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Wurzelkraft statt Proteindruck: Potenzial des Roggens in modernen Getreidefruchtfolgen

Halbzwerge beim Roggen sind neu und bedeuten einen Paradigmenwechsel für den Anbau dieses traditionellen Getreides. Eine systematische, begutachtete Begleitforschung – mehrjährig, mehrortig, standardisiert – unterstützt ihre Markteinführung (s. auch praxisnah 4/25). Dr. Dörthe Siekmann, HYBRO Saatzucht, präsentiert die Ergebnisse des Wurzelmoduls der Begleitforschung.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Roggen überzeugt in modernen Fruchtfolgen vor allem durch die Stärke seines Wurzelsystems: tief, fein verzweigt und extrem leistungsfähig. Historisch auf leichten Standorten selektiert, erschließt er Wasser und Nährstoffe besonders effizient. Studien belegen rund 622 km Gesamtwurzel und 11.000 km Wurzelhaare pro Pflanze sowie eine deutlich bessere Wasser- und N-Nutzung als Weizen (s. Einleitungsbild). Dadurch sinken N-Verluste und Treibhausgasemissionen; Hybridroggen erreicht bis zu 20 % geringere Emissionen und einen 8 % kleineren CO₂-Fußabdruck. Auch qualitativ punktet Roggen: Backqualität ist nicht proteinabhängig, das Korn enthält viel Phytase, und Züchtungsprogramme haben das Mutterkornrisiko deutlich reduziert.

Die neuen Halbzwerge bedeuten einen Paradigmenwechsel. Begleitforschung des Julius Kühn-Instituts zeigt: Das Kurzstrohgen Ddw1 beeinflusst die Wurzel nicht negativ – teils sogar positiv im Oberboden. Standfestigkeit steigt, Ertragseffekte hängen vom genetischen Hintergrund ab. Damit bleibt Roggens Wurzelvorteil unter realen DüV-Bedingungen vollständig erhalten.

Im Projekt RYE-HUB wird das Wurzelsystem nun mit High-Tech-Phänotypisierung (GrowScreen-Rhizo) großflächig analysiert. Ziel sind ein besseres Verständnis der Wurzeltypen, des Einflusses von Ddw1 in frühen Entwicklungsphasen und der genetischen Steuerung der Wurzelarchitektur. So entsteht eine Basis für zukunftsfähige, effiziente und klimastabile Roggensorten.


Stand: 18.12.2025