Aktuelle Ausgabe 03/2020

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„Ur“getreide – historisch-botanisch ist der Begriff für die heute wieder aktuellen alten Getreidearten bzw. -sorten kaum zutreffend, denn auch diese sind das Ergebnis selektierender Kultivierung. Aber unter Marketingaspekten macht ein solches Wording durchaus Sinn. Heiko Zentgraf analysiert die Perspektiven alter Getreidearten für glaubwürdige Wertschöpfungsketten vom Acker bis zum Teller.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Denn beim Kaufverhalten spielen auch Lifestyle, Einstellungs- und Verhaltensmuster eine Rolle: Lifestyle-Aspekte wie z. B. Selberbacken, Regionalität, Superfoods oder Achtsamkeit korrespondieren miteinander in einem psychosozialen „Trendnetz“ bzw. sind darin verwoben.

Auch für die Landwirtschaft bringen beide Kulturarten durchaus agronomische Vorteile mit und können – Vermarktungsstrukturen vorausgesetzt – eine ökonomische Alternative zu klassischen Getreidearten sein. Und: Aus landwirtschaftlicher Sicht können alle „Urgetreide“-Arten einen Beitrag zur zivilgesellschaftlich gewünschten Biodiversität leisten: Regionale Vielfalt ist positiv besetzt.


Stand: 02.07.2020