Aktuelle Ausgabe 03/2022

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Seit Jahren gibt es Bestrebungen, unabhängiger von Futtermittelimporten aus Übersee zu werden. Um die Sojaerträge abzusichern, braucht es eine ausgewogene Versorgung mit Makro- und Mikronährstoffen. Diese sieht bei Soja etwas anders aus als bei anderen Grob­leguminosen. Dr. Olena Sobko, Ackermann Saatzucht, gibt Tipps.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Hier das Wesentliche in Kürze:

  • Die wichtigsten Makroelemente für die Sojabohne sind Stickstoff > Phosphor > Kali > Magnesium > Schwefel
  • Die wichtigsten Mikronährstoffe für die Sojabohne sind Molybdän > Zink > Kupfer > Chlor > Mangan > Bor > Eisen
  • Der optimale pH-Wert sollte zwischen 6,0 bis 7,0 liegen und darf auf gar keinen Fall unter 5,8–5,9 fallen (Aluminiumtoxizität)
  • Für Phospor und Kali ist ein Niveau der Klasse „C“ anzustreben; wird eine Grunddüngung mit Phosphor und/oder Kalium benötigt, dann kann sie zur Hauptbodenbearbeitung oder zur Vorfrucht mineralisch, aber auch organisch erfolgen.
  • Terminierung der Nährstoffversorgung: Es werden ca. 60 % der Nährstoffe von der Blüte bis zur Hülsenbildung gebraucht.
  • Eine Schwefeldüngung ist oft nicht rentabel, da unsere Böden damit noch relativ gut versorgt sind.
  • Saatgut immer impfen!
  • Eine Düngung mit Mikronährstoffe ist nur dann wirtschaftlich, wenn der Boden unterversorgt ist.

Stand: 27.04.2022