Aktuelle Ausgabe 04/2018

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Spelzweizen – oder Dinkel – hat in den letzten 25 Jahren den Sprung von der Schwäbischen Alb hin zu einem bundesweiten Anbau geschafft. In den letzten Jahren hat Dinkel Einzug in alle Bereiche der Back- und Teigwaren gehalten. Das Deutsche Brotinstitut e.V. kührte 2018 das Dinkel-Vollkornbrot zum Brot des Jahres und zeigt damit auch die Bedeutung dieser Getreideart.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Spelzweizen hat in den letzten 25 Jahren den Sprung von der Schwäbischen Alb hin zu einem bundesweiten Anbau geschafft. In den letzten Jahren hat Dinkel Einzug in alle Bereiche der Back- und Teigwaren gehalten.

Verglichen mit anderen Getreidearten ist der Anteil an ökologischer Fläche sehr hoch: In beiden Produktionsbereichen – ökologisch wie konventionell - jedoch hat Spelzweizen den Anbau von schwächeren auf die besseren Standorte geschafft. Die Züchtung und die Definition der Zuchtziele orientiert sich daher sowohl am ökologischen wie auch am konventionellen Anbau: Ertragssteigerung einerseits, verbesserte Gesundheit und Standfestigkeit andererseits. Dabei ist ein darstellbarer Zuchtfortschritt vorhanden – besonders die Neuzulassung Zollernperle tut sich hier hervor.

Es kann ebenfalls gezeigt werden, dass eine höhere Ertragsleistung nicht zwingend qualitative Verluste nach sich ziehen muss.


Stand: 30.04.2018