Winterroggen
Trockener Herbst: Wie flexibel sind Saatzeit und Saatstärke?
Trockene Bedingungen im Herbst setzen Betriebe zunehmend unter Druck. Besonders auf roggentypischen leichten Böden mit geringer Wasserhaltekapazität stehen Betriebe vor der Entscheidung, entweder in den trockenen Boden auszusäen oder auf Niederschläge zu warten und damit eine spätere Aussaat in Kauf zu nehmen. Aber wäre das für Roggen überhaupt ein Problem? Ausgehend von den Ergebnissen eines Versuches der SAATEN-UNION diskutieren Paul Schmieja und Dr. Aileen Hahlbohm die Frage, wie sich unterschiedliche Saatzeiten und Saatstärken auf den Ertrag von Hybridroggen auswirken. Und ab wann ist „spät“ auch für Roggen ein „zu spät“?
Schnell gelesen (Kurzfassung):
Der Artikel beschreibt den Einfluss von Saatzeiten und Saatstärken auf den Ertrag von Hybridroggen basierend auf Versuchsergebnissen. Frühere Saaten profitieren von längerer Vegetationszeit und erfordern keine überhöhten Saatstärken, während spätere Saaten höhere Saatstärken für vergleichbare Erträge benötigen. Eine Aussaat im Oktober ist ideal, aber bei trockenem Herbst mit sehr späten Niederschlägen kann eine flexible Saatzeit mit guter Keimung vorteilhaft sein. Der Hybridroggen kann durch seine Bestockungsfähigkeit einen Teil der verkürzten Vegetationszeit ausgleichen, jedoch sind gleichmäßige Feldaufgänge entscheidend.






