Aktuelle Ausgabe 02/2022

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In Roten Gebieten muss vor Sommerungen eine Zwischenfrucht angebaut werden. Ein Versuch der Nordzucker AG soll klären, welche Zwischenfruchtmischung dafür am besten geeignet ist und ob der Anbau auch ohne N-Düngung und ohne Glyphosat funktioniert. Hannes Ilse, Anbauberater Nord­zucker AG, diskutiert erste Ergebnisse.

Schnell gelesen (Kurzfassung):

In Zusammenarbeit der Nordzucker AG mit der SAATEN-UNION und dem Ilse Landwirtschaftsbetrieb wurden erstmals im Herbst 2020 verschiedene Zwischenfruchtmischungen ausgesät.

Die wichtigsten Ergebnisse des Versuches (Achtung: Bisher nur einjährig/Fortsetzung folgt) in Kürze:

  • Die Messungen des Frischmasseaufwuchses Anfang Dezember zeigten, dass alle Varianten mit Leguminosen deutlich höhere Frischmasseerträge lieferten als die Mischungen ohne Leguminosen.
  • Ölrettich profitierte sehr stark von dem Stickstoff der Leguminose.
  • Walzen förderte das Abfrieren, reichte aber nicht aus. Senf und Ölrettich ließen damit nicht ausreichend zerkleinern. Deshalb kam in diesen Varianten anschließend eine Kreiselegge zum Einsatz.
  • Besonders auf Standorten mit geringer Frostwahrscheinlichkeit lohnt sich ein Walzen oder Mulchen der Bestände, denn vorgeschädigte Pflanzen zeigen bereits bei geringer Frosteinwirkung deutlich stärkere Schädigungen.
  • Alle sechs Mischungen hatten die gleichen positiven Effekte auf die Entwicklung der Zuckerrüben und den Ertrag.

Stand: 21.12.2021