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Düngeverordnung und Leguminosen: Das N-Management auch bei Leguminosen überdenken

Die Hauptthemen der neuen Düngeverordnung sind die Verschärfung der N-Bedarfsermittlung, der N-Bilanz-überschüsse und der Düngesperrfristen. Welche Auswirkungen hat das auf Leguminosen? Können sie als N-Fixierer in der Fruchtfolge eingesetzt werden?

N-Entzüge und Fixierung
N-Entzüge und Fixierung
Körnerleguminosen können je nach Art und Ertragsvermögen 150–300 kg N/ha fixieren (siehe Tab. 1). Diese Stickstoffmenge wird durch Pflanzenkraft aus der Luft produziert ohne fossile Energieträger in Anspruch zu nehmen. Zwar haben dadurch Körnerleguminosen eine besonders positive Energie- und Ökobilanz, dennoch wird im betrieblichen Nährstoffvergleich die N-Bindung durch Leguminosen gleichberechtigt der mineralischen D-Düngung bewertet. Dies wird sich auch mit der neuen Düngeverordnung nicht ändern.


Ackerbohnen und Winterraps sind als Vorfrucht vergleichbar

Ein häufig nachgewiesener Fruchtfolgeeffekt ist neben dem Mehrertrag der Nachfrucht, die Erhöhung der Nährstoffverfügbarkeit in der Fruchtfolge und eine Stickstoffdüngungseinsparung bei Mineraldüngern von 20–40 kg N/ha in der Folgefrucht. Die aktuelle Düngeverordnung berücksichtigt dies und sieht einen Abschlag von 30 kg N/ha auf die N-Bedarfsermittlung der Nachfrucht vor.

Einfluss der Vorfrucht auf die Nmin-Gehalte im Weizen
Einfluss der Vorfrucht auf die Nmin-Gehalte im Weizen
Die zukünftige Düngeverordnung wird ab 2016 nur noch einen Abschlag von 10 kg N/ha berechnen entsprechend dem von Raps. Sie unterstellt dabei, dass Erbsen und Ackerbohnen laut jüngsten Untersuchungen nur einen ähnlichen guten Vorfruchtwert haben wie Winterraps. Hintergrund: Die jüngste Untersuchung der Universität Kiel und der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein (gefördert durch die UFOP) zeigen in 2012–2014, dass unter den Bedingungen des Versuchs-standortes in Schleswig-Holstein die Vorfrucht Ackerbohne vergleichbar hohe Stickstoffmengen für die Nachfrucht Winterweizen zur Verfügung stellt wie die Vorfrucht Winterraps (Abb. 1).


Noch kommt zu wenig Stickstoff in der Folgefrucht an

Sowohl Ackerbohnen als auch Raps hinterlassen nach der Ernte eine hohe Menge an Stickstoff in den Ernteresten (Abb. 1). Die ackerbauliche Herausforderung besteht darin, diese Nährstoffmengen über die Wintermonate so zu konservieren, dass sie durch die Nachfolgekultur(en) möglichst verlustarm genutzt werden. Eine optimierte Fruchtfolge könnte den N-Transfer in die Nachfrucht verbessern und so den Vorfruchtwert der Leguminosen steigern. Winterweizen profitiert von der Vorfrucht Ackerbohne, doch mit einer N-Aufnahme von 20 kg N/ha im Herbst kann diese Kultur bei Weitem den N-Pool nicht ausschöpfen. Eine N-bedürftigere Folgekultur wie Wintergerste, Winterraps oder eine Zwischenfrucht sind idealere „catch crops“.

Um die N-Effizienz im Ackerbau zu steigern, steht neben N-reduzierter Wirtschaftsweise auch die Fruchtfolgegestaltung in der Diskussion. Derartige Fragestellungen werden zzt. intensiv von einigen pflanzenbaulichen Instituten mit konkreten Versuchsreihen bearbeitet. In den kommenden Jahren wird sich aufgrund der erzielten Ergebnisse und Erfahrungen aus der Praxis sicher einiges in bundesweiten Fruchtfolgen ändern – man darf gespannt sein!

Silke Hadenfeldt

 

Stand: 15.10.2015