Aktuelle Ausgabe 02/2022

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02/2022
  • Insgesamt umfasst der aktuelle Zulassungsjahrgang 27 neue Wintergetreidesorten – überraschend ist hier die geringe Zahl von 7 Neuzulassungen im Winterweizen und nur eine im Winterroggen. Jan Röttjer, Produktmanager Getreide, diskutiert einige der besonders interessanten Neuzugänge.
  • Untrennbar verbunden mit der züchterisch verbesserten Leistungsfähigkeit von Sorten ist eine kontinuierliche Anpassung an die sich wandelnden Umwelt- und Produktionsbedingungen. Der Klimawandel stellt in diesem Zusammenhang eine herausragende Herausforderung für die Weizenzüchtung dar. Weizenzüchter Dr. Matthias Rapp (W. v. Borries-Eckendorf) über Eigenschaften zukünftiger Weizensorten.
  • Auf den zurzeit volatilen Rohstoffmärkten sind nicht nur die Kosten für Dünger massiv gestiegen, sondern auch die Preise für viele landwirtschaftliche Erzeugnisse. Lohnt es sich nun, in die Beregnung einzusteigen, wo rechnet sich eine Beregnung und welche Kulturen sollten bevorzugt beregnet werden? Henning Gödeke, Landwirtschaftskammer Niedersachsen, bringt Licht ins Dunkel.
  • Im letzten Jahr wurde in praxisnah (2/2021) die neue Leistungsprüfung für Hybridweizen der SAATEN-UNION GmbH vorgestellt. Im ersten Versuchsjahr zeigten Sorten wie SU Hyvega oder SU Hymalaya gegenüber den Referenz­Linienweizensorten im Ertrag bei begrenztem Stickstoffangebot überzeugende Leistungen. Zudem war ihr Anbau wirtschaftlich. Daniel Husmann beschreibt jetzt die 2-jährige Datenlage.
  • Die Landwirtschaft steht vor einem systemischen Wandel: Durch agrarpolitische Vorgaben, extreme Wetter­er­eignisse, Wasser- und Bodenknappheit sowie zunehmendem Krankheits- und Schädlingsbefall wächst weltweit der Bedarf an wirksamen Verfahren für eine effiziente und zukunftsfähige Agrarproduktion. Können Biostimulanzien eine Teillösung sein für mehr Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität und Pflanzengesundheit? Jan Ritter, SeedForward GmbH, erklärt Wirkungsweisen und potenziellen Nutzen.
  • Seit 2016 forschen YARA, DÜKA, Rheinkalk KDI, SKW Piesteritz, DOMO, ALZCHEM, Horsch, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und die SAATEN-UNION gemeinsam in einem einzigartigen Projekt. Ihr Ziel ist nichts Geringeres, als Düngestrategien für die Zukunft zu entwickeln. Wir stellen in dieser Ausgabe den Versuch kurz vor – als Auftakt zu einer Beitragsreihe, die einzelne Versuchs­fragegestellungen und -ergebnisse dann näher beleuchten wird.
  • Neben den Reglementierungen bei Düngung und Pflanzenschutz stellt auch der Klimawandel den Pflanzenbau vor immer größere Herausforderungen. Zweijährige Versuche zum Thema „Effizienz“ haben erneut gezeigt, dass Hybridroggen sowohl Nährstoffe als auch Wasser sehr effizient in Ertrag umsetzen kann.
  • Vor 20 Jahren befürchtete man eine Vermehrung von aggressiven Kohlhernie-(KH)-Rassen und bestellte die betroffenen Flächen daher mit KH-resistenten Sorten. Alle beruhten auf der rassenspezifischen KH-Resistenz der Sorte Mendel. Flankiert wurde diese Strategie mit einschränkenden Anbaumaßnahmen, um die Resistenz zu schützen. Doch es sind trotzdem neue aggressive Rassen beobachtet worden. Eine erweiterte Resistenz schafft hier neue Perspektiven, wie Andreas Baer vom Rapool-Ring berichtet.
  • Seit Jahren gibt es Bestrebungen, unabhängiger von Futtermittelimporten aus Übersee zu werden. Um die Sojaerträge abzusichern, braucht es eine ausgewogene Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen. Diese sieht bei Soja etwas anders aus als bei anderen Grob­leguminosen. Dr. Olena Sobko, Ackermann Saatzucht, gibt Tipps.
  • Enorme Schwankungen der Erzeugerpreise, parallel dazu rasant steigenden Düngemittelkosten, gepaart mit teilweise erheblichen Lieferengpässen und jetzt auch noch der Krieg in der Ukraine, der die Märkte durcheinanderwirbelt: Was bedeutet das alles für die anstehende Fruchtfolgeplanung? Dr. Stephan Deike, Landberatung GmbH, über mögliche ackerbauliche Strategien.
  • 1994 standen vor allem aufgrund attraktiver Flächenprämien in Deutschland 190.000 ha Sonnenblumen im Feld. Doch unter anderem führten hohe Ertragsschwankungen durch Krankheitsbefall (Sklerotinia u. a.) zu einem massiven Rückgang des Sonnenblumenanbaus – bis auf 17.000 ha im Jahr 2016. Jetzt ist die Sonnenblume zurück und das hat gute Gründe wie Martin Munz, Fachberater für Baden-Württemberg, und Landwirt Mathias Rehse aus Sachsen-Anhalt erläutern.  
  • Das Angebot von Blühpatenschaften hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Wie viel Aufwand steckt dahinter und was muss man für einen nachhaltigen Ausbau beachten? Matthias Bohrßen berichtet im Gespräch mit Stefan Ruhnke von den Erfahrungen mit dem Projekt CalenbergBlüht in Niedersachsen.