Aktuelle Ausgabe 03/2018

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Wasserverbrauch und optimale Nutzung der Winterfeuchte bestimmen in Sachsen die Sortenwahl maßgeblich. Frühräumende Früchte wie die Wintergerste werden bevorzugt, wenn Raps die Folgefrucht ist oder Zwischenfrüchte zur Futternutzung angebaut werden sollen.

Daneben steigen die Risiken einer ständig wachsenden Weizenanbaufläche, mit der Druschkapazitäten häufig nicht mehr mithalten können. Optimale Druschtermine lassen sich nicht immer wahrnehmen, parallel dazu steigen notwendig werdende Trocknungs- und Lagerkosten. Fallzahlen und Hektolitergewicht werden schwächer und die Gefahr höherer DON-Werte verschärfen die Problematik.

Die neuen Wintergerstensorten sind hier Alternativen. MERLOT beispielsweise überzeugt bereits seit drei Jahren auf allen sächsischen Standorten in Sachsen durch beste Standfestigkeit und sehr gute Marktqualitäten. CANDESSE hat sich besonders auf Deluvialböden bewährt.
Um die Wintergerstenernte zu entzerren, werden immer Sorten mit früher Reife gesucht. Unsere großkörnige, standfeste und früher abreifende Sorte PALMYRA ergänzt das Sortenportfolio der mehrzeiligen Wintergersten.

Im zweizeiligen Sortiment sind die Sorten ANNICKA auf den Verwitterungsböden und Löss- Standorten wegen ihrer sehr guten Winterhärte und Standfestigkeit empfehlenswert. Unser Allrounder FINITA hat mit den Leistungen im letzten Jahr auf allen Standorten überzeugt.

Hans Koch, SAATEN-UNION Fachberatung, Telefon: 09544 2672

Stand: 01.04.2005