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Aktuelle Ausgabe 02/2018

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01/2008
  • Vorbei sind die Zeiten, als es bei Weizenpreisen um 10 €/dt vorrangig darum ging, im Markt zu bleiben und die Verluste zu minimieren. Jetzt – bei doppelt so hohen Preiserwartungen – müssen alle Intensitätsmaßnahmen neu auf den Prüfstand.
  • Während die Preise für Futtergerste seit Oktober eher den Rückwärtsgang eingelegt haben, halten sich die Preise für Braugerste, teilweise steigen sie sogar noch. Mitte November wurden selbst in Hessen, der Region mit den traditionell niedrigsten Preisen, 280 €/t frei Handelslager gezahlt. 
  • Bereits Anfang Mai 2007 war abzusehen, dass die Getreideernte besonders in den Frühdruschregionen ca. 2-3 Wochen eher als üblich einsetzen wird. Dies rief einige experimentierfreudige Landwirte auf den Plan, es mit einem Zweitfruchtanbau mit Sommergerste zu versuchen.
  • Braugerstenanbau lohnt sich wieder – wenn alle beteiligten Stufen daran Geld verdienen. Landwirte müssen vom Züchtungsfortschritt profitieren können, Mälzer und Brauer brauchen eine gewisse Sortenreinheit, von der auch der Handel logistisch profitiert. Große Sortenvielfalt schadet bei Braugerste mehr als sie nützt.
  • 2007 war das Maisjahr schlechthin – da stimmte fast alles. Besonders die reichlichen, gleichmäßig verteilten Niederschläge ab Mitte Mai sorgten gerade auf leichten Böden für Spitzenerträge. Rückblickend sind die Jahre witterungsbedingt allerdings sehr unterschiedlich verlaufen, so dass 2007 eher die Ausnahme denn die Regel ist.
  • 2007 wurde mit Sorghum sehr viel experimentiert und eines ist sicher: Es besteht fast überall noch Optimierungsbedarf bei der Produktionstechnik. Eine Hilfestellung hierzu gibt folgender Artikel.
  • Die jüngsten Kleffmann-Umfragen belegen es: Körnermais wird in der Anbaufläche 2008 um geschätzte 12 % oder 28.000 ha zulegen, weil viele Landwirte von den absehbar festen Körnermaispreisen profitieren wollen.  
  • International erlangen Nahrungsmittel an Bedeutung, die dem Verbraucher einen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen versprechen. Vor diesem Hintergrund kann gegenwärtig international ein starker Trend auf die Rückbesinnung der Verwendung von Hafer als Nahrungsmittel beobachtet werden. Wird auch der deutsche Hafer davon profitieren können?
  • Die guten Preisperspektiven bei Getreide und Raps beflügeln die Diskussion nach der optimalen Bestandesführung im Frühjahr. Das Spektrum der Strategien reicht von einem deutlich höheren Aufwand bei Düngung und Pflanzenschutz bis zu einer unveränderten Anbautechnik. Eine Kompromissformel der DLG lautet: Mehr Sorgfalt im Acker- und Pflanzenbau.