Aktuelle Ausgabe 03/2022

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Ackerböden können vor extremen Klimaeinflüssen geschützt werden: Durch den Erhalt einer gewachsenen biogenen Bodenstruktur, einer schützenden Mulchschicht an der Bodenoberfläche oder auch durch den Anbau von Zwischenfrüchten und Begrünungen nach der Ernte.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Wie lässt sich ohne Bodenbearbeitung eine Zwischenfrucht etablieren – bei gleichzeitiger Nutzung der schützenden Mulchschicht?

Der Artikel stellt die Funktionsweise des Müthing CoverSeeder vor, der die Aussaat von Zwischenfrüchten mit dem Ernterestmanagement kombiniert.

Es wird anhand von Versuchsergebnissen gezeigt, welche Auswirkungen dieses Saatverfahren auf die Entwicklung und Ertragsbildung von Zwischenfruchtbeständen hat. So wurde der Feldaufgang und Biomasseaufwuchs in Versuchen verbessert.

Denn aufgrund des Verzichts einer Bodenbearbeitung bleibt der kapillare Wasseraufstieg erhalten, die Verdunstung des Bodenwassers wird jedoch durch die Strohschicht verhindert. Da das Saatgut auf der sauberen, festen Bodenoberfläche liegt, kann es so vom Kapillarwasser erreicht werden – der Feldaufgang wird verbessert.

Dies und die Tatsache, dass durch das Verfahren die Vegetationszeit verlängert wird, führt zu mehr Biomasse.


Stand: 28.06.2022