Aktuelle Ausgabe 04/2018

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Herr Frielinghausen, nach 2004 bauen Sie zur Ernte 05 zum zweiten Mal EPHOROS an. Wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen mit dem B-Weizen?

Klaus Schulze-Kremer (l), SAATEN-UNION Fachberatung sprach mit Karl Eric Frielinghausen, Möhnesee–Wippringsen
Klaus Schulze-Kremer (l), SAATEN-UNION Fachberatung sprach mit Karl Eric Frielinghausen, Möhnesee–Wippringsen
Auf Empfehlung der Landwirtschaftskammer säten wir EPHOROS im Herbst 2003 auf einer Fläche mit milderen sowie stark lehmig bis tonigen Teilbereichen. Angetan waren wir von der Robustheit und dem gleichmäßigen Habitus der Sorte hier auf der Haar. Zur Ernte 2004 erreichte EPHOROS bei uns gewogen und abgelieferte 108 dt/ha Saatgut - Rohware. Besonders überzeugt mich die Ährengesundheit und die TKM. Das hl – Gewicht lag 2004 bei 86 kg, ein phantastischer Wert.

Wie war Ihre Anbaustrategie 2004/05?
Eine zweimalig reduzierte PS – Maßnahme zum Blatt reichte, um den sehr geringen Befall von Mehltau und Septoria in Schach zu halten. EPHOROS hat ein sehr breites Resistenzniveau im Blatt- und Ährenbereich. Wahrscheinlich hätte ich eine PS-Maßnahme sparen können.

Die gut bestockten Pflanzen sichere ich mit 1,4 l CCC + 0,1 Moddus bei der 1., in der 2. Gabe mit 0,5 l CCC + 0,2 l/ha Moddus ab. Bittersalz und Mangan runden im Weizen die Nährstoffversorgung ab. Die N-Strategie war 65 – 45 – 40 kg N/ha in Form von KAS. Zum 1. WR Einsatz gab ich 15 kg flüssig N/ha, so dass 165 kg N/ha gedüngt wurden. Schwefel gebe ich zu Hafer und Raps, so dass Weizen aus dem Rapsstroh profitiert.

Auch in diesem Jahr erwarte ich von diesem Allround-Weizen absolut überzeugende Erträge und Qualitäten.

Stand: 01.07.2005