Leguminosen
Körnerleguminosen: Ertragsdifferenzen Öko vs. Konventionell: ein Systemvergleich
Körnerleguminosen sind Schlüsselkulturen des Ökolandbaus. Sie liefern den biologisch fixierten Stickstoff, auf den viele Betriebe angewiesen sind und werden nicht umsonst oft als „Motor“ der ökologischen Fruchtfolge bezeichnet. Trotzdem erzielen ökologisch angebaute Körnerleguminosen häufig geringere Erträge als konventionelle Bestände. Magdalena Rangs, LeguNET, erläutert die Ursachen dieser Ertragslücke.
Schnell gelesen (Kurzfassung):
Körnerleguminosen sind essenziell für den Ökolandbau, da sie biologisch fixierten Stickstoff liefern. Dennoch sind ihre Erträge oft geringer als im konventionellen Anbau. Faktoren wie Beikrautdruck, Nährstoffversorgung und Pilzerkrankungen beeinflussen die Ertragslücke. Bodenbürtige Krankheiten und Schädlingsbefall spielen ebenfalls eine Rolle.
Bodengesundheit, Anbauabstände und Zwischenfrüchte sind entscheidend für den Erfolg. Trotz geringerer Erträge sind die Preise für Öko-Körnerleguminosen stabil und hoch, was die Wirtschaftlichkeit sichert, da die Nachfrage nach heimischen Eiweißfuttermitteln im Ökolandbau steigt.






