Winterweizen
Welche Weizensorten rechnen sich?
Im letzten Jahr wurde in allen Regionen Deutschlands über den Anbau und die Produktion von Qualitätsweizen diskutiert. Seit 2021 entwickelte sich ein kontinuierlicher Qualitätsaufschlag für Winterweizen, der vor der Ernte 2025 zwischen A-Weizen und Futterweizen bei rund 25 €/t lag. Durch die ertragsstarke und qualitativ gute Winterweizenernte 2025 schrumpfte dieser Aufschlag innerhalb kurzer Zeit deutlich zusammen (Abb. 1). Dr. Gunnar Kleuker erklärt, unter welchen Konstellationen sich Qualitätsweizen noch rechnet.
Schnell gelesen (Kurzfassung):
Der Artikel diskutiert die aktuelle Situation und Herausforderungen im Anbau von Qualitätsweizen in Deutschland. Seit 2021 besteht ein Qualitätsaufschlag für Winterweizen, der 2025 durch eine ertragreiche Ernte stark reduziert wurde. In ertragsschwachen Regionen bleibt der Anbau von Qualitätsweizen interessant, trotz höherer Düngungskosten. In wettbewerbsintensiven Regionen konkurrieren Qualitätsweizen mit ertragsstarken B- und C-Weizen. Neue Sorten wie SU Horizon und SU Finish zeigen überlegene Erträge und Krankheitsresistenz.
Durch die vielerorts geringen Aufschläge für Qualitätsweizen dürfte die Nachfrage nach Hochertragssorten konstant bis leicht steigend bleiben. Gerade in Regionen mit Vermarktungsoptionen
für B- und Futterweizen sind Hochertragssorten aufgrund der geringen Preisdifferenz besonders interessant.






