Hybridweizen
Mit vereinzelter Getreidesaat in Zukunft zum Erfolg?
Die Einzelkornsaat ist in Kulturen wie Zuckerrüben und Mais längst etablierter Standard. Auch bei Raps und Leguminosen gewinnt das Verfahren zunehmend an Bedeutung. Seit einigen Jahren arbeiten Unternehmen daran, die Technik auch für Getreide weiterzuentwickeln und zur Praxisreife zu bringen. Doch wie weit ist die Technik heute? Wie stark lässt sich die Aussaatstärke tatsächlich reduzieren? Und welche Fallstricke gilt es zu beachten? Alexander Czech, Leonie Milz und Angela Schumacher von der Landwirtschaftskammer NRW berichten.
Schnell gelesen (Kurzfassung):
Die Einzelkornsaat, bekannt aus Kulturen wie Zuckerrüben und Mais, gewinnt auch bei Getreide an Bedeutung. In einem Versuch mit Winterweizen wurden verschiedene Saatstärken getestet, um die Effizienz der Einzelkornsaat zu prüfen. Die Ergebnisse zeigten, dass eine Reduzierung auf 100 Körner/m² bei Hybridweizen möglich ist, ohne den Ertrag zu mindern. Vorteile sind gleichmäßigere Bestände und geringerer Saatgutaufwand. Die Technik ist besonders für große Flächen interessant, erfordert jedoch hohe technische Anforderungen. Alternative Ansätze mit konventioneller Drilltechnik (Hybridweizen in reduzierter Aussaatstärke mit herkömmlicher Drilltechnik in weiter Reihe säen) könnten ebenfalls praktikabel werden.






