Aktuelle Ausgabe 03/2018

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Die Sortenfindung bei Braugerste ist seit jeher ein sehr komplexer Abstimmungsprozess, in dem die teilweise sehr unterschiedlichen Interessen von Landwirten, Mälzern und Brauern zu berücksichtigen sind. Die damit verbundenen Diskussionen verlaufen seit einigen Jahren zunehmend kontroverser, weil sich alle Marktbeteiligten immer mehr dem internationalen Wettbewerb stellen müssen.

Nun hat sich eines der einflussreichsten landwirtschaftlichen Beratungsunternehmen in einem Rundschreiben massiv in diese Diskussion eingebracht. Tenor: „Wenn die Mälzereien im gegenwärtigen Marktumfeld nicht in kurzer Zeit der neuen Sortengeneration mehr Akzeptanz entgegenbringen, riskieren sie eine Umorientierung insbesondere der flächenstarken Braugerstenerzeuger hin zu einer einfachen, auf Masse ausgerichteten Futtergerstenproduktion, was auch in der Züchtung Spuren hinterlassen wird.“

Die vollständige Meinung der N.U. Agrar zu diesem Thema können Sie nachlesen unter www.saaten-union.de/braugerstenfortschritt.

Doch es gibt eine Ausnahme!
Der größte süddeutsche Mälzer, die Firma Durst Malzfabriken in Bruchsal, favorisiert die Sorte BELANA. Der Anbau soll sich auf die späten Lagen konzentrieren.

Stand: 01.01.2006