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Aktuelle Ausgabe 04/2018

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01/2012
  • Die Kritik an den von der EU-Kommission zur Agrarreform nach 2013 geplanten Umweltanforderungen ist überzogen. Eine ehrliche Analyse zeigt: Das sogenannte Greening verlangt von den Landwirten nur pflanzenbauliche Selbstverständlichkeiten. Auch die viel gescholtenen ökologischen Vorrangflächen bergen für die Landwirte Chancen. Stefanie Awater, Korrespondentin der agrarzeitung, äußert Ihre Meinung zu den GAP-Vorschlägen.  
  • Richtig in die Fruchtfolge integriert, sind Sommerungen ein Gewinn. Sie lösen eine ganze Reihe phytosanitärer Probleme, ermöglichen eine kostengünstige und Wasser sparende Bodenbearbeitung, nutzen ertragswirksam die Sommerniederschläge und reduzieren Arbeitsspitzen. Die Deckungsbeitragsrechnung greift hier als Erfolgsgröße zu kurz, neben der Marktleistung ist auch die Fruchtfolgeleistung zu bewerten.
  • Italien ist einer der wichtigsten europäischen Getreideimporteure und für deutschen Qualitätsweizen ein besonders interessanter Kunde. Beim Export nach Italien steht deutscher Qualitätsweizen im harten Wettbewerb mit süd- und osteuropäischer Ware. In einer gemeinsamen Veranstaltung auf der Getreidebörse in Mailand haben die SAATEN-UNION und die Firma Einfuhrhandel Mannheim Werle GmbH italienische Müller über die Vorzüge und Besonderheiten deutschen Eliteweizens informiert.
  • Sommergerste ist die Fruchtart, die am meisten durch Umwelteinflüsse beeinträchtigt wird. Der Sommer 2011 hat dies schmerzhaft gezeigt. Dr. Markus Herz, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, diskutiert die ackerbaulichen Möglichkeiten, dieses Produktionsrisiko zu reduzieren.
  • Ökonomische Zwänge und der Ausbau der Bioenergie führen in der europäischen Landwirtschaft zu einer Verengung der Fruchtfolgen. Man konzentriert sich auf die vermeintlich gewinnbringendsten Kulturen. Das setzt den Sommerhafer und damit auch die Haferzüchter massiv unter Druck.
  • Oft ist witterungsbedingt die Aussaat von Winterweizen erst sehr spät im Jahr möglich. Je später aber die Weizenaussaat erfolgt, desto kritischer wird die Situation: Das Risiko für Ertrag und Qualität und damit für den Gewinn steigt mit jedem Tag an. Wechselweizen bietet sich in solchen Situationen als eine interessante Anbaualternative an.
  • Nach wie vor gibt es nur sehr wenige aussagekräftige Anbauversuche, es wird daher noch viel in Praxisversuchen experimentiert. Die SAATEN-UNION hat systematische Anbauversuche durchgeführt. Dr. Joachim Möser gibt Tipps für eine effektive Produktionstechnik.
  • Das Interesse an Futterrüben zur Biogasgewinnung steigt stetig. Denn diese lange Zeit fast in Vergessenheit geratene Kultur lockert Biogasfruchtfolgen und neue Sorten haben ein hohes Leistungsvermögen. Gute Gründe also für Futterrübenzüchter, auf Feldtagen mit eindrucksvollen Erntevorführungen und Fachbeiträgen die Wirtschaftlichkeit von Futterrüben zur Biogasgewinnung zu demonstrieren.
  • Die möglichst genaue Einschätzung des Futterwertes der wirtschaftseigenen Futtermittel ist der Schlüssel für die erfolgreiche Wiederkäuerfütterung. Grobfutter vom Grünland oder aus Mais variieren in ihrer Qualität deutlich. Drei Jahre nach der Einführung der neuen Energieschätzformeln zieht Dr. Bernd Losand, Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern, eine Zwischenbilanz.
  • Ertragszuwächse von 10–20 % im Vergleich zum Vorjahr sorgten allenthalben für zufriedene Gesichter bei den Maisanbauern. Viele Landwirte hatten Mühe, das Häckselgut in den Lagerstätten unterzubringen und türmten den Mais in den Fahrsilos auf waghalsige Stapelhöhen. Alles nur ein Erfolg aufgrund sehr guter Witterungsbedingungen? Keinesfalls, findet Fachberater Martin Munz.