Aktuelle Ausgabe 04/2019

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04/2019
  • Mais ist eine der wichtigsten Energie- und Futterpflanzen in Europa. Anbaustrategien für diese Kultur werden seit jeher kontinuierlich optimiert. Dennoch gibt es Stellschrauben für weitere Verbesserungen – insbesondere mit Blick auf ökologische und politische Herausforderungen. Dr. Manuel Ermann (re.) und Bodo Hanns (li.) informieren über Möglichkeiten, mit digitalen Verfahren die Effizienz im Maisanbau zu steigern und zeitgleich natürliche Ressourcen zu schonen.
  • Mais hat besonders zwischen dem 2- und 8-Blattstadium nur eine sehr geringe Konkurrenzkraft gegenüber Unkräutern. Dies gilt insbesondere für leichte, oberflächlich abtrocknende Böden und generell für Jahre mit geringen Niederschlägen. Eine frühzeitige, effektive Herbizidmaßnahme ist in Mais von großer Bedeutung. Was dabei zu beachten ist, erläutert Dr. Dirk M. Wolber, Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
  • Die relative Vorzüglichkeit der einzelnen Sortentypen hängt stark von den Standortbedingungen, dem Druschzeitpunkt und der Nutzungsrichtung ab. Andreas Kornmann beschreibt, wann welcher Typ geeigneter ist.
  • Die Förderung der Nützlinge ist seit jeher ein grundlegendes Element sowohl im integrierten Pflanzenschutz als auch im ökologischen Anbau und verdient besondere Aufmerksamkeit. Wie kann der Einzelne in der Landwirtschaft mit verträglichem Aufwand Nützlinge fördern? Prof. Dr. habil. Bernd Freier, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, gibt Anregungen.
  • Hafer steht als ein sehr gut verträgliches Pferde-Kraftfutter in langer Tradition. Doch so mancher Reiter fürchtet, dass der Hafer sein Pferd „übermotiviert“. Aber was steckt wirklich im Hafer und was passiert bei Haferfütterung im Pferd? Antworten geben Praktiker Otfried Lengwenat aus Sehnde und die Wissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Zeyner, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
  • Viruserkrankungen im Getreide nehmen nachweislich zu bzw. "wandern" zunehmend in neue Regionen ein. Züchter können mit resistenten Sorten wirkungsvolle Instrumente zur Verfügung stellen, aber sie müssen die Verbreitung der Viren auch genau beobachten. Zur Datensammlung soll diese Monitoringaktion beitragen - machen Sie mit!
  • Die Benotung einer Roggensorte durch das Bundessortenamt hinsichtlich ihrer Anfälligkeit für Mutterkorn ist oft bei der Sortenwahl ein wichtiges Kriterium. Aber wie realitätsnah sind diese Noten? Ergebnisse der Landessortenversuche aus Deutschland und Polen lassen Produktmanager Daniel Husmann zweifeln.
  • Zur Aussaat 2019 setzen viele Betriebe vermehrt auf Vielfalt, um pflanzenbaulichen Herausforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen zu begegnen. Der extrem nutzungsflexible Winterroggen konnte daher erhebliche Flächen zurückgewinnen. Und das hat gute Gründe, wie Fenja Luhmann, Produktmanagerin Hybridroggen, erläutert.
  • Die Phase der Umstellung auf ökologischen Landbau ist ökonomisch schwierig: Geringere Erträge und Preise im Vergleich zu vollständig anerkannten Betrieben, sowie Investitionen in Technik und Know-how erfordern in den ersten zwei Jahren einen langen Atem. Umsteller Christoph Heimann sprach mit praxisnah über ein kreatives und stressiges Jahr, ein Jahr mit vielen Erkenntnissen, wenigen Enttäuschungen und auch mit Lehrgeld.
  • Im Ökologischen Landbau ist der Zinkenstriegel ein zentrales Arbeitsgerät der Unkrautregulierung. Wirkungslücken bei Pflanzenschutzmitteln und Resistenzbildungen rücken mechanische Verfahren auch im konventionellen Ackerbau in den Fokus. Was man hierbei beachten sollte, erläutert Markus Mücke, Fachbereich Ökolandbau der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
  • Mit dem Beginn der Sesshaftigkeit des Menschen begann auch die Nutzpflanzen-Selektion im Ursprungs­gebiet unserer heutigen Getreidearten, dem „Fruchtbaren Halbmond*“. Zu den Gründerpflanzen vor ca. 12.000 Jahren gehörte zunächst Einkorn, dann Emmer und Gerste. „Urgetreide” wie Dinkel, Emmer und Einkorn werden immer beliebter – einen Einblick in den Stand der Züchtung gibt Felix Buchholz, Produktmanager für Spezialgetreide.
  • Die „klassischen“ Vorzüge von Sommerackerbohnen wie Verbesserung der Bodenstruktur, Stickstofffixierung, Top-Vorfruchtwert für das nachfolgende Getreide, gute innerbetriebliche Verwertung (Stichwort: gentechnikfreie Fütterung) etc. gelten natürlich auch für die Winterform. Bei Winterackerbohnen kommen jedoch weitere interessante Aspekte hinzu.