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Gelbrost bei Weizen – aktuelle Veränderungen aus britischer Sicht

Im Frühjahr 2025 tauchte – zunächst im Nordosten – im Vereinigten Königreich bei einigen marktbestimmenden und resistenten Weizensorten Gelbrost (Puccinia striiformis) auf. An verschiedenen Standorten, an denen Offizialversuche durchgeführt wurden, war der Befallsgrad mit Gelbrost bei Jungpflanzen viel höher als aufgrund früherer Daten zu erwarten war. Milika Buurman, Elsoms Wheat Ltd, beschreibt die Auswirkungen auf den englischen Markt und für die Züchter in England und Europa.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Im Frühjahr 2025 trat in Großbritannien erstmals Gelbrost in marktprägenden, bisher resistenten Weizensorten wie KWS Dawsum, LG Beowulf, LG Typhoon und Champion auf. Besonders auffällig war der unerwartet starke Befall im Keimlingsstadium. Untersuchungen des UKCPVS zeigten, dass neue Gelbrost-Isolate das langjährig äußerst robuste Resistenzgen Yr15 überwinden können. Damit brach ein zentraler Resistenzpfeiler vieler Winterweizensorten zusammen; rund ein Drittel des britischen Marktes war betroffen. Parallel meldeten Forschungseinrichtungen in mehreren europäischen Ländern ebenfalls Yr15-Virulenz, was auf eine rapide Ausbreitung der neuen „Champion“-Rasse hindeutet.

Für die Züchtung bedeutet dies den Verlust wichtiger Keimplasmapools und eine drastische Anpassung des Selektionsdrucks. Gefragt sind nun Sorten mit alternativen oder kombinierten Resistenzquellen. Potenzial bieten genetisch breitere Ressourcen aus wilden Verwandten, Landrassen und synthetischem Weizen. Neue Technologien wie markergestützte und genomische Selektion sowie – seit November 2025 in Großbritannien zugelassen – Präzisionszüchtung können diesen Prozess beschleunigen.

Bis robuste neue Sorten verfügbar sind, bleibt integriertes Pflanzenschutzmanagement entscheidend: Fungizide, Saatgutbeizung, Entfernen der „grünen Brücke“, angepasstes Stickstoffmanagement und optimierte Aussaattermine. Züchtungsprogramme fokussieren künftig verstärkt auf stabile, mehrgenige Resistenz bei gleichzeitig hoher agronomischer Leistung


Stand: 18.12.2025