Aktuelle Ausgabe 02/2022

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Im letzten Jahr wurde in praxisnah (2/2021) die neue Leistungsprüfung für Hybridweizen der SAATEN-UNION GmbH vorgestellt. Im ersten Versuchsjahr zeigten Sorten wie SU Hyvega oder SU HYMALAYA gegenüber den Referenz­Linienweizensorten im Ertrag bei begrenztem Stickstoffangebot überzeugende Leistungen. Zudem war ihr Anbau wirtschaftlich. Daniel Husmann beschreibt jetzt die 2-jährige Datenlage.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

Beschrieben werden die Ergebnisse hinsichtlich der Ertragsleistung, Tausendkornmasse, Proteingehalt, Hektolitergewicht und Wirtschaftlichkeit. Nach 2-jähriger Prüfung unter den Bedingungen der Roten Gebiete zeigte Hybridweizen – mit Sortenunterschieden – bei geringen Stickstoffangebot eine Anbauvorzüglichkeit gegenüber Linienweizen.

In den Qualitäten ist der Hybridweizen auf Höhe der Linien, mit kleinen Abstrichen im Rohprotein. Jedoch werden die marginalen Unterschiede durch den höheren Kornertrag ausglichen. Eine Wirtschaftlichkeit der Hybriden war in diesem Versuch also gegeben – in der Praxis entscheiden aber auch die betrieblichen Gegebenheiten. Ob Hybridweizen eventuell eine Option für ihren Betrieb darstellt, istam besten mit einem Probeanbau zu prüfen.


Stand: 27.04.2022