Durum
Kommentar: Deutsche Qualitäten überzeugen – warum Landwirtinnen und Landwirte jetzt Durum anbauen sollten
Eine Markteinschätzung von Pierre Kling, Einkauf & Anbauberatung, GoodMills Deutschland GmbH, Hildebrandmühle Mannheim.
Schnell gelesen (Kurzfassung):
Früher galt Hartweizen, oder Durum, in Deutschland als Nischengetreide, das hohe Anforderungen an den Anbau stellte. Doch in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass moderne Sorten und klimatische Veränderungen dazu beitragen, dass Durumanbau nicht nur was für Spezialisten ist und Qualität und Ertragssicherheit deutlich gestiegen ist. Moderne bringen meist stabilen Erträgen von über 60 dt/ha. Zudem steigt die Nachfrage der Verarbeiter nach hochwertigem Durum aus Deutschland, denn zurzeit deckt die heimische Produktion nur die Hälfte des Bedarfs. In der Vergangenheit konnten zudem höhere Preise für Durum erzielt werden.
Durumanbau erfordert zwar nach wie vor präzise Anbaumethoden, ist jedoch beherrschbar. Wichtige Punkte sind die Wahl der geeigneten Sorte, eine gezielte Nährstoffstrategie und effektive Erntelogistik.
Die Hildebrandmühle Mannheim vermahlt große Mengen Durum und bietet Produkte für den europäischen Markt und den Nahen Osten an. Die aktuelle Ernte zeigt, dass Durum in Deutschland erfolgreich ist. Landwirte sollten sich überlegen, Durum in ihren Anbau zu integrieren, besonders in Teilflächen und mit gezielter Betreuung. Die Ernte 2025 belegt das Potenzial, Qualität zu steigern und regionale Wertschöpfung zu fördern. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um das Anbaupotenzial zu nutzen.






