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„Was bringen mir Maisfeldtage?“

Ein Besuch von Maisfeldtagen lohnt nur, wenn man sich dabei ein eigenes Urteil bilden kann. Die nachfolgenden Regeln können helfen, die richtigen Informationen herauszufiltern.

Grundregel 1: Maisversuche zum richtigen Zeitpunkt besichtigen!
Das ist eigentlich logisch und wird doch immer wieder missachtet. Besonders Körnermaisversuche werden sehr oft zu früh besichtigt, so dass relevante Eigenschaften der Sorten nicht beobachtet werden können (z. B. Fusarium!).

Grundregel 2: Maisfeldtage sind nur Momentaufnahmen.
Der Besuch einer Maisdemo ist eine Momentaufnahme. Auch handelt es sich um einjährige Eindrücke eines Standorts, die nicht die Aussagekraft vielortiger, mehrjähiger LSV besitzen. Außerdem sind die Reifeeinstufungen zu berücksichtigen, da viele Sorteneigenschaften wie beispielsweise Kornlösung, Lieschenabreife oder Standfestigkeit stark entwicklungsabhängig sind.

Grundregel 3: Den Wunschmais findet man meist nicht im Feld.
Die meisten Besucher/-innen einer Demo haben eine konkrete Vorstellung von der idealen Maissorte. Die wichtigen Eigenschaften wie Ertrag und Sicherheit sind optisch jedoch nicht erkennbar. Daher sollte man das Augenmerk auf bonitierbare, ertragssichernde Eigenschaften legen, wie z.B. Kältetoleranz, Jugendentwicklung und Standfestigkeit. Um die Informationsflut auf den Feldtagen dann gezielt zu filtern, helfen nachfolgende Tipps:

Silomais TIPP 1: Den Energieertrag kann man nicht sehen.
Der optische Eindruck der Pflanzenlänge, Blattmasse oder Stängeldicke lässt keinen gesicherten Schluss auf den Trockenmasseertrag zu, dazu müsste man den Wassergehalt der Pflanze kennen. Mit dem von der SAATEN-UNION entwickelten Erntemanager können direkt am Feld der voraussichtliche Erntezeitpunkt für Silo- und Körnermais sowie die wichtigsten Ertrags- und Qualitätswerte geschätzt werden. Die optische Einschätzung der Futterqualität ist ebenfalls schwierig. Der Stärkegehalt lässt sich noch einigermaßen über das Verhältnis von Kolben- zur Restpflanzenausbildung schätzen. Die Verdaulichkeit der Zellwand ist mit dem Auge jedoch nicht erkennbar, so dass wertvolle Sorten u.U. energetisch unterbewertet werden.

Silomais TIPP 2: Stay Green richtig schätzen.
Ein direkter Sortenvergleich ist nur bei Sorten gleicher generativer Reife (Korn) möglich. Aber auch dann gilt es, nicht vorschnell ein Urteil zu fällen, denn ein abgestorbener Blattapparat kann auch auf Notreife durch Trockenstress oder die beschleunigte Abreife durch Fusariumbefall zurückzuführen sein. Letzterer ist mit dem „Daumentest“ zu erkennen: Im Bereich der Halmbasis wird der Stängel mit dem Daumen eingedrückt. Wirkt dieser brüchig, liegt Fusariumbefall vor.

Körnermais TIPP 1: Was Lieschblätter aussagen.
Nach Erreichen der physiologischen Reife ist ein lockerer Sitz der Lieschblätter vorteilhaft: Er ermöglicht eine schnelle Wasserabgabe der Körner und unterstützt eine gesunde Abreife.

Körnermais TIPP 2: Druschfähigkeit richtig beurteilen.
Zur Einschätzung der Druschfähigkeit kann man den Sitz der Körner am Kolben beurteilen, indem man ihn mit beiden Händen umfasst und diese gegeneinander dreht. Je reifer eine Sorte ist, desto besser lösen sich die Körner. Am besten führt man diesen Test in der frühen Druschreife durch, denn bei einer Sorte mit sehr guter Druscheignung lösen sich die Körner bereits zu diesem Zeitpunkt leicht. Grundregel 2 gilt auch hier - Reifeeinstufungen unbedingt berücksichtigen!

Für Körner- und Silomais gilt:

1. Immer in den Bestand hineingehen.
Randpflanzen sind nie typisch für eine Sorte. Im Inneren des Bestandes lassen sich ggf. auch lagernde oder stärker bestockte Pflanzen finden.

2. Wichtig ist, was da ist und nicht, was fehlt.
Eine mangelnde Einkörnung der Kolbenspitze ist nicht unbedingt ertraglich von Nachteil. Es gibt Sorten mit großen Kolben aber schlecht eingekörnten Spitzen, die mehr bringen als Sorten mit kleineren Kolben, die bis obenhin gefüllt sind.

Es gibt viel zu schauen auf Maisfeldtagen, aber auch einiges zu beachten!

Viel Spaß dabei wünscht Hauke Block.

Stand: 01.07.2006