Aktuelle Ausgabe 04/2019

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Das Angebot von Zwischenfruchtmischungen ist mittlerweile sehr groß: Abfrierend oder winterhart, mit oder ohne Kruziferen oder Leguminosen etc. Welche Zwischenfruchtmischung ist am besten in der Lage, auf leichten Standorten einer Veredlungsregion möglichst viel Stickstoff über den Winter zu binden? Judith Ballering von der Landwirtschaftskammer NRW berichtet.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Das Ergebnis in aller Kürze:

  • Zwischenfrüchte können uns im Ackerbau in vielen Bereichen unterstützen und einen aktiven Beitrag zum Wasserschutz leisten.
  • Die Mischungen müssen allerdings hinsichtlich des Aussaatzeitpunktes und der Zusammensetzung zur Fruchtfolge des Betriebes passen. Geprüft wurden Mischungen, die in Nordrhein-Westfalen förderungswürdig und greeningsfähig sind.
  • Untersuchungen bestätigen, dass mit winterharten Zwischenfrüchten erhebliche Mengen an Stickstoff gespeichert und für die Folgefrucht konserviert werden können. Die getesteten Zwischenfruchtmischungen konnten im Durchschnitt 50 kg/ha Stickstoff in der oberirdischen Pflanzenmasse binden. Hinzu kommt die nicht ermittelte N-Menge in der Wurzelmasse, die ebenfalls erheblich ist. Dies führt zu einer höheren Nährstoffausnutzung und zur Reduzierung der Auswaschungsverluste. Gerade auf Standorten, die auswaschungsgefährdet sind, ist dies von besonderer Bedeutung. Durch die Auswahl der richtigen Zwischenfrüchte (Winterhärte, hoher Nährstoffbedarf) kann eine hohe Nährstoffkonservierung erfolgen.

Stand: 25.06.2019