mahl- und Aufmischweizen vermarktet. Jetzt richtet die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Qualitätsweizenanbaus einen Premiumweizenwettbewerb aus, um die Sorten mit der besten Qualität zu ermitteln.
  • Ausgabe 03/2007

    Langjährige Ertragsvergleiche und Erhebungen aus der Praxis belegen, dass auf den tiefgründigen speicherfähigen Lehm- und Schluffböden Folgeweizen eine gute Alternative sein kann. Sein Anbau ist aber auch auf diesen besseren Böden mit gewissen Risiken und produktionstechnischen Besonderheiten verbunden, die maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg von Weizen nach Weizen sein können. Christian Deisenroth und Peter Breulmann von der Landwirtschaftskammer NRW erläutern, wann Folgeweizen lohnt.
  • Ausgabe 03/2007

    In vielen Anbaugebieten wird zur Ausschaltung der Krankheitserreger die Mehrfachanwendung von Fungiziden mit zum Teil stark reduzierten Aufwandmengen favorisiert. Diese Strategie fördert jedoch die Resistenzentwicklungen und gefährdet so die Wirksamkeit der wichtigsten Wirkstoffgruppen. Wie das verhindert werden kann, erläutert Dr. Rolf Balgheim vom Pflanzenschutzdienst Gießen.
  • Ausgabe 03/2007

    In den maritim geprägten Gebieten Schleswig-Holsteins gibt es bei späterer Aussaat auf schweren lehm- und schluffhaltigen Tonböden mit Jahresniederschlägen von 700 bis 1000 mm oft Schwierigkeiten. Die Vorverlegung der Saatzeit wird daher oft aus arbeitswirtschaftlichen Gründen durchgeführt. Welche Konsequenzen eine frühe Saat für Sortenwahl und Produktionstechnik haben sollte, erläutert Dr. Ulfried Obenauf von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein*.
  • Ausgabe 03/2007

    Auch in ostdeutschen, eher von kontinentalem Klima geprägten Regionen sind Frühsaaten ein viel diskutiertes Thema. Über die Vorteile und Risiken einer frühen Getreideaussaat berichtet Dr. Lothar Boese von der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Sachsen-Anhalt. Zur Saatzeit des Winterweizens haben sich in Ostdeutschland in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten die Empfehlungen deutlich geändert. Auf den guten Weizenstandorten der mittleren, eher kontinental geprägten Regionen galt noch Anfang der 90er Jahre die zweite Oktoberhälfte als optimal. Hintergrund war die Tatsache, dass die Erträge der Frühsaaten unter den damaligen Verhältnissen wegen des stärkeren Lager- und Krankheitsdrucks oft abfielen. Auf den leichteren Standorten wurde bis zu zwei Wochen früher gedrillt.
  • Ausgabe 03/2007

    Um ökonomisch zu produzieren, ist zukünftig vor allem ein hohes Maß an Ertragsstabilität notwendig – auch unter schwierigen Klimabedingungen. praxisnah sprach mit den Weizenzüchtern Dr. Günther Welz (Fr. Strube) und Andreas Jacobi (W. v. Borries-Eckendorf) über aktuelle Konzepte für klimastabile Sorten.
  • Ausgabe 02/2007

    Nach dem kontinentalen Winter 2005/2006 nun 2006/2007 genau das Gegenteil: Der wärmste Herbst und der wärmste Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – und das innerhalb eines Vegetationsjahres! Mit dem Klimawandel müssen alle Anbaumaßnahmen auf den Prüfstand, vor allen anderen die Saatzeit! Denn diese bestimmt den Phänotyp und die Physiologie der Pflanzen weitreichender als andere Anbaumaßnahmen.
  • Ausgabe 02/2007

    Der globale Klimawandel mit einem mittelfristigen Temperaturanstieg von 2-5 °C betrifft deutsche Landwirte unterschiedlich: In einigen Regionen werden die Niederschlagsmengen besonders im Frühjahr zurückgehen, in anderen dagegen steigen. Insgesamt ist mit einer Zunahme witterungsbedingter Extremereignisse wie Starkregen, Stürme und Phasen ausgeprägter Trockenheit zu rechnen. Es ist bereits jetzt zu beobachten, dass Frühsommertrockenheit in einigen Bundesländern immer häufiger auftritt – und die Erträge tendenziell zurückgehen. Wie reagieren Pflanzenzüchter auf diese Zukunft? praxisnah sprach mit Dr. Andreas Jacobi (W. von Borries-Eckendorf).
  • Ausgabe 02/2007

    Die Veränderungen des Klimas, der Produktion und die Neuausrichtung der Verwertung bestimmen maßgeblich die Ausrichtung der Züchtungsaktivitäten. Dabei verliert der Weizenzüchter Dr. Ralf Schachschneider sein Ziel: Die Maximierung des Flächenertrages bzw. die in der Biomasse gebundenen Sonnenenergie, nicht aus den Augen.
  • Ausgabe 03/2006

    Neue Sorten überzeugen dann, wenn sie richtig platziert und behandelt werden. Wie reagieren sie auf unterschiedliche Anbaumaßnahmen, Witterungsbedingungen oder Bodenunterschiede? Eignen sie sich auch als „Stoppelweizen“? Erste Antworten hierauf gibt die Wertprüfung des Bundessortenamtes. So auch bei den Neuzulassungen 2006 Mulan (B) und Skagen (E).
  • Ausgabe 03/2006

    Große europäische Mühlen gehen immer mehr dazu über, bestimmte Weizenqualitäten sortenrein zu kaufen. Damit das funktionieren kann, brauchen sie starke Partner.
  • Ausgabe 02/2006

    Dass Schwefeldüngung für Ertrag und Qualität notwendig ist, weiß heutzutage jeder in der Landwirtschaft. Warum das so ist, ist schon weniger bekannt. Doch wer weiß schon, dass Schwefel als Nährstoff auch im Pflanzenschutz eine Rolle spielt? Dies dürften nur wenige Fachleute wissen.
  • Ausgabe 02/2006

    Der Substitutionsprozentsatz von Bioethanol soll bis 2010 auf 5,75% ausgebaut werden – die Energieproduktion aus nachwachsenden Rohstoffen ist auf dem Vormarsch! Schon heute ist die Technik für eine serienmäßige Ausstattung von Fahrzeugen vorhanden, die mit E 85 (Flexfuel oder Bi-fuel, 85% Bioethanol) fahren. Für eine industrielle Bioethanolerzeugung ist Getreide aufgrund der guten Transport- und Lagerfähigkeit gegenüber anderen Spross-, Rüben- und Knollenpflanzen klar im Vorteil.
  • Ausgabe 02/2006

    Zwischen Sortenentwicklung und Technologie sieht der Weizenzüchter Dr. Andreas Spanakakis „eine dynamische Wechselwirkung, die den Fortschritt in beiden Bereichen maßgeblich fördert“. Laufende Entwicklungen auf dem Technologiesektor führen zur Formulierung neuer Zuchtziele, die sich in neuen, besser angepassten Sorten niederschlagen. Dabei hat der Züchter nicht allein die Erntetechnik, sondern den gesamten Produktions- und Verwertungskomplex im Auge zu behalten.
  • Ausgabe 02/2006

    „Dicke Nerven“ muss man haben, wenn man eine gute Ernte einfahren will. Wenn viele Landwirte, kaum dass der Tau abgetrocknet ist, auf den Mähdrescher steigen und zum Dreschen fahren, so sieht Dietrich Jänicke lieber noch einmal auf den Luftfeuchtemesser und wartet ab. Wenn er aber dann gegen halb zwölf losfährt, dann verlangt er seinem Mähdrescher alles ab. Seine Erfahrung ist: Auch wenn die Körnerverluste im Schwad etwas ansteigen, bleibt unterm Strich trotzdem mehr im Bunker. praxisnah hat den Landwirt nach seinem Konzept für die Ernteorganisation befragt.
  • Ausgabe 02/2006

    Eine berechtigte Frage. Die Antwort ist allerdings komplexer und abhängig von verschiedenen Rahmenbedingungen.
  • Ausgabe 01/2006

    Soll die Produktionstechnik auf das Notwendigste reduziert werden, um angesicht der knappen Erlössituation jeden Cent zu sparen? Oder muss sich die Anbauintensität jetzt erst recht auf Höchsterträge einschießen? Wie auch immer, für die richtige Entscheidung muss der Landwirt das Intensitätsverhalten seiner Weizensorte kennen. Die Inputversuche liefern dem Praktiker ein effektives Hilsmittel zur Sortenbeurteilung.
  • Ausgabe 03/2005

    Die SAATEN-UNION hat jetzt eine neue interne Saatgutqualitätsleitlinie (SQL) für die Getreidevermehrung vorgestellt. SQL ist ein Regelwerk für Vermehrer und Aufbereiter, das verbindliche Forderungen und Verfahrensanweisungen für das Saatgutqualitätsmanagement festlegt. sprach mit Volker Uhlemann, Vertriebsleiter Getreide bei der SAATEN-UNION, über SQL, warum die Leitlinien notwendig wurden und welche Vorteile sie bringen werden.
  • Ausgabe 03/2005

    Herr Vollmer, als Saatgutvermehrer beobachten Sie Sortentrends sehr genau.
  • Ausgabe 03/2005

    Herr Frielinghausen, nach 2004 bauen Sie zur Ernte 05 zum zweiten Mal EPHOROS an. Wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen mit dem B-Weizen?
  • Ausgabe 03/2005

    Höchste ackerbauliche Kompetenz, starkes Engagement, prozess- und qualitätsorientiertes Denken sowie umfassende Kenntnisse des Saatgutmarktes – das alles sind Eigenschaften, die aus einem Saatgutvermehrer einen erfolgreichen Saatgutvermehrer machen. Kommt noch das „gewisse Händchen“ hinzu, dann läuft es so rund wie auf dem Betrieb von Friedrich Gersdorf.
  • Ausgabe 03/2005

    Mit großer Spannung wurden die Ergebnisse des Weizenanbauvergleichs der DLG-Feldtage 2004 in Dummerstorf erwartet. Unter der Elite der 13 Teilnehmer aus neun Ländern konnte das Institut für Bodenkultur Flensburg, vertreten durch Gesche de Vries, die den Anbauversuch betreute, mit der Weizensorte TOMMI am meisten überzeugen. Die Versuchsleiterin berichtet über die Versuchsanstellung und die eingesetzte Produktionstechnik, die zu diesen hervorragenden Ergebnissen führte.
  • Ausgabe 03/2005

    Mit dem Anbau von Wechselweizen eröffnen sich neue betriebswirtschaftliche Spielräume und interessante Varianten in der Fruchtfolgegestaltung. Helmut Gockel, Betriebsleiter auf Klostergut Ahlum in Wolfenbüttel, schätzt den Wechselweizen besonders wegen seiner Vorzüge in zuckerrübenreichen Fruchtfolgen.
  • Ausgabe 03/2005

    A-Weizen wird in Deutschland züchterisch am intensivsten bearbeitet. A-Sorten haben in den letzten Jahren ertraglich deutlich zugelegt, während im B- und C-Segment kaum mehr ein Ertragsfortschritt zu verzeichnen war. Dank der höheren Wertschöpfung dürfte der Marktanteil der A-Sorten in den Marktfruchtregionen weiter ansteigen!
  • Ausgabe 02/2005

    Im Jahr 2004 legte der HARVEST Pool bei der Maschinenverbund-Bewirtschaftungsgesellschaft mbH (MVB) Fahrenwalde (Geschäftsführer Dr. Jürgen Ohls und Bahne Hanssen) eine große Versuchsfläche mit 3 Sorten an, die abwechselnd konstant (nach betriebsüblicher Einschätzung) oder mit dem YARA N-Sensor gedüngt wurde. Bewusst wurden sehr unterschiedliche Sorten – Hybnos, TOMMI, QUALIBO – gewählt, um zu sehen, wie sich die differenzierte N-Düngung auf die Homogenisierung und die Druschfähigkeit auswirkt.
  • Ausgabe 02/2005

    Die SAATEN-UNION im Harvest Pool HARVEST Pool vereinigt die Branchen, deren Betriebsmittel Einfluss auf den Ernteverlauf nehmen, in einer Projektpartnerschaft. Sorten, Düngung, Pflanzenschutz sowie Erntetechnik werden ganzheitlich betrachtet und für den Landwirt nutzenbringende Strategien erarbeitet. Zur Zeit arbeiten die SAATEN-UNION, Yara, John Deere und feiffer consult im HARVEST Pool zusammen. Auch Pflanzenschutzmittelkonzerne wie Syngenta und BASF beteiligen sich in verschiedenen Projekten.
  • Ausgabe 02/2005

    Die SAATEN-UNION GmbH & Co. führt bereits seit mehreren Jahren produktionstechnische Versuche auf einer Vielzahl von Standorten in Deutschland durch, um zusätzliche Informationen zu den Sorten für den praktischen Anbau zu gewinnen. Im Jahr 2003 und 2004 wurde dieser Versuch in Absprache mit der Firma Bayer CropScience Deutschland an zwei Standorten (Tab. 1) um drei weitere Varianten zur Ährenbehandlung ergänzt (Tab. 2).
  • Ausgabe 02/2005

    Sorten für höchste Wertschöpfung bzw. Gewinnmaximierung zu "kreiren" - das ist die große Herausforderung für den Züchter. Seine Aufgabe besteht darin, eine Vielzahl von Einzelmerkmalen in einer Sorte genetisch so zu fixieren, dass sie in der "Gesamtheit" ihrer Eigenschaften eine Verbesserung darstellt.
  • Ausgabe 02/2005

    Mit AKRATOS und ALITIS hat die Saatzucht Strube1) gleich zwei hochinteressante A-Weizen am Start - AKRATOS war gleich im ersten LSV-Jahr 2004 Bundessieger im Ertrag! Hintergrund der sehr hohen Leistungsfähigkeit und Ertragstabilität dieser Sorte ist u.a. auch ihr hoher Gesundheitswert. sprach mit dem Weizenzüchter Dr. Andreas Spanakakis über seine Zielsetzungen in der Resistenzzüchtung.
  • Ausgabe 01/2005

    Schwefeldüngungsversuche zeigen, dass bei Ackerzahlen über 40 zurzeit nicht mit deutlichen Ertragszuwächsen zu rechnen ist. Wohingegen bei Ackerzahlen unter 40 tendenziell von einem zunehmenden Schwefelbedarf ausgegangen werden kann. Ist der Mangel mit dem bloßen Auge zu erkennen, ist bereits mit Ertragsverlusten zu rechnen. Eine Ausdehnung der Schwefeldüngung auf Winterweizen auf gefährdeten Standorten scheint besonders nach niederschlagsreicher Winterwitterung sinnvoll.