Aktuelle Ausgabe 04/2018

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Ab 2005 gibt es auch für Futterrüben die Flächenprämien, die man dieser Fruchtart bisher vorenthalten hatte. Das Energiewunder unter unseren Kulturarten kann nun ohne wirtschaftliche Benachteiligung in der Fütterung eingesetzt werden. Gleichzeitig lohnt der Einsatz der Futterrüben in Biogasanlagen.

Der hohe Biomasseertrag pro ha, die hohe Verdaulichkeit, die Pumpfähigkeit und verlustlose Silierung stellen einen besonderen Reiz dar, auch Futterrüben in der Biogasanlage zu verarbeiten, v.a. in den Anlagen, wo schon Vorratsgärbehälter vorhanden sind.

In Begleitung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Haus Riswick und dem Gartenbauzentrum Straelen (hier werden ebenfalls Biogasanlagen betrieben) wird auf dem Betrieb Neuehaus Schloss Wissen ein Großversuch „gefahren“. 600 t Futterrüben verschiedener Sorten auf 5 ha produziert – inzwischen geschreddert und einsiliert – werden im Winter je nach Bedarf eingespeist.

Bisher wurden die folgenden Parameter im Versuch ausgewertet: Frischmasse-Ertrag (= Biomasse), TS-Gehalt und Laboruntersuchungen auf Biogasausbeute. Die Ergebnisse aus der Anlage werden mit Spannung erwartet.

Claus Schlichter, W. v. Borries-Eckendorf

Stand: 19.12.2004