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Neue Methode zur verringerten N-Düngung: echte Alternative zur ortsüblichen Düngung?

Die milde Herbstwitterung der letzten Jahre hat bei einigen Winterrapsbeständen zu einer hohen Blattmassebildung im Herbst geführt. Wie viel Stickstoff haben solche Bestände bereits in der Frischmasse gespeichert und inwieweit kann dieser bei der Frühjahrsdüngung berücksichtigt werden? Eine neu entwickelte Methode soll hier Klarheit bringen.

Bitte beachten Sie: Dieser Beitrag ist im Original in der praxisnah 1/2009 erschienen. Leider hatte sich dort in der Abbildung 1 ein Fehler eingeschlichen. Hier aber haben wir diesen korrigiert.

In Frankreich gibt es schon längere Zeit Untersuchungen zu dieser Thematik. Die französische Offizialberatung CETIOM hatte die bereits aufgenommenen Stickstoffmengen ermittelt und bei der Frühjahrsstickstoffdüngung berücksichtigt. Dabei wurde das Gewicht der gebildeten Blattmasse im Herbst und im zeitigen Frühjahr im Rapsbestand bestimmt, die gespeicherte Stickstoffmenge über einen Faktor geschätzt, die mineralische Stickstoffdüngung entsprechend reduziert und der Ertrag festgestellt. 

N-Düngung
N-Düngung
Das Praxisexperiment …
Die RAPOOL-Ring GmbH führte in den letzten zwei Jahren ein Praxisexperiment durch, um zu prüfen, ob die französische Methode auf die deutschen Verhältnisse übertragen werden kann.

In den beteiligten Betrieben wurde auf deren Rapsschlägen die bereits aufgenommene Stickstoffmenge ermittelt. Auf jeweils 3x1 m² wurde die Frischmasse oberhalb des Wurzelhalses vor dem Vegetationsbeginn im Herbst/Frühjahr abgeschnitten und gewogen. Die bereits aufgenommene Stickstoffmenge ergab sich aus der Multiplikation des Mittelwertes mit dem Faktor 50. In einer Düngespur wurde die errechnete Stickstoffmenge von der ortsüblichen Menge abgezogen. Der Rest des Feldes wurde in der ortsüblichen Höhe gedüngt. Nach der Ernte erfolgte die separate Bestimmung von Ertrag und Ölgehalt beider Varianten.

Stickstoffrechner RAPOOL (kostenfrei bei Rapool zu beziehen www.rapool.de)

… und die überraschenden Ergebnisse
In den Versuchsjahren 2007 und 2008 wurden nach Frischmassebestimmung durchschnittlich 47 kg Stickstoff pro ha weniger als ortsüblich gedüngt, im Schnitt im Jahr 2007 aber auch 1,2 dt/ha weniger und 2008 sogar 2,3 dt/ha weniger geerntet. 2007 lagen 43 Ertrags- und 30 Ölergebnisse und im Jahr 2008 15 Endergebnisse vor. Die ortsüblich gedüngten Flächen erzielten im Durchschnitt einen Mehrertrag von 2,3 dt/ha. Auffallend war die große Ertragsstreuung in den Einzelergebnissen, besonders in 2008. In beiden Jahren erzielten viele Einzelbetriebe trotz einer reduzierten Stickstoffdüngung keine Ertragsunterschiede durch die geringere Stickstoffdüngung (siehe Abb.). Bei den Ölgehalten gab es zwischen den Varianten in den Versuchsjahren keine Unterschiede. 

Die Hybriden reagierten 2007 und 2008 in der verminderten Stickstoffvariante mit einer geringeren Ertragsreduzierung als die Liniensorten und lieferten in beiden Varianten höhere Erträge.

Interessenten bitte melden!
Dieses von RAPOOL initiierte Praxisexperiment soll ein Beitrag sein, Daten zu einer möglicherweise bedarfsgerechteren Stickstoffdüngung zu sammeln. Es ist zwar nur eine einfache Praxismethode, die nicht allen komplexen Fragen und Grundlagen zur Stickstoffdüngung gerecht werden kann und will, aber es ist eine Anregung für die Praxis, die eigene Stickstoff-Strategie durch Einbeziehung möglichst vieler Faktoren weiter zu optimieren.

 

Alexander Fölsch

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Stand: 29.01.2009