Aktuelle Ausgabe 04/2022

Ausgaben

Sonderausgaben

Themen

Abonnement

Impressum

Datenschutzerklärung

Cookie-Einstellungen

Wenn die Möglichkeiten im Getreidebau durch Klima und Gesetze immer weiter eingeengt werden, gilt es, flexible Strategien zu entwickeln. Der Sortenwahl und Sortenvielfalt kommen dabei Schlüsselrollen zu. Hochqualitatives Z-Saatgut mit mehrfach geprüfter Qualität sichert den zukünftigen Zuchtfortschritt und bringt gleichzeitig den Züchtungsfortschritt schnellstmöglich auf den Acker.

Forschen für leistungsstarke gesunde Sorten

Um den sich immer schneller wandelnden Umwelteinflüssen Rechnung zu tragen, entwickelt die moderne Pflanzenzüchtung laufend neue, leistungsstarke Sorten. Der Weg zu einer neuen Sorte ist dabei langwierig. Das Ziel ist aber klar: Gegenüber dem bisherigen Sortenniveau muss ein Fortschritt erreicht werden. Dabei stehen aktuell durch die Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinschränkungen Resistenzen gegenüber Krankheiten und eine erhöhte N-Nutzungseffizienz im besonderen Fokus. Der Züchtungsfortschritt trägt damit zu deutlichen Einsparungen bei der Düngung, im Pflanzenschutz und somit zum Umweltschutz bei. Neue Sorten vereinen in sich verbesserte Ertragsleistungen, gezielte Resistenzen und hohe Qualitäts- sowie Verarbeitungseigenschaften.

Auch bei Landwirt Phillip Krainbring in Hohendodeleben haben die klimatischen Veränderungen Auswirkungen auf seine betrieblichen Entscheidungen. Mittlerweile setzt er auf Sorten, die widerstandsfähiger gegen Pilzkrankheiten und toleranter gegenüber Trockenheit sind. „Die bisherige Sorte musste ich trotz extremer Trockenheit dreimal mit Fungiziden spritzen, die neue haben wir nur einmal behandelt, wären aber auch wohl ohne ausgekommen“, sieht er seine Entscheidung gerechtfertigt. „Ertrag ist heute eben nicht mehr das alleinige Auswahlkriterium“, so Krainbring.


Landwirt Alexander Mauer aus Pripsleben setzt auf Sortenvielfalt mit Z-Saatgut

Landwirt Alexander Mauer aus Pripsleben setzt auf Sortenvielfalt mit Z-Saatgut
Landwirt Alexander
Mauer
aus Pripsleben
setzt auf Sortenvielfalt
mit Z-Saatgut.

Sortenvielfalt

Heute stehen 512 amtlich geprüfte und zugelassene Sorten für Sortenvielfalt. Der Sortenwahl kommt aktuell eine immer wichtigere Schlüsselrolle zu. Angesichts der vielen Probleme wie Verunkrautung, Resistenzen, Erosion oder Klimawandel, ist der junge Landwirt Alexander Mauer aus Pripsleben überzeugt, dass die Entscheidung für Vielfalt auf dem Feld richtig ist. Neben einer abwechslungsreichen Anbauplanung schwört Mauer auf den Nutzen hochwertigen Saatguts: „Bei uns kommen nur Z-Saatgut und Z-Pflanzgut in den Boden. So kann ich jedes Jahr zu 100 Prozent den züchterischen Fortschritt mitnehmen. Wir brauchen 60 bis 80 Tonnen Getreide-Saatgut im Jahr und haben keine eigene Aufbereitung, da finde ich das nur folgerichtig.“


Mehrfach geprüfte Spitzenqualität

Z-Saatgut wird in einem mehrstufigen und streng kontrollierten Verfahren produziert. Damit Saatgut als zertifiziertes, also anerkanntes Saatgut gehandelt werden kann, muss es von hoher Qualität sein. Die hohen Qualitätsstandards sind im Saatgutverkehrsgesetz und in den verschiedenen Saat- bzw. Pflanzgutverordnungen geregelt.

Die Qualität wird bereits durch die amtliche Besichtigung der Vermehrungsfläche sichergestellt. Diese muss ordnungsgemäß bearbeitet sein und hohe Standards bei Fremdbesatz und Gesundheitszustand erfüllen. Bei der Beschaffenheitsprüfung wird dann jede Saatgutpartie auf Keimfähigkeit, Fremdbesatz und Reinheit untersucht,  bevor diese für den Verkauf zugelassen wird.

Mithilfe von Saatgutaufbereitungsanlagen wird das Saatgut professionell aufbereitet und der gesamte Prozess durch Qualitätsmanagementsysteme laufend geprüft und verbessert. Dabei geben die gesetzlich festgelegte Mindestkeimfähigkeit, der geringe Besatz und eine technische Mindestreinheit auch in schwierigen Phasen Sicherheit. Der Landwirt kann sich auf ein zuverlässiges Produkt mit geprüftem Tausendkorngewicht, Sortenreinheit sowie eine professionelle Saatgutbehandlung verlassen. Die Saatgutverkehrskontrolle sowie die Ergebnisse, die vom Qualitätssicherungssystem für Z-Saatgutaufbereitungsanlagen (QSS) jährlich erhoben werden, bestätigen die sehr hohe Saatgutqualität von Z-Saatgut.


Für Phillip Krainbring werden widerstandsfähige und trockentolerante Sorten immer wichtiger.

Für Phillip Krainbring werden widerstandsfähige und trockentolerante Sorten immer wichtiger.
Für Phillip Krainbring
werden widerstandsfähige
und trockentolerante
Sorten immer wichtiger.

Verbesserte Absatzmöglichkeit

Als Garant für genetisch fixierte Qualitätsmerkmale kommt der Erhaltungszüchtung auch eine besondere Bedeutung zu. Denn diese sorgt dafür, dass die Eigenschaften einer Sorte stets beständig bleiben. Zusätzlich bieten sortenreine Partien bessere Vermarktungsmöglichkeiten, da spezifische Verarbeitungseigenschaften auf die Abnehmer, wie Mühlen oder Mälzereien, abgestimmt sind. Weiterhin sichert Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette die Verlässlichkeit für Industrie und Verbraucher.

Wer Z-Saatgut kauft, kann außerdem auf ein kundenorientiertes Reklamationsmanagement zurückgreifen, wenn im Fall der Fälle doch mal etwas nicht stimmen sollte.

Für Krainbring noch ein weiterer Grund, der für Z-Saatgut spricht: Mit Z-Saatgut habe er die Gewissheit, sauberes, sortenreines Saatgut mit hoher Keimfähigkeit zu bekommen. Und sollte es doch einmal Probleme geben, was er bisher allerdings nicht erlebt hat, so „habe ich auch eine Möglichkeit zur Reklamation, eine Art Absicherung“.


Dietrich Jänicke aus Dargun geht auf Nummer sicher und bestellt sein Z-Saatgut immer rechtzeitig.

Dietrich Jänicke aus Dargun geht auf Nummer sicher und bestellt sein Z-Saatgut immer rechtzeitig.
Dietrich Jänicke aus
Dargun geht auf Nummer
sicher und bestellt
sein Z-Saatgut immer
rechtzeitig.

Einsparung von Ressourcen

Mit der Verwendung von Z‑Saatgut hat man in der arbeitsintensiven Ernte- und Aussaatzeit weniger zusätzlichen Aufwand und kann sich somit auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Gleichzeitig entfallen teure Lager- und Transportkosten.

Auch Phillip Krainbring bleibt bei der Wahl des Saatguts seiner Linie treu und setzt zu 100 Prozent auf zertifizierte Qualität. Die Vermutung, dass er mit eigenem Nachbau gegenüber Z-Saatgut viel Geld sparen würde, ist für ihn nicht richtig. „Wenn ich meinen Aufwand für Reinigung, Aufbereitung und Beizung realistisch dagegenstelle, kann sich der Nachbau kaum lohnen“, hat er für sich ermittelt.

Besonders wichtig sind Krainbring die verschiedenen Optionen der Saatgutbehandlung. So kann er seine Getreide­sorten zum Beispiel auch mit Elektronenbeize bestellen. „Und außerdem sichere ich mit dem Saatgutwechsel den Zuchtfortschritt“, so der Ackerbauer des Jahres, der froh ist über die „hohe Dichte der Züchterhäuser in Deutschland“.


Z-Saatgut liefert Sicherheit.

Z-Saatgut liefert Sicherheit.


Rechtzeitige Bestellung bietet Sicherheit

Für eine reibungslose Saatgutbeschaffung ist es wichtig, rechtzeitig zu bestellen, weiß auch Dietrich Jänicke aus Dargun: „Wenn Sie drillen wollen, dann müssen Sie das Saatgut auf dem Hof stehen haben.“ Jänicke schwört auf die Qualität von Z-Saatgut: Er habe stets Zugang zu neuesten Sorten und profitiere von den Ertragssteigerungen des Züchtungsfortschritts. Doch auch andere Qualitätseigenschaften von Z-Saatgut spielen für ihn eine Rolle: „Durch Z-Saatgut erhalte ich die geforderte Reinheit und Beizqualität.“ Diese habe sich in den letzten Jahren immer weiter verbessert. 

Züchtungsfortschritt hat nur dann einen praktischen Wert, wenn er auf den Feldern der Landwirte und Landwirtinnen ankommt.
Z-Saatgut steht für standortangepasste Sorten in höchster Qualität: von Profis für Profis erzeugt. Zuge­schnitten auf den Bedarf der regionalen Landwirtschaft sorgt Z-Saatgut für Perspektive im Getreideanbau.

 

Text: Janneke Ogink |

Fotos: Getreidefonds Z-Saatgut e. V.

Stand: 21.12.2021