Winterweizen
Im Schnitt über 15 t/ha: Wie schafft man das mit unserer Weizen-Genetik?
In Chile erzielen Landwirte in der zentral-südlichen Region mit denselben Sorten, die derzeit in Europa angebaut werden, deutlich höhere Erträge. Liegt das nur am Klima oder auch an der Bewirtschaftung? Roberto Cornejo, Agronom und Produktmanager beim Saatgutunternehmen INGENTEC SpA, beschreibt, was in Chile anders läuft und wo das wahre genetische Potenzial deutscher Weizensorten liegt.
Schnell gelesen (Kurzfassung):
In Chile erzielen Landwirte in der zentral-südlichen Region mit europäischen Weizensorten sehr viel höhere Erträge als in Europa, was in erster Linie auf das mediterrane Klima und spezielle Anbausysteme zurückzuführen ist. Ohne Einschränkungen durch EU-Nitratrichtlinien können chilenische Landwirte den Stickstoffbedarf flexibel anpassen, was zu optimaler Nährstoffversorgung führt. Hinzu kommt, dass es in Chile Spezialmärkte (spezielle Backmehle, Lachszucht) für Weizen gibt, was die Rentabilität des Anbaus noch weiter erhöht.






