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Aktuelle Ausgabe 04/2018

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04/2008
  • Da Mais inzwischen in nahezu allen Regionen Deutschlands in bedeutendem Umfang angebaut wird, müssen sich andere Sommerkulturen in erster Linie mit dieser Fruchtart messen. Preise für Körnermais als leicht handelsfähige Ware sind zuverlässiger zu ermitteln als für Silomais. Dr. Herbert Funk, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, hat seine Vergleichsrechnung zu den Sommerkulturen deshalb auf Körnermais bezogen.
  • Staunässe im Herbst 2007 und Frühjahr 2008, extreme Tag-Nacht-Schwankungen im März/April, sechs Wochen Trockenheit zur Ährendifferenzierung –vieles deutete 2008 auf eine mittelmäßige bis schlechte Ernte hin. Warum dann doch die Ergebnisse anders kamen, analysiert die Ertragsphysiologin Dr. Ute Kropf, Fachhochschule Kiel.
  • Ende Juni trafen sich in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota über 160 Haferspezialisten aus 24 Ländern, um sich über die neuesten Entwicklungen im Anbau und bei der Verwertung von Hafer zu informieren. Dr. Steffen Beuch, Haferzüchter der Nordsaat bei der SAATEN-UNION, war dabei!
  • Aufgrund der hohen Preise im Frühjahr 2008 wurde die Körnermaisfläche in Deutschland um fast 70.000 ha auf ca. 480.000 ha Körnermais (einschl. CCM) ausgeweitet. Doch die Energie- und damit die Trocknungspreise stiegen ebenfalls und verringern damit die Marktleistung. Umso wichtiger ist es, bei der Sortenwahl 2009 neben der Ertragsfähigkeit die Trocknungskosten nicht aus den Augen zu verlieren!
  • Zur Ausfütterung der hochleistenden Milchkuh wird gezielt im Pansen beständige Stärke gefüttert; Hauptlieferant sind Maisprodukte. Versuchsergebnisse zeigen, dass bei Maissilage die Beständigkeit der Stärke durch die Silierung abnimmt. Dies war für den DLG-Arbeitskreis Futter und Fütterung Anlass, ihre Empfehlungen für die Rationsgestaltung zu überarbeiten.
  • Es gibt bei Silomais grundsätzlich verschiedene Sortentypen -- für unterschiedliche Verwendungen und betriebliche Zielsetzungen stehen Allrounder, Zellwand-, Stärke- oder Massetypen zur Verfügung. Welcher Sortentyp passt zu welcher Betriebsstruktur? praxinsah lässt zu diesem Thema Praktiker zu Wort kommen.
  • Eine neue Maissorte muss – anders als bei Getreide – vor einer Zulassung durch das Bundessortenamt lediglich zwei Wertprüfungsjahre durchlaufen. Grund genug, an dieser Stelle schon einmal den Spitzenkandidaten der kommenden Zulassungsrunde (Körnermais und Silomais) vorzustellen.
  • Der Westliche Maiswurzelbohrer Diabrotica virgifera virgifera Le Conte rückt näher und wird zur ernsten Bedrohung für den europäischen Maisanbau in engen Fruchtfolgen. Umso wichtiger ist es, das Risiko richtig zu bewerten und die Lösungsansätze konsequent zu kombinieren.
  • Auf die Frage, was den Landwirten bei der Weizenproduktion besonders wichtig ist, kommt von den Praktikern eine eindeutige Antwort: Ertrag und Sicherheit. Mit diesem Thema beschäftigten sich daher die Referenten auf dem 25. Strube-Weizentag in Schlanstedt.