03/2026
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Die fortschreitende Digitalisierung wird uns nur dann effektiv weiterhelfen, wenn die verschiedenen Systeme nahtlos und ohne Sonderanpassungen zusammenwirken, Daten austauschen und gemeinsame Funktionen nutzen (= Interoperabilität). Wie vernetzte Datenflüsse Bürokratie reduzieren und die Grundlage für neue KI-Anwendungen schaffen können, erläutert Dr. Johannes Sonnen, Managing Director/CEO DKE-Data GmbH & Co. KG. -
Politische Impulse können Märkte verändern: Wie zuvor Deutschland erlebt nun auch Großbritannien einen Biogasboom. Seit Einführung der „Initiative für erneuerbare Wärme“ 2011 ist die Zahl der Anlagen stark gestiegen. Paul Schmieja sprach für die praxisnah mit Philip Marr, unabhängigem Berater für Futterpflanzen und Biogasanlagen in England, über Markttrends, geeignete Kulturen und die entscheidende Rolle der Sortenwahl für ... -
Viele moderne Hybridroggensorten eignen sich sowohl für die Körnerernte als auch für die Nutzung als Ganzpflanzensilage. Sie ermöglichen es, die endgültige Nutzungsrichtung bis weit in die Vegetation hinein offenzuhalten. Damit bleibt die Entscheidung zwischen Körnerernte und GPS-Nutzung flexibel und lässt sich an die tatsächlichen Bedingungen des Anbaujahres anpassen. -
Mutterkorn im Roggen lässt sich weder chemisch bekämpfen noch vollständig ausrotten – umso wichtiger sind anbautechnische Maßnahmen, die für eine sichere Bestäubung sorgen und das Infektionsrisiko während der Blüte minimieren. Ein Beitrag von Prof. Dr. Ute Kropf, FH Kiel. -
Die Fachberater Maik Seefeldt und Thomas Lehmann arbeiten im „Roggengürtel“ – der eine im nördlichen Niedersachsen und der andere in einem Gebiet von der Mecklenburgischen Seenplatte bis zur polnischen Grenze in Vorpommern-Greifswald. Dr. Anke Boenisch und Stephanie Makowski haben sich für eine Folge des Podcasts „praxiscast.agrar“ mit ihnen über sehr spezielle Bedingungen, die daraus resultierenden Anbaustrategien und die Wettbewerbsfähigke... -
Trockene Bedingungen im Herbst setzen Betriebe zunehmend unter Druck. Besonders auf roggentypischen leichten Böden mit geringer Wasserhaltekapazität stehen Betriebe vor der Entscheidung, entweder in den trockenen Boden auszusäen oder auf Niederschläge zu warten und damit eine spätere Aussaat in Kauf zu nehmen. Aber wäre das für Roggen überhaupt ein Problem? Ausgehend von den Ergebnissen eines Versuches der SAATEN-UNION diskutieren Paul Schmieja und Dr. Ail... -
In der praxisnah Ausgabe 4/2025 haben wir bereits über Bedeutung der Grundfutterkomponenten Silomais und Gras berichtet. Die Grundfutterration kann je nach Verfügbarkeit bzw. Flächenausstattung mais- oder grasbetont sein und ist daher sehr betriebsindividuell. Maismischungen im Feld haben das Potenzial der Grundfutteroptimierung. Daniel Ott, Produktmanager für Mais, berichtet über erste vielversprechende Ergebnisse aus dem Praxis-Fütterungsversuch mit der Maismischu... -
Der Mais hat als Sommerung eine große Bedeutung in der Fruchtfolge, z. B. bei der Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz. Durch Einschränkungen bei der Biogas-Produktion werden Silomaisflächen zurückgehen, Körnermais jedoch wird an Bedeutung gewinnen. Der wirtschaftliche Erfolg dieser Kultur setzt hohe Erträge und möglichst geringe Trocknungskosten voraus. Wie diese Kultur durch hohe Erträge und möglichst geringe Trocknungskosten wirtschaftlich erfolg... -
Der teuerste Fehler beim Zwischenfruchtanbau ist nicht die falsche Mischung. Der teuerste Fehler ist zu glauben, dass nach der Aussaat alles erledigt ist. Das ist das Credo von Uwe Mattfeldt, der aufgrund seiner Erfahrung im Beratungsring Harsefeld e. V. ausführt, warum es auch bei Zwischenfrüchten auf eine professionelle Bestandesführung ankommt. -
Zwischenfrüchte vor der Getreideernte per Drohne auszusäen, kann einen Entwicklungsvorsprung gegenüber der klassischen Drillsaat bringen. Entscheidend sind Saatzeit, Witterung und Bestand. Worauf es noch ankommt und warum das Verfahren kein Selbstläufer ist, erläutert Fiene Kaufmann, Produktmanagerin für Zwischenfrüchte. -
Körnerleguminosen sind Schlüsselkulturen des Ökolandbaus. Sie liefern den biologisch fixierten Stickstoff, auf den viele Betriebe angewiesen sind und werden nicht umsonst oft als „Motor“ der ökologischen Fruchtfolge bezeichnet. Trotzdem erzielen ökologisch angebaute Körnerleguminosen häufig geringere Erträge als konventionelle Bestände. Magdalena Rangs, LeguNET, erläutert die Ursachen dieser Ertragslücke. -
Wie lassen sich Körnerleguminosen, besonders Ackerbohnen, wirtschaftlich und umweltschonend in Fruchtfolgen integrieren? Dr. Insa Kühling von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zeigt anhand eines zehnjährigen Versuchs: Alternative Positionen, etwa vor Winterraps, können die Nitratauswaschung senken, ohne die Wirtschaftlichkeit zu beeinträchtigen. -
Ein kleiner Schädling als Überträger gefährlicher Pflanzenkrankheiten wirbelt die Zuckerrüben- und die Kartoffelszene mächtig durcheinander: die Schilf-Glasflügelzikade. Sie bringt eine neue Herausforderung für die Züchtung: Leo von Kameke, geschäftsführender Gesellschafter der Solana-Gruppe, erläutert im Gespräch mit Dr. Anke Boenisch und Stephanie Makowski die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Züchterhäusern, um in ... -
Als Georg von der Goltz vor 26 Jahren die Leitung des Biobetriebes Gut Barz nahe Waren an der Müritz übernahm, war das ein Sprung ins kalte Wasser. Seitdem entwickelt er den Betrieb kontinuierlich weiter, passt den Ackerbau an die anspruchsvollen Standortbedingungen an und nutzt neue Chancen. Clara von Parpart und Dr. Anke Boenisch waren für die praxisnah vor Ort und sprachen mit ihm über betriebliche Entwicklungen, neue Strategien und Investitionen.






